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Montag, 11. Februar 2013

Abgestillt

Der Knirps wird nicht mehr gestillt. Seit einer Woche. 20 Monate wurde er genährt, getröstet, gestillt. Nun ist er groß geworden. Einfach so und ich habe nicht einmal bemerkt, wie schnell die Zeit verging. Irgendwie hatte ich immer Bedenken, wie und vor allem wann wir abstillen. Es war einfach wunderbar und tat beiden gut. Kind und Mutter. Dann kam der Moment, an dem es sich einfach richtig anfühlte. Seit Mitte November letzten Jahres stillten wir nur noch morgens. Dann wurde der Knirps Anfang Februar krank. Es vergingen ein paar Tage und die Uroma zog wieder eine Woche zu uns, sich um den Knirps zu kümmern, ihn wieder gesund zu pflegen. Sie schlief mit bei ihm im Zimmer und so ergab es sich einfach, dass ich ihn früh nicht mehr als allererstes sah. Den ersten Morgen schlief er so lang, da waren wir schon fast aus dem Haus. Den nächsten Tag überlegte ich kurz, ob ich die Chance jetzt ergreife und entschied kurzerhand aus dem Bauch heraus. Die anderen Tage fragte er auch nicht mehr. Doch. Einmal noch. Als die Uroma wieder weg war und er früh mit bei uns im Bett lag fuchtelte er Richtung Schlafshirt und krähte: „Dasss!“ Ich antwortete: „Alle alle“ und er kuschelte sich nach einer Weile an mich. Es verlief einfacher als erwartet. Einen kleinen Wehmutstropfen habe ich noch geweint. Jetzt ist es vorbei. Der Knirps ist groß.
Ein Bild aus alten Tagen: der 10,5 monatige Knirps wird in einem Hotel in Chicago gestillt.
Und das war die beste Aussicht, die ich je während des Stillens hatte: Chicago!

Montag, 8. Oktober 2012

Still-los durch die Nacht

Wir sind dann mal soweit. Der Knirps soll nachts nicht mehr gestillt werden. Mit reichlich 16 Monaten. Vor zwei Wochen traf ich die Entscheidung. Warum? Der Knirps ließ sich seit geraumer Zeit nachts mit dem Stillen nicht mehr wirklich beruhigen. Es dauerte teils 30-45 Minuten, bis er wieder schlief. Dann: das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber ich wollte endlich mal wieder weg gehen abends, mehr als ein Gläschen trinken und nicht jedesmal nachrechnen, dass der Knirps jetzt nicht vor soundsoviel Uhr aufwachen sollte, wegen dem Alkohol. Schluß aus. Keine Gläser mehr zählen. Und dann erhofften wir uns, dass der Knirps vielleicht besser durchschläft. Also starteten wir mit dem Plan, dass der Mann nachts zum Knirps geht, um ihn zu beruhigen. So ist es dann gelaufen:

Nacht 1:
Der Knirps schläft von 8:30 bis 5 Uhr durch. Nach einer kurzen Diskussion entscheiden wir, dass wir keinen Bock haben, dass der Knirps jetzt wach sein könnte, wenn ich nicht stille und so stille ich. Der Knirps schläft bis 7:30 weiter.

Nacht 2:
Wir entscheiden, dass nicht gestillt wird vor 5 Uhr. Danach erstmal noch, um unser aller Nachtruhe zu verlängern. Der Knirps wacht auf um 22 Uhr und 22:15 Uhr. Papa tröstet. Dann schläft er bis 2:30 Uhr. Der Mann muss ran. Es dauert ca. 20 Minuten, mörderisches Geschrei, Trinkflasche wird vom Knirps auf den Boden geworfen. Er schläft bis viertel sieben. Wird gestillt, schläft noch eine halbe Stunde.

Nacht 3:
Der Knirps schläft bis 1 Uhr nachts. Der Mann steht auf und kommt schon nach 5 (!) Minuten zurück. Fertig. Knirps schläft wieder! Nächstes Aufwachen um 4:50 Uhr. Hmm, 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit. Mäh. Keiner hat Lust, also stillen. Knirps schläft noch 2 Stunden.

