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Freitag, 29. November 2013

Wieder Thanksgiving

Gestern war Thanksgiving. Ich habe mir den Tag frei genommen und einen 6 kg Truthahn für die Freunde im Ofen gebrutzelt. Es war ein wirklich schöner Abend. Mit unheimlich viel Essen und traditionellem Football. Wir haben soviel gegessen, ich habe heute kaum etwas runter bekommen, weil ich noch so voll war. 

Ich bin in diesem Jahr sehr dankbar für meine wunderbare Familie. Außerdem für viele Freunde und Bekannte, die mich in den letzten Monaten sehr unterstützt haben und gezeigt haben, dass ich Ihnen wichtig bin. Danke!

Der Truthahn frisch vom Markt und vorbereitet für den Ofen.
Die Füllung ist fertig. 

Fertig!!! Nach 5,5 Stunden im Ofen.
Der Tisch ist gedeckt!

Freitag, 8. November 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.


Sonntag, 29. September 2013

Die Sache mit dem Essen

Der Knirps ißt gerne. Der Knirps ißt nicht wenig. Der Knirps mag auch anderes als Süßes. Trotzdem mache ich mir manchmal Gedanken. Der Knirps greift bei Weitem nicht bei allen zu. Braucht er ja auch nicht. Meine Gedanken um des Knirpsens Essgewohnheiten beruhen eher auf der sehr übersichtlichen Auswahl seines täglichen Menüs: Nudeln, Reis, Brot, Äpfel, Erdbeeren, Mandarinen,Wurst, Käse nur sehr ausgesucht, Marmelade, Honig, Butter, Müsli, Milch, Joghurt, Pizza, Fischstäbchen, Ei, klare Brühe (ohne irgendwas drin!), manchmal Frikadelle, ganz selten mal Gurken, Paprika oder Möhren. Ach ja, und so ziemlich alles was süß ist. Zu trinken bekommt der Knirps meist Wasser oder Tee. Selten mal Saft.

Der Knirps liebt Apfelmus!
Dieser Speiseplan ist so fast komplett. Ausnahmen gibt es nur sehr selten. Zudem ist der Knirps wie viele Kinder ein Essens-Purist. Einzelne Essensbestandteile wollen eindeutig identifiziert sein: Nudeln und Reis ohne alles! Suppe ohne alles. Der einzige Mix ist bei Pizza erlaubt. Am Anfang stellte ich es mir  herrlich vor, wie der Knirps das Essen und die verschiedenen Geschmäcker für sich entdeckt und wie schön es sein würde für ihn zu kochen. Jetzt erlebe ich es leider nicht ganz so. Es macht Spaß für ihn zu kochen, nur ist es so ... einseitig und ich denke er müsste doch mal dies oder jenes essen. Kartoffeln verabscheut er in jeder Form. Selbst Pommes werden schief angeschaut. Ich biete dem jungen Mann durchaus viel an. Immer wieder. Einmal hat es sogar geklappt und er fragte nach dem Gemüseauflauf, der auf unseren Tellern lag. Und er aß!!! Der Mann und ich gaben uns im Minutentakt „High Fives“ unter dem Tisch.

Der Knirps mit einer Brezel. Dem Hähnchen wurde keine Beachtung geschenkt. 
Mit anderen Kindern isst der Knirps generell besser. Gruppenvorbilder.
Ich sage mir immer wieder, dass der Knirps sich schon nimmt was er braucht. Das es schon werden wird, mit der größeren Auswahl. Ich beobachte immer mit großen Augen die Kinder von Freunden, die bei allem zugreifen und denke es wäre so schön, wenn der Knirps seinen Speiseplan auch erweitern würde. Es wäre so einfach, wenn wir außer Haus sind, er würde mehr Gemüse und Obstsorten essen. Aber zu guter Letzt denke ich, dass der Knirps eben der Knirps ist und das ist gut so! Wir werden ihm weiterhin immer wieder was Neues anbieten und irgendwann wird er zugreifen.

