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Donnerstag, 2. August 2012

Doppelte genähte Überraschung

Es macht richtig Spaß zum Briefkasten zu gehen! Diesmal leuchtete mir ein bunter bunter Brief vom wundervollen Frl. Päng (mit fantastischem Kreativblog, unbedingt vorbei schauen!) entgegen. Darin steckten gleich zwei genähte Überraschungen: ein supersüßes Tuch für den Knirps, dass er gleich probetragen durfte und eine genähte Karte. Da musste ich glatt zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass sie genäht war! Vielen Dank, liebes Frl. Päng für die gelungene Überraschung!
Das wunderbare Tuch und die originelle Karte.
Hier nochmal die Karte nah dran. So liebevoll genäht!

Dienstag, 24. Juli 2012

Plädoyer für die liebe alte Postkarte

Von wegen die Postkarte stirbt aus! Im letzten Jahr ergab eine Studie, dass die handgeschriebene Postkarte aus dem Urlaub immer noch wesentlich beliebter bei den Deutschen ist, als E-Mail oder Social Media Plattformen, wie Facebook oder Twitter. Danach gefragt, wie die Deutsch am liebsten von ihren Urlauberlebnissen erzählen antworteten 74% in einem persönlichen Gespräch, 26% mit einer Postkarte und 15 % Social Media, obwohl bei den 18-24-jährigen 43% Social Media nutzen. Vielleicht liegt es ja daran, dass ich schon über 24 Jahre bin, aber ich liebe Postkarten! Sie zu verschicken und natürlich zu erhalten.

Verschicken: In einer fremden Stadt, an einem ruhigen Urlaubsstrand, an einem besonders interessanten Ort mit Geschichte, tollen Dingen etc. finde ich es sehr reizvoll an den Postkartenstand zu gehen und die schönsten Motive raus zu suchen und dabei schon zu überlegen, wer die Karte bekommen könnte. Dann braucht man noch Briefmarken. Oft werden die mit den Karten verkauft, manchmal muss man aber auch auf die Post und schon ist man wieder um ein Urlaubserlebnis reicher. Dann kann man inne halten, sich einen ruhigen Platz in einem Park oder Café suchen und Postkarten schreiben. Zeit um zu reflektieren. Danach macht man sich noch auf die Suche nach einem Briefkasten oder manchmal nimmt auch das Hotel die Karten zum Versand an. Zu Hause, kann man dann fragen, wie lange die Karten gebraucht haben, um anzukommen. Die längste Reise, die eine verschickte Postkarte von mir mal gemacht hat war vier Wochen. Von Tschechien in die USA.

Erhalten: Es ist ein stressiger Tag, es regnet vielleicht sogar oder es ist ein guter, sonniger Tag. Egal. Man öffnet den Briefkasten und... es fällt eine bunte Karte heraus. Freu! Von wem wohl? Egal. Eine handgeschriebene Postkarte von jemand Lieben, der an einen gedacht hat. So wie heute: der Arbeitstag war länger als sonst, ich bin müde und siehe da! Eine liebe Postkarte aus Ameland von der lieben iLilly. Was habe ich mich gefreut. Ich schaue mir oft die Briefmarke und den Stempel an und es ist ein schönes Gefühl zu wissen, dass sich jemand die Zeit genommen hat ein paar liebe Worte mit der Hand zu schreiben. Es ist als ob man ein Stück von dem Ort auf der Postkarte in den Händen hält. Schließlich war die Postkarte ja physisch dort! Das kann keine E-Mail oder Facebook Message.

Damit endet mein Plädoyer für die Postkarte. Schreibt mehr (oder: wieder) Postkarten!
Der Knirps studiert die Postkarte aus Ameland.
Zählt ihr Euch zu den Postkartenschreibern?