Nacht 4:
Diese Nacht schläft der Kleine bis 23:30 Uhr. Ich bin sogar noch wach. Papa geht ins Knirpsenzimmer und nach 5 Minuten voller Geschrei schläft der Knirps wieder bis 5:30 Uhr. Dann wird er gestillt und schläft bis 7:15 Uhr weiter.

Nacht 5:
Der Knirps ist abends mit Papa allein, da Mama ausgeht (Kino, Cocktailbar!). Knirps schläft um 19:45 Uhr ein, wacht um 20:45 nochmal auf. Papa braucht wieder nur 5 Minuten, bis Knirps eingeschlafen ist. Erst um 6:05 Uhr wacht Knirps wieder auf. Stillen. Er schläft nochmal bis 7:30 Uhr.


Nacht 6:
Heute abend bringt die Oma den Knirps ins Bett. Ohne Probleme schläft er halb acht ein. Erst 4:30 Uhr wacht er wieder auf. Wir entscheiden wegen Müdigkeit einfach zu stillen. Klappt. Knirps schläft bis 7:30 Uhr weiter. Kleine Abstillpause also diese Nacht.

Nacht 7:
Halb neun ist Einschlafenszeit. Der Knirps schläft bis 5:50 Uhr durch! Dann wird gestillt und bis 7 Uhr weiter geschlafen.

Nacht 8:
Die Mama schläft in einem anderen Zimmer, da wir bei Oma sind, zusammen ien Zimmer haben und der Knirps mich nachts nicht sehen sollte. Der Mann berichtet am Morgen, dass der Knirps bis 2:30 Uhr schlief, er etwa zwei Minuten brauchte, um ihn zu beruhigen, dann 5:30 wieder wach wurde und bis 6:45 Uhr mit ihm kuschelte / schlief. Dann durfte gestillt werden.

Nacht 9:
Wir kommen spät von der Oma heim, legen den Knirps, der im Auto bereits schlief um 22 Uhr ins Bett. Er schläft weiter bis 00:30 Uhr. Wacht auf. Wir sind beide soooooo müde. Abstillpause. Der Knirps zieht zu uns ins Bett und hängt die ganze Nacht wieder am Busen. Fail!

Nacht 10:
Der Knirps schlief ein gegen halb neun und wachte erst 5:50 Uhr wieder auf!!! Stillen, weiter schlafen bis 7 Uhr.

Unser Fazit nach 10 Nächten: Der Knirps schläft tatsächlich besser und länger durch in der Nacht. Er lässt sich sehr schnell von Papa wieder beruhigen. Ein Erfolg für uns! Im nächsten Schritt werden wir versuchen, dass der Knirps sich auch durch mich nachts beruhigen lässt. Morgens und abends stillen wir weiter. Es geht uns gut damit.

Donnerstag, 23. August 2012

Neues von der Durchschlaf-Front

DAS ist KEIN Durchschlafen!
Der Knirps steuert straff auf die 15 Monate zu. Und jetzt mit dem luftigen Schlafsack wird es nun auch Zeit: der Knirps macht sich langsam (gaaaanz langsam) aber sicher ans Durchschlafen. Im März und im Mai war er noch weit davon entfernt. Einmal hatte er es Anfang Juli vollbracht: 10 Stunden durchgeschlafen! In dieser Nacht wachte ich gegen 4 Uhr auf und überlegte, ob es wohl wahr sei oder etwas mit dem Knirps nicht stimmte? Wir machten aufgeregte Pläne: was wäre wenn er das jetzt jede Nacht so fein macht? Das mit dem nächtlichen Abstillen hätte sich dann von allein geregelt. Doch schon die nächste Nacht brachte wieder Ernüchterung: ein 2-3 Mal war ich wieder wach und stillte. Dann diese Woche Dienstagnacht: der Knirps schläft 7 Stunden von ca. Mitternacht bis morgens um 7! Die nächste Nacht: 9(!) Stunden. Letzte Nacht: 6,5 Stunden. Das Gute dabei ist, dass er diese Zeit ab Mitternacht schläft, wir also am Stück ununterbrochen schlafen können. Ich bezeichne die Situation noch nicht stolz mit: mein Kind schläft durch. ABER: wir sind so ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Stillen werde ich auch weiterhin nachts. Ist einfach leichter zum Weiterschlafen und immerhin haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Knirps irgendwann mehrere Nächte hintereinander durchschläft und dann auch ohne Stillen weiterschlafen kann. Auch das hat er schon ein paar Mal geschafft. Da war ihm die Wasserflasche genug. Ich werde berichten...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Bist Du Mama genug?