Party-Food auf einem Kindergeburtstag in Wales. 
Noch ein Wort zu „Wie jetzt, Süßes auf dem Speiseplan?“ Ja, der Knirps bekommt in kleinen Mengen aber regelmäßig mal was Süßes. Sei es Marmelade, Honig, Eis, Schokolade oder Gummibärchen. Wir haben da kein System, außer dass ich ein gutes Gefühl dabei haben muss, dass es nicht zu viel ist und wir Süßes nicht als Belohnung einsetzen. Wenn der Knirps ganz lieb um ein Stück Schokolade bittet, dann bekommt er auch eins zwischendurch.

Wie schaut der Speiseplan bei Eurem Nachwuchs aus?

Freitag, 13. September 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.


Montag, 12. August 2013

Neue Äpfel

Die Augustäpfel sind da! Bisher zehrten wir von den Lageräpfeln, aber nun hat der Baum in Mutters Garten endlich reife Äpfel. Der Knirps ist ein bekennender Apfelfan und stürzte sich eifrig in die Ernte. Nun kann endlich wieder Apfelmus eingekocht werden. Diesen Job überlasse ich aber doch lieber meiner Mutter. Sommer ist herrlich!








Mittwoch, 24. Juli 2013

Möhren, Tomaten, Bohnen – Balkongarten im Juli



Der Sommer verwöhnt meinen Balkongarten mit mediteranen Temperaturen. Die Pflanzen danken es und wachsen und wachsen und wachsen. Kein Vergleich zum Juni und Mai. Es ist faszinierend mit anzusehen, wie schnell sich alles entwickelt. In diesem Jahr bemerkt allerdings den späteren Start durch den langen Winter und dem nachfolgenden Regen. Sonst hatte ich im Juli schon massenweise rote Tomaten. Die sind jetzt noch alle grün. Dafür haben meine beiden Pflanzen zusammen bis jetzt 80 (!) Tomaten ausgebrütet, die nur noch rot werden müssen. Der Knirps schleicht täglich ungeduldig um die Tomatenpflanzen und verkündete heute bei einer ganz ganz leicht rötlichen Tomate: „Oorange!!!“

Massenhaft Tomaten.
Inzwischen sind meine runden Möhren abgeerntet, die wirklich fantastisch lecker geschmeckt haben. Also werden die im nächsten Jahr bestimmt wieder gepflanzt.

Kleine runde Möhren.
Meine Buschbohnen sind in den letzten Tagen sehr schnell und kräftig gewachsen. Wir haben sogar schon fünf ganze Bohnen geerntet. Bei vier Pflanzen erwarte ich keine Massen an Bohnen, aber es macht Spaß.


In den Kasten mit den abgeernteten Möhren sind drei Erdbeerpflanzen vom Markt eingezogen. Mal sehen, ob das was wächst. Ich bin noch skeptisch. Der Mann auch. Aber jede Pflanze war nur 0,90 Cent, womit sich der Verlust in Grenzen halten sollte, wenn es nichts wird. Die Salatpflanzen waren jetzt auch nicht mehr genießbar und mussten neuen Salatsamen weichen. Wir hoffen, so im August und September nochmal frischen Salat ernten zu können. Zwischenzeitlich hatte ich die Salatsorte „Wilde Rauke“ gesät, die wir jetzt schon essen. Eine sehr würzige Sorte, die ähnlich wie Ruccola schmeckt aber noch eine kleine Schärfe hat. Sehr zu empfehlen!

Wilde Rauke.
Blühende Erdbeeren.