Quelle: TIME Magazine
„Are you Mom enough“ titelte das TIME Magazine letzte Woche. Die Mama-Internetgemeinde überschlug sich mit Kommentaren in Blogs, Auf Twitter, Facebook usw. Ja, ich weiß ich bin eine Woche zu spät dran mit meinem Post. Trotzdem fand ich es wert, das Cover des Time zu erwähnen. Als ich den Titel das erste Mal in amerikanischen Blogs sah, dachte ich es geht um die Rolle der Mütter in der heutigen Zeit und natürlich ums Stillen. Haben. Will. Ich. Sofort. Auf dem Flughafen in Chicago schnappte ich zu und las sofort. Nur um festzustellen, dass es in dem Artikel um attachement parenting geht. Dieser Ansatz geht auf Dr. William Sears Theorie zurück, die im wesentlichen drei Dinge beinhaltet: Familienbett, Stillen, Babytragen. Das machen ja viel von uns. Der TIME Artikel handelt im wesentlichen davon, dass einige Mütter diese Theorie zu wörtlich nehmen und es ... naja ... übertreiben. Beispielhaft wird eine Mutter genannt (nicht die auf dem Cover), die ihr erstes Kind noch nie eine Minute allein gelassen hat, außer zur Geburt ihres zweiten Kindes.

Ich denke, dass dieses Coverfoto und der provokante Titel in erster Linie dazu diente, die Zeitschrift zu verkaufen! Wie oft sieht man schon stillende Mütter auf dem Titel einer Zeitschrift. Viele haben sich dazu geäußert, dass das Bild die Stillbeziehung zu lieblos darstellt. Mag sein. Ich finde es allerdings sehr gut, daß das Thema Stillen dadurch wieder mehr Öffentlichkeit bekommen hat. Ein zweiter Gedanke ist der, dass attachment parenting – Anhänger oft auf andere Eltern hinab schauen und deren Erziehungsmethoden kritisieren. Unter dem Motto: „Wenn Du nicht stillst, in einem Bett mit Deinem Kind schläfst [...], dann wird Dein Kind ungesund, kriminell und was nicht alles“.
Ich lese das Magazin im Chicago Flughafen, während der Knirps gestillt wird.
Auch wir bei uns zu Hause praktizieren einige Dinge aus dem attachment parenting mit dem Knirps: wir haben zweitweise in einem Bett zusammen geschlafen (inzwischen nicht mehr so oft), wir tragen den Knirps, schieben aber auch Kinderwagen und ich stille den Knirps mit fast 12 Monaten noch, ein Ende ist noch nicht so schnell in Sicht. Habe ich auch ein Leben außerhalb des Knirpses? Ja! Ich treffe mich mit Freunden und gehe auf Parties. Schadet es dem Knirps? Nein! Tut es mir gut? Ja! Bin ich Mama genug? Ja!

Und jetzt zur Frage: „Bist Du Mama genug?“ Meine Antwort: „Ja, wir alle sind Mama genug!“ Egal ob wir stillen oder Fläschchen geben, ob wir im Familienbett schlafen oder das Kind früh im eigenen Zimmer schläft, ob wir das Kleine im Kinderwagen schieben oder ausschließlich tragen, ob wir zu Hause bleiben einige Jahre oder den Nachwuchs mit ein paar Monaten zur Betreuung geben, weil wir wieder arbeiten. Was auch immer: wir Mamas (und auch Papas) wollen das Beste für unsere Kleinen und niemand kann uns sagen, dass wir nicht genug sind, weil wir dies oder jenes nicht machen / machen. Niemand kennt die genauen Umstände, warum wir so oder so entscheiden. Es geht auch niemanden etwas an. Schluss mit dem Eltern-Krieg in dem Eltern andern sagen müssen, warum dies und das falsch ist. Wir sollten einander unterstützen und nicht aufeinander losgehen. Wohlgemeinte Tipps: sehr gern. Sinnlose Kritik, die nur der Selbstbestätigung der eigenen Erziehungentscheidungen dient: Nein!

Wie gefällt Euch das TIME Magazine Cover? 

Freitag, 24. Februar 2012

I’ll miss you! - Going out without baby

That post is part of the breastfeeding blog hop and therefore in English. All other posts of this blog are in German. This Week’s Topic: “First Time Jitters: Leaving Baby in the Care of Someone Else“

Dieser Post ist Teil des breastfeeding blog hop und somit in Englisch. Alle anderen Artikel in meinem Blog sind auf Deutsch verfasst.
 
My 3 weeks old son with his grandmother.
I breastfed my son exclusively for the first six months. Since I am staying home for his first year of life (he is almost nine months old now), I fortunately never had to face the problem of having to leave him with someone else for a long time. In that way, I didn’t need to pump. Luckily! I never really got the hang of it. The first four weeks of his life, we had support from my mother-in-law, who was staying with us. She was a great and invaluable help at that time! She was so supportive. When she noticed that I was really going nuts from staying in the house all the time, she suggested I could just go for a little walk outside with my husband, only for a couple of minutes. My darling boy was about two weeks at that time. So, me and my husband took the chance and left the house for about 30 minutes. I was nervous but also comfortable enough with him staying with his grandmother. Everything went very well. He was sleeping in her arms when we returned. The second time we left him with his grandmother was my husband’s birthday. The little one was three weeks old then. This time, I left him for two and a half hours. Well, during this time, I called like 10 times to see if everything was going well. He was sleeping the whole time. When I returned, he was super happy to see me and nursed immediately. I felt more comfortable over time. The older he got, the more I could leave him with his Daddy or one of his grandparents for some time. The longest time I ever left him with someone else was in December, when he was six and a half month old. It was a work related Christmas party and I left the house at 6pm and returned at 11pm. He was totally fine. His daddy brought him to bed and he slept just fine until I returned. So far, we have never left him with someone outside the family. I am still not really comfortable with it. Maybe after he turns one!?

When did you leave your baby with someone else for the first time?

Mittwoch, 22. Februar 2012

Eine Woche lang Ohne-Stillen-Einschlaf

Vor einer Woche hatten wir beschlossen, dass der Knirps zumindest am Abend probieren sollte, nicht beim Stillen einzuschlafen. Der Knirpsenpapa hatte also Dienst. Er schaukelte den Knirps auf den Armen, spielte Musik, hielt Händchen und ... es klappte. Jeden Abend brauchte der Knirps weniger Zeit um friedlich einzuschlummern. Es gab auch immer weniger Protest seitens des Knirps. Das ging fünf Nächte lang super. Dann waren wir drei Abende ohne den Knirpsenpapa und mussten es allein hinbekommen. Zu meiner Überraschung lief es fantastisch: ich stillte und schaukelte den Knirps danach singend zu „Rock-a-bye Baby“ (wunderschöne Melodie) auf den Armen, bis er fast, aber noch nicht ganz eingeschlafen war, legte ihn dann in sein Bettchen und er schlief! Das Ganze ging ohne einen Mucks vom Knirps vonstatten. Wie friedlich und schön, dachte ich. In der dritten Nacht ohne Knirpsenpapa dachte der Knirps überhaupt nicht daran ohne sein geliebtes Stillen einzuschlafen. Er protestierte, suchte nach der Brust, protestierte, ich gab auf und innerhalb einer Minute war er beim Stillen eingeschlafen. Heute mit Papa war wieder alles Bestens. Wir sind also auf einem guten Weg. Nachts kommt der Knirps dann trotzdem wieder mit zu uns ins Bett. Ist einfach am bequemsten.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ohne-Stillen-Einschlaf