Die Zuchinis krüppeln leider etwas vor sich hin. Nur sehr kleine Früchte wohingegen mein Vater berichtet, dass die gleiche Sorte bei ihm im Garten wunderbar große Zuchinis produziert. Ich tippe, das mein Kasten zu klein ist und gedenke im nächsten Jahr keine Zuchinis mehr anzupflanzen. Die Parikas muckern auch ein wenig vor sich hin. Ein paar noch geschlossene Blüten haben sie jetzt, aber so richtig passiert nichts. Dafür wuchern meine Kräuter wunderbar, bis auf den Majoran. Der geht leider ziemlich ein.

Der Basilikum fühlt sich in dem mediteranen Wetter sehr wohl.

Auch neu auf dem Balkon: Englische Teeminze. Fünf Blätter reichen für eine ganze Kanne Tee.


Freitag, 24. Mai 2013

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Freitag, 1. März 2013

{this moment} - Dieser Moment

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Freitag, 22. Februar 2013

{this moment} - Dieser Moment

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Freitag, 2. November 2012

{this moment} - Dieser Moment

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Mittwoch, 26. September 2012

Recycelte FruchtBar-Tasche

Quelle: www.fruchbarewelt.de
Qutesche-Snacks aus Frucht und Gemüse gehen immer runter wie Öl, sagt sich der Knirps. Am liebsten kaufen wir die Bio-Fruchpürees von FruchtBar. Die haben zwar einen stolzen Preis von 0,99 Euro, aber mittlerweile haben die eine sehr große Auswahl und dem Knirps schmeckt es. Ich finde sie sehr praktisch für unterwegs und manchmal auch zwischendurch. Wenn ich mal wieder Nachschub kaufe, muss ich das entweder ohne Knirps machen oder die Dinger so im Einkaufswagen verstauen, dass der Kleine nichts merkt, sonst gibt es Geplärr bis an die Kasse. Manchmal habe ich aus lauter Verzweiflung schon einen im Laden aufgemacht und dann an der Kasse die leere Packung scannen lassen... Besonders schön finde ich, dass man die gesammelten leeren Packungen einschicken kann (30 an der Zahl) und dafür entweder eine Tasche oder ein Mäppchen bekommt. Eine sehr schöne nachhaltige Idee. Die Zusendung unserer süßen Tasche hat zwar etwas gedauert, aber der Brief erklärte, dass die Nachfrage sehr groß ist und die recycelten Produkte in Handarbeit in einer Behindertenwerkstatt genäht werden. Noch symphatischer.
Unsere schöne Tasche!
Ich habe keine Gratisprodukte von FruchtBar für diesen Post erhalten. Alles selbst gekauft und probiert.

Freitag, 14. September 2012

{this moment} - Dieser Moment

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Dienstag, 4. September 2012

Pflaumenmus selber machen und einwecken

Samstag auf dem Flohmarkt: der Knirps und ich schieben wieder mal an den einzelnen Ständen vorbei um Schätze zu finden. Wir finden: ein olles Holzauto, noch ein olles Holzauto, dazu als Geschenk ein Plüschhase mit oller Schleife, zwei Bücher für Mama, eine riesen Rolle Gummiband für 1€ und olle Knöpfe. Und: Pflaumen!? Der Mann verkauft neben ollem Geschirr auch Pflaumen. BIO steht dran. Er erzählt stolz, dass die erst gestern aus dem eigenen Garten gepflückt worden sind. Gut schauen sie aus. Ich glaube es und kaufe. Danach erst fällt mir ein, dass letztes Jahr die gekauften Pflaumen vergammelt sind. Was mache ich jetzt mit diesen? ...? Pflaumenmus! Ich liebe Pflaumenmus und ein Rezept wird sich finden. Es fand sich hier. Am Sonntag machte ich mich ans Werk und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Knirps auch. Der Mann auch. Wer jetzt Lust auf Pflaumenmus hat hier die Anleitung zum nachmachen:

Die Pflaumen waschen, gut abtropfen lassen, halbieren und Steine raus. Dann auf ein tiefes Blech legen oder in ein sonstiges ofenfestes Küchenutensil mit großer Oberfläche.

Dann Zucker auf die Pflaumen streuen. Ich habe etwa 100g Zucker für 1kg Pflaumen verwendet. Alles ein 3-5 Stunden stehen lassen, bis sich Saft gebildet hat.
Danach habe ich die Pflaumen in den Ofen geschoben bei etwa 150 Grad und Umluft. Das Rezept, das sich als Vorbild genommen habe empfiehlt zwar den Ofen offen zu lassen, damit die Flüssigkeit verdunstet, aber das passiert bei Umluft auch. Finde ich einfach bequemer als den Ofen stundenlang offen zu lassen. Dauer der Bräterei: etwa 2 Stunden. Ich habe allerdings nur 1kg verarbeitet. Bei mehr Pflaumen, kann es sicher länger dauern.
Wenn die Pflaumen schön weich sind kommt alles in einen Topf. Ich habe zum Würzen noch Zimt verwendet. LECKER. Aber ich glaube, da gibt es viele Varianten.
Pflaumen mit Zimt.
Nun kommt der Pürierstab zum Einsatz! Wenn alles ein Mus ist, wird alles in Gläser gefüllt. Bei 1kg ist es bei mir leider nur ein Glas geworden. Ich glaube mehr Pflaumen auf einmal zu verarbeiten bringt mehr.
Püriertes Mus.
Hier ein paar Worte zum Einweck-Prozess:
Ich selbst habe vorher noch nie eingeweckt. Es ist gar nicht so schwer, wie ich es mir vorgestellt hatte. Habe mich nach dem Rezept gerichtet und die Mutter befragt:

Die Schraubgläser sollten ausgewaschen sein. Der Deckel muss ausgekocht werden, um alles mögliche zu entfernen, was zu Schimmel führen könnte. Ich habe zusätzlich auch noch das Glas ausgekocht. Sicher ist sicher. Dann muss die Masse heiß (!) ins Glas gefüllt werden. Dazu einfach den Mus nochmal auf dem Herd erhitzen. Das stellt sicher, dass die Luft sich beim Abkühlen zusammenzieht und der Deckel sicher verschlossen ist. Nachdem alles im Glas ist und der Deckel drauf, werden die Gläser auf den Kopf gestellt und abkühlen lassen. Fertig. Wenn alles richtig gelaufen ist, halten die Gläser jahrelang. Meins habe ich gleich wieder aufgemacht, wollte ja kosten. Dieses Wochenende wird im Hause Knirps aber nochmal mehr Pflaumenmus eingeweckt. Diemal für den Wintervorrat!
Fertiges Pflaumenmus im Glas.
Macht ihr selbst süßen Brotaufstrich, wie Marmelade oder Mus?

Mittwoch, 29. August 2012

Hol die Kartoffel!

Eine wunderbare Beschäftigung des Kirpses zur Zeit ist es Dinge zu holen, sie zu uns rübertragen und „Bitte“ sagen. Danach bitten wir den Knirps uns noch mehr zu holen. Das geht dann so mehrmals hin und her, bis es der Knirps satt hat. Wir sind ganz begeistert was der Kleine schon versteht. Seine Lieblingstrageobjekte sind bunte Bälle und seit heute Kartoffeln: Der Knirps klebt an mir dran, wie so oft beim Zubereiten von Mahlzeiten. Es soll Kartoffeln geben, also gehe ich den kleinen Vorratsraum neben der Küche und hole ein paar. Der junge Herr hilft mit tragen. Ich bin fertig und setze mich an den Tisch zum Schälen. Der Knirps ist der Meinung, dass wir noch mehr Kartoffeln brauchen. Also läuft er ein paar Mal hin und her und bringt jedes Mal eine Kartoffel mit. Ich schäle. Ich höre es rumpeln. Ich mache mich daran nachzusehen. In diesem Moment kommt der Knirps wankend mit dem ganzen Beutel Kartoffeln rein. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen und frage mich, ob der Beutel nicht viel zu schwer für ihn ist. Ist er. Der Knirps fällt in Richtung Beutel um. Er wird es wohl nicht geschafft haben, die nächte Kartoffel rauszuziehen und nahm eben kurzerhand den ganzen Beutel mit. Oder dachte er, es sein effizienter alle auf einmal zu tragen als jede einzeln? Egal. Ich bin stolz auf meinen kleinen Sohn.