Im Kinderwagen schläft man ohne Protest.
Alles fing so einfach an: der Knirps schlief in den ersten drei Monaten im Stubenwagen, manchmal fünf oder sechs Stunden durch. Früh kam er dann zu uns ins Bett. Dann schlief ich beim nächtlichen Stillen immer wieder mal ein und der Knirps war somit öfter bei uns im Bett, in unserem Familienbett. Beim Stillen schlief der Knirps abends eher selten ein, sondern oft in seinem Bett. Wir blieben noch dabei und hielten Händchen, dann schlief er schnell ein, manchmal sogar ohne Protest. So konnte sogar die Oma den Knirps ohne große Probleme ins Bettchen bringen.

Dann wurde es Weihnachten und der Knirps hatte eine Erkältung und zahnte gleichzeitig. An normales Einschlafen und Durchschlafen war nicht zu denken: der Knirps lungerte bis spät mit uns im Wohnzimmer rum, ich kuschelte viel mit ihm und stillte ihn jeden Abend in den Schlaf. Der Knirps war dadurch sehr schnell getröstet. Dann wurde es Januar und der Knirps wieder gesund. Die Zähnchen waren auch da. Alles wieder okay! Alles? Nun, der Knirps schlief einfach nicht mehr ohne Stillen ein. Gar nicht mehr. Es gab großes Geschrei. Darauf hatten wir beide keine Lust und wollten den kleinen Knirps auch nicht schreien lassen. Also stillte ich fleißig weiter in den Schlaf. Das ging so bis jetzt. Beim Stillen schlief er seit kurzem auch nicht mehr richtig ein, brauchte oft ewig. Das brachte auch mit sich, dass er bei keinem anderen mehr einschlief außer mit mir. Selbst der Knirpsenpapa war chancenlos. In seinem Bett schlief der Knirps seit Wochen nicht mehr. Wir benutzten das Bett als Wäscheablage. Nun wurde der junge Mann beweglicher, drehen, robben, das ganze Programm (ja, auch volle Beweglichkeit im Schlafsack). Wir finden ihn mitten in der Nacht manchmal um 180 Grad gedreht am unteren Bettrand (obwohl er in der Mitte schläft). Das wird uns auf Dauer einfach zu gefährlich. Nicht dass der Knirps mal rausfällt.

Eine Lösung musste her. Der Knirps soll auch mal wieder ohne Stillen einschlafen, zumindest erst mal am Abend. Also machten wir das Ganze zur reinen Männersache und seit gestern bringt der Papa den Knirps ins Bett. Er wird von mir vorher noch gestillt und ich singe ihm was vor. Dann übernimmt Papa. Lautstarker Protest. Der Papa spielt Musik und wiegt ihn in den Schlaf. Das dauert ca. eine halbe Stunde. Dann schläft er. Wenn er dann nach 2-3 Stunden wieder wach wird, kommt er wieder mit zu uns ins Bett. Wir hoffen, dass der Knirps in ein paar Tagen wieder ohne großen Protest einschlafen kann. Selbstverständlich sind wir abends immer bei ihm, wenn er schreit.

Wie funktioniert(e) bei Euch das Einschlafen? Wer bringt die Kids ins Bett?

Donnerstag, 9. Februar 2012

What has the most calories? Gimme gimme!

That post is part of the breastfeeding blog hop and therefore in English. All other posts of this blog are in German. This Week’s Topic: Top 5 Breastfeeding Snacks

Dieser Post ist Teil des breastfeeding blog hop und somit in Englisch. Alle anderen Artikel in meinem Blog sind auf Deutsch verfasst.