Donnerstag, 21. Juni 2012

Frikadellen für kleine Gemüsemuffel

Die ißt sogar der Knirps.
Die Geschmacksvorlieben des Herrn Knirps variieren schnell und manchmal auch plötzlich. Heute lieben wir Erdbeeren, ein paar Tage später probieren wir nicht mal mehr. Das Gleiche gilt für Gemüse, Fleisch und sonstiges. Ausgenommen ist Käse! Käse geht immer und in allen Formen. Eine besonders hatnäckige Geschmacksabneigung hat der Knirps gegen Gemüse entwickelt. Probierte er am Anfang immer nochmal ist jetzt nix mehr zu machen. Man speist manchmal jedoch: Tomate, Paprika, rohe Zwiebel (ja wirklich!) und Oliven. Dann fand ich eines Tages auf dem wundervollen Blog „Muddi kocht - alle satt!“ dieses fantastische Rezept für Gemüsefrikadellen mit Käse. Ausprobieren! Sofort! Gleich am nächsten Tag kaufte ich das Hassgemüse No.1 Brokkoli. Mixte, brutzelte und siehe da: der Knirps aß und aß und aß. Yessss! Das gleiche funktionierte auch prima mit Blumenkohl und mittelmäßig mit Möhre. Jetzt bereite ich immer mehrere vor und habe somit für die nächsten zwei Tage einen Vorrat. Das Rezept von „Muddi kocht - alle satt!“ habe ich etwas abgeändert. Für alle diejenigen, die auch gern mehr Gemüse ans Kind bringen wollen hier also mein sehr freies Rezept ohne viel genaue Mengenangaben.

Man braucht:
Gemüse nach Wahl (z.B. Brokkoli, Blumenkohl, Möhre etc.)
Geriebenen Käse
Semmelbrösel
Scheibe von altem Brot
1 Ei
Wahlweise Hackfleisch
Ein ganz klein wenig Salz

Man brutzelt:
Das Gemüse gar kochen. Inzwischen in einer Schüssel das Ei, etwas Semmelbrösel, geriebenen Käse, und vorher in Wasser eingeweichtes Brot vermengen. Leicht salzen. Nach Bedarf auch Hackfleisch mit zufügen. Danach das weichgekochte Gemüse dazu und gut vermengen. Frikadellen formen und in die Pfanne zum Braten legen. Manchmal wälze ich die Frikadellen vorher noch in Haferflocken (noch gesünder!). Gar brutzeln lassen. Fertig. Kommt zu Tisch!

Die Mengen der einzelnen Zutaten variieren nach individuellem Geschmack. Wenn die Masse noch etwas zu flüssig ist durch das Ei füge ich einfach weiter Semmelbrösel hinzu.

Viel Spaß beim Nachmachen und guten (Gemüse)hunger für das Kind!

Gemüse gar kochen.
Zutaten in Schüssel vermengen.
Gemüse dazu.
Brutzeln!

Donnerstag, 14. Juni 2012

Zitroniger Käsekuchen

Zur einjährigen Knirpsenparty hatte ich auf den Bildern auch den Geburtstagskuchen gezeigt. Verziert mit einer 1 aus Erdbeeren. Die Kinder stürzten sich wie wild auf den Kuchen. Ein echter Erfolg also! Das Gute am Kuchen ist außerdem, dass er nicht gebacken werden muss. Nur in den Kühlschrank stellen. Fertig! Auf Nachfragen gibt es jetzt hier das Rezept. Der Kuchen ist nicht zu süß und schmeckt lecker frisch durch die Zitrone.

Bereit stellen:

150 Gramm Löffelbiskuit
125 Gramm Butter
400 Gramm Frischkäse
1 Packung Götterspeise Zitronengeschmack
2 ungespritze Zitronen (Bio)
160 Gramm Zucker
2 Becher Schlagsahne

Und los:
Boden: Löffelbiskuit zerkleinern. Ich z.B. nehme dazu einen Gefrierbeutel, lege den Biskuit rein und haue schön mit einem Fleischklopfer drauf bis alles schön klein ist. Es gibt sicher auch noch andere Varianten. Parallel dazu zerlasse ich die Butter. Dann mische ich den Biskuit mit der Butter und drücke das Ganze in eine runde Springform, die mit Backpapier ausgelegt ist.

Zitronen-Frischkäsemischung: In einer Schüssel, den Frischkäse, Saft von Zitronen und den Zucker verrühren. Die Götterspeise mit nur 1/8 Liter Wasser zubereiten, etwas abkühlen lassen und unter die Frischkäsemischung rühren. Wenn gewünscht, kann man von den Zitronen auch noch etwas Schale mit in die Mischung reiben. Die Schüssel dann in den Kühlschrank stellen, bis man mit der Gabel Spuren ziehen kann. Während die Mischung im Kühlschrank steht die zwei Becher Sahne steif schlagen und dann unter die Frischkäsemischung heben. Alles dann auf den Boden füllen und für mindestens 3-4 Stunden in den Kühlschrank. Ich mache den Kuchen meist abends und lasse ihn über Nacht im Kühlschrank.

Na denn, Guten Appetit!

Sonntag, 27. Mai 2012

1A U6

Am Freitag durfte der Knirps wieder mal die Kinderärztin besuchen. Diesmal U6. Ich wurde gefragt, was der kleine Mann schon vor sich hinbrabbelt. Er brabbelt viel und spricht schon nach. 1A. Pinzettengriff – klar, er findet alle Fusseln auf unseren Böden. Praktisch. Essen – gut. Manchmal etwas wählerisch, aber viel in der Menge. Hot Dogs (nur bei Baseball-Spielen), rohe Zwiebeln, viiiiel Apfel, Brot, Butter, Erdbeeren und wenn es nach dem Knirps geht nur Käse. Durchschlafen – nö. „Machen se sich mal keine Sorgen“, so die Kinderärztin, „das machen viele in dem Alter noch nicht“. Achso. Na dann besteht ja noch Hoffnung. Sonst ist beim Knirps alles super, 1A eben. Der junge Herr ist misst jetzt 76,5 cm und ist 9390g schwer. Mindestens 2 cm ist er in den letzten 2 Wochen gewachsen... Ich hoffe, er passt den Sommer über noch in all seine Sachen, die wir aus den USA mitgebracht haben. Dort waren sie beim Kauf nämlich noch viel zu groß. Jetzt sitzen sie schon strammer. Mit so einem gesunden Knirps steht ja der ersten Geburtstagsfeier nächste Woche nichts mehr im Weg.
Ein Archivbild von der U4. Diesmal bin ich leider nicht zum fotografieren gekommen.