As a breastfeeding mom, you need about 500-600 calories more per day than what is usually recommended for you. “Great”, I thought before starting my breastfeeding career. “Not so great”, I thought when it actually came to the point of me having to find enough food and calories throughout the day. I was constantly hungry in the beginning (and still am) and had a new baby to take care of. I wasn’t used to eat constantly, so I had to train myself and find easy, ready to go snacks. Well, I admit that I did not care so much if the snacks were super healthy, but if they had enough calories. I ate veggies and fruit for my regular meals though. So, here are my five favorite snacks for breastfeeding:
1.    Chocolate bar: sweet and always in the house.
2.    A piece of cake: I just pick it up from the bakery around the corner.
3.    Malzbier: no no, no alcohol in that one. It is brewed like normal beer but without fermentation. It is nice and sweet. Love it! Malzbier is very famous in Germany. The closest American drink with some similarity is root beer. (Read more on Wikipedia)
4.    Chicken soup: A huge pot of it lasts for a couple of days in the fridge. Very hearty meal, also good for a snack in between. Then I just have a little bowl.
5.    Bread: we always have it in the house. Delicious with jam or honey in the afternoon.

I am not eating the bread dry like this, but when it is fresh from the bakery, why not?
What are your favorite breastfeeding snacks?


Mittwoch, 25. Januar 2012

Zähne für Knirps – Lanolin für Mama

Das Lanolin mit Olivenöl, zusammengerührt in der Apotheke.
„Sobald die Zähne kommen, sollten man ans Abstillen denken.“ Das habe ich in den letzen Wochen oft gehört oder gelesen. Inklusive meiner Gynäkologin, die meinte, dass Stillen nach sechs (!) Monaten nur noch ein Loslassen-problem der Mutter sei... (sollte ich wechseln?). Als sie sagte, dass ich spätenstens bei den Zähnen freiwillig abstillen würde, verkündete ich, dass der Knirps ja schon Zähne hat. Ja, auch die oberen schon. Und ja, ich stille weiter. Ich hatte mich belesen und gehört, dass die lieben Kleinen beißen könnten, es aber sonst problemlos auch mit Zähnen gehen könne. Das klappt bis jetzt auch sehr gut. Ich hatte anfangs keinen Unterschied zu vorher bemerkt. Der Knirps hatte weiter gesunden Hunger und auch einen ordentlichen Zug drauf. Nach ein paar Tagen merkte ich jedoch, das trotz ohne Beißen, alles wieder etwas empfindlicher wurde. Ein wenig schienen sich die Zähnchen doch bemerkbar zu machen. Ich kramte das Lanolin raus, was ich seit Monaten nicht mehr gebraucht habe. Siehe da. Es hilft immer noch. Jetzt ist es viel besser geworden. Also wird die magische Creme noch ein paar Tage mein Begleiter bleiben. Ich bleibe weiter guter Hoffnung, dass der Knirps das Beißen nicht noch lernt.

Habt ihr mit Zähnchen noch weiter gestillt?

Donnerstag, 5. Januar 2012

12 months and beyond

 That post is part of the breastfeeding blog hop and therefore in English. All other posts of this blog are in German. This Week’s Topic: Breastfeeding Goals for the New Year

Dieser Post ist Teil des breastfeeding blog hop und somit in Englisch. Alle anderen Artikel in meinem Blog sind auf Deutsch verfasst.


I did not really make any New Year’s resolutions. But reading this week’s topic in the breastfeeding blog hop, I thought of one: Breastfeeding my baby at least until 12 months! That was my goal from the beginning. But after a couple of months of nursing my darling boy, I enjoyed feeding him so much that I thought: “Maybe I don’t want to stop at 12 months. Maybe he does not want to stop at 12 months either”. I began to read about this topic. Today I can say, “Yes, I would love to breastfeed beyond 12 months!” I am not sure if I want to set this as a goal, just as something that I want to consider if we both still feel like it when the time has come. Then there is no pressure and might work out in the end.
Nursing my boy at 2 month.
Do you have any breastfeeding goals for the new year? 

Donnerstag, 15. Dezember 2011

No breastfeeding rules – make your own!


That post is part of the breastfeeding blog hop and therefore in English. All other posts of this blog are in German. This Week’s Topic: Breaking The Rules
Dieser Post ist Teil des breastfeeding blog hop und somit in Englisch. Alle anderen Posts in meinem Blog sind auf Deutsch verfasst.

Every breastfeeding relationship is unique. So, how can there be rules? I would rather call them guidelines, hints, philosophies, and experience of other unique breastfeeding relationships. Without them, it would be hard to get started on breastfeeding and find your own unique way. Later in your breastfeeding “career”, I guess it is actually the rule that you break the guidelines and form your own experience.

I read a lot about breastfeeding before our little one was born. Then in the hospital, I was lucky to get some good advice from the nurses. I was also lucky that my son latched on right away and has never stopped since then. In the first couple weeks, I followed the “rule” to leave at least two hours in between two feedings. That’s what I was told in the hospital. It worked out most of the time, but when it was really hot in the summer, I broke the rule, and just let him nurse whenever he was thirsty. I didn’t return to this rule after that, because I read about feeding on demand, and made this my new rule. It just worked better for us. I was also told by doctors that you should not let your baby sleep in your bed. I followed this rule as well in the first weeks. But when I noticed that night feeding is so much easier and gives us much more sleep when our little darling is sleeping right next to me, I learned about co-sleeping and we made this our new rule. At the beginning, I was also very careful about nursing in public, although it is very common here in Germany. I just felt unsure because everything was new. Now, I am just nursing whenever it is necessary, and my own rule is to refuse to feed in toilets. Who eats their food in toilets anyway? I can think of one unspoken “rule” or rather common code that I am planning to break in the future. When your baby turns one breastfeeding should be over. That’s at least the impression I get around here in Germany. Up to one it is ok to do, but after that it is “weird”. 11 month and 30 days – fine. 12 months – weird! I know that many moms do feed after 12 months, but don’t really talk about it. I am aiming for my new “weird” rule of breastfeeding after 12 months, if my baby wants to.

My point of all this is: It is extremely helpful to start out with some rules and experiences from others.  Everyone though should be free to develop their own set of new rules that suit their unique breastfeeding relationship.

Have you ever had to think “outside the box” when it comes to breastfeeding? Do you think there are certain breastfeeding “rules” that are meant to be broken? Do you fit in the typical nursing mom mold? Share your thoughts here!

Donnerstag, 10. November 2011

Dump my pump

That post is part of the breastfeeding blog hop and therefore in English. All other posts of this blog are in German. This Week’s Topic: Lame Breastfeeding Products – Things that DIDN’T work for you.

Dieser Post ist Teil des breastfeeding blog hop und damit in Englisch. Alle anderen Artikel in meinem Blog sind auf Deutsch.

I had quite a few products that assisted my breastfeeding mission in the beginning: nursing pads, a breastfeeding app on my smart phone, nursing bras, lanolin for my nipples, and a nursing pillow. I used all of these and I was happy to have them. They all worked for me in the beginning let’s say the first 6-8 weeks. Then most of them started not to work out for me as time went by. I tossed the nursing pads, because I got tired of crumbling them in my bra or taking them out while nursing, plus, I didn’t leak so much anymore and if I did, I didn’t care. I stopped using the breastfeeding app after 6 weeks, because it got too complicated to track time and side. I was now comfortable nursing without it. I didn’t need the lanolin anymore because my nipples got used to constant feeding. I still use it once in a while though. I got tired of wearing the nursing bras and their cumbersome technique to open and close it. I use non-underwire bras now that I can just pull down. So much easier! The nursing pillow is now used for shielding the border of the bed, so my little one doesn’t fall down when sleeping in our bed.

I got the inevitable pump about five weeks into breastfeeding. The hubby and I were planning on attending a concert of Ringo Starr in Berlin, so our little one stayed at grandpa’s house. But what if he got hungry? I tried pumping in advance according to my midwife’s advice after each feed. Uhm… I got like 30 ml (1 ounce) once and then 10 ml or less. How long was I supposed to pump for one meal??? I got discouraged and just didn’t pump anymore. Plus, I also hated the feeling of pumping. So, we just were risking it and bought some formula for an absolute emergency during our absence during the concert. But everything went fine and that is where my pumping story already ends. Up until now, I have not been committed enough doing it and the pump is just sitting in the corner catching dust. But now an event is coming up that needs my attendance earlier than the little one’s bedtime. I will collect all my courage and start trying to pump again. I hope it works out a bit and I don’t need to dump my pump yet.