Mittwoch, 16. Mai 2012

Hello Goodbye

Hello Germany, Goodbye USA! Schön wieder da zu sein. Nach sieben Wochen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, waren wir der vielen und ständigen Auswahl müde und entschieden uns, dass es Zeit war zu gehen. Nach Hause. Und da sind wir wieder. In Erwartung seines geliebten zu Hauses, hat sich der Knirps vorbildlich benommen und gleich mal vier Stunden im Flieger geschlafen. Ich habe es diesmal sogar geschafft, einen Film zu schauen. Im Flughafen Chicago saß der kleine Mann brav im Restaurant-Hochstuhl und verputzte sein Apfel-Erdbeeren-Püree. Erdbeeren sind vor ihm nicht mehr sicher, seit er sie vor drei Wochen für seinen Speiseplan entdeckte. Ohne Frage. Dennoch sind 22 Stunden unterwegs mit Knirps stressig, aber viel leichter zu meistern mit lieben Knirps. Zu Hause angekommen, schlief der Knirps am nächsten Morgen bis halb elf. Als wir ihn dann abends halb acht ins Bett brachten, wachte er gegen zehn Uhr auf und entschied, dass sein „Nachmittagsschlaf“ beendet sei. Der Mann blieb bis halb zwei mit ihm wach. Jetzt nach zwei Tagen, hat sich der Rhythmus wieder etwas eingepegelt. Dafür konnten wir gestern mit dem Knirps bis zehn Uhr abends bei den Nachbarn rumhängen. Jet Lag Baby live!
Chicago Airport mit industriellem Design.
Es gibt viele Flugzeuge zu bewundern.
Clam Chowder und Joghurt für Mama. Apfel-Erdbeer-Püree und Cheerios für Knirps.
Eine liebe Muttertagsüberraschung vom Flughafen für mich! Die Blumen kommen auf den Balkon.

Montag, 30. April 2012

Angeln im Gartenteich

Als ich zu Beginn unseres Besuches der Schwiegermutter sagte, dass ich hier gern angeln möchte, sagte sie: „Kein Problem, meine Freundin hat einen Teich hinterm Haus.“ Aha, also ein kleiner Gartenteich!? Ich wollte aber richtig angeln. In so einem großen See und so. Der Mann erwiederte: „Geh Dir erstmal den Gartenteich anschauen...“ (vielwissender Blick). Wir fuhren also zur Schwiegermutter-Freundin und ich fand dies vor:

Noch Fragen? Ich hatte keine mehr. Der ‚Gartenteich‘ war groß genug für meine Anglerambitionen. Konnte ja nicht ahnen dass so ein See, der in Deutschland als Naherholungsgebiet ausgezeichnet ist, hier im Garten von einer Familie vorzufinden ist. Wow! In dem Wässerchen tummeln sich Barsche und Bluegills (kleinere Verwandte aus der Barschfamilie). Ein paar Tage später standen der Mann, der Knirps und ich also am Wasser und warfen die Angeln rein. Es war nachmittags und nix biss. Also verschoben wir das Angelwerfen auf später.
Der Knirps am Teich.
Nach dem Abendessen wurde der Knirps von des Schwiegereltern heimgekarrt und wir standen wieder am Wasser. Ich wollte schon aufgeben, als der Mann einen kleinen Barsch rauszog. Wie süß! Zum Glück zu klein zum Behalten, da mussten wir nichts entscheiden von wegen behalten und so. Ich zog den nächsten viel zu kleinen Barsch raus. Der durfte auch wieder zurück ins nasse Element. Dann verließ das Anglerglück den Mann und blieb bei mir. Innerhalb kurzer Zeit zappelten zwei Bluegills an meiner Angel. Die waren für ihre Verhältnisse groß genug, sagte der Mann. „Was nu, große Anglerin?“, fragte er. „Behalten oder nicht?“. Ich entschied behalten, aber der Mann musste die Fische von der Angel machen. Als er sie abhatte war ich sooooo kurz davor, die Fische wieder reinzuwerfen. "Was jetzt, richtig angeln oder nicht?“, fragte der Mann. Ich wollte ja nicht doof dastehen, erst große Worte schwingen und dann ... Als es zu dunkel wurde, war das Angeln beendet und ich musste die Fische zu Hause noch ausnehmen. „Angeln is halt nix für Weicheier...“, grinste der Mann. Recht hat er.
Da hängt der Barsch an der Angel.
Und da der Bluegill.
Na das feine Angler-Bier haben wir uns danach aber verdient.
Habt ihr schonmal geangelt?