Did you buy a breastfeeding product or accessory that was totally useless? Have trouble with a particular product?

Samstag, 5. November 2011

„Das Kind braucht doch mal was Festes...“

Ein Post zu diesem Thema hatte ich schon eine Weile geplant, jetzt habe ich es endlich geschafft, meine Gedanken aufzuschreiben:
Mit dem Stillen hatte ich Glück. Von Anfang an: Geburt – andocken – trinken – Milcheinschuss – andocken – trinken – zwei kleine Milchstaus – weiter trinken – und so trinkt der Kirps noch heute und nimmt sehr gut an Gewicht zu. Es gab wenig Fragen in den letzten Monaten und kaum Probleme bezüglich des Stillens. Es klappte einfach und ich war mir auch selten unsicher. Und wenn doch einmal, gab es ja zum Glück Blogs und Foren. :) Sicher war ich  mir von Anfang an, dass ich sechs Monate voll stillen möchte. So auch die allgemeine Empfehlung von Hebamme, Ärzten und der WHO. In letzter Zeit jedoch höre ich immer wieder Stimmen aus meinem Umfeld, die mich diesbezüglich verunsichern. Insbesondere die ältere Generation (z.B. die strickende Uroma) fragt erstaunt nach, wieso denn der Knirps immer noch nichts „Richtiges“ bekommt. Es wird doch jetzt wohl mal endlich Zeit. Das erste Mal wurde ich damit konfrontiert, da war der Knirps noch nicht mal vier Monate! Schreit der Knirps, heißt es: „Er wird nicht mehr satt“. Bei der älteren Generation kommen diese Ansichten wohl daher, dass früher nicht nach Bedarf gestillt wurde, sondern nach der Uhr alle vier Stunden. Damals war es weit verbreitet, dass Mütter nicht lange stillen konnten, da die Milch auch nicht nach Bedarf gebildet wurde. Diese Kommentare kann man ja noch ignorieren und einfach weiterstillen. Jetzt ist der Knirps allerdings schon 5 Monate und eine Woche. Wenn ich jetzt Freunden oder Bekannten sage, dass er noch voll gestillt wird, gibt es öfter komische Blicke. Kommentare, wie „Ihr müsst doch neugierig sein, wie es so ist mit „richtigem“ Essen“, oder „Na gib ihm doch jetzt das Stück Pizza, kann doch nicht schaden“. Diese Aussagen kommen sowohl von Eltern als auch von Nicht-Eltern. Ich möchte gerne antworten (und tue es auch in freundlicher Form): „Lasst mich doch bitte einfach so machen, wie ich es für richtig halte! Warum mischt ihr Euch ein?“. UND: „Was denkt ihr was er beim Stillen bekommt? Kein „richtiges“ Essen?“
Nun, der Knirps macht seit 2-3 Wochen sofort den Schnabel auf, wenn er Essbares sieht. Also tun wir ihm den Gefallen und lassen ihn auf einem Stück roher Karotte oder einem Brotkanten rumkauen. Essen tut er es ohnehin noch nicht. Wir bleiben bei unserer Entscheidung ihn noch bis zum Ende des sechsten Monats zu stillen. Mich ärgert es nur, wenn unsere Entscheidung so in Frage gestellt wird. So als ob wir den Knirps unnötig hinhalten würden (böse Eltern...).
Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass nur 22,4% der Mütter in Deutschland sechs Monate voll stillen (Link). Aha, ich gehöre also zu diesem knappen Viertel. Was mir am Herzen liegt, ist aber nicht, ob und wie lange Mama voll- oder teilstillt, sondern dass es jede für sich selbst entscheiden darf. Einfach so wie Mama und Nachwuchs sich dabei wohlfühlen. Andere sollten die Entscheidung respektieren und nicht noch mehr Verunsicherung stiften (oder gar ein schlechtes Gewissen machen), sondern die Eltern einfach bei ihrer Entscheidung unterstützen.


Wie lange habt ihr vollgestillt? Was für Erfahrungen habt ihr mit Eurem Umfeld gemacht?