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Samstag, 1. Februar 2014

Wieder da. Jetzt öfter.

So ganz ohne bloggen geht es also doch nicht! Nach einer etwas längeren Pause nehme ich den Beginn eines neuen Monats zum Anlass, wieder regelmäßiger zu bloggen. Ich habe Euch vermisst. In meiner Pause habe ich leider auch kaum bei meinen Lieblingsblogs vorbei geschaut.

Der Dezember war für uns Familienzeit in den USA. Nach einem turbulenten Rückflug mit unfreiwilliger Übernachtung in Chicago (5 Sterne Hotel zum Trost) kamen wir am 31.12. wieder in Deutschland. Zwei Tage später ging es dann mit einem neuen Job weiter! Auch wieder in Teilzeit, was mir die Nachmittage für dem Knirps freihält. Daher war auch der Januar sehr beschäftigt und in meinem Kopf gab es kaum Freiraum an den Blog zu denken. Jetzt aber: Ich war nicht untätig und habe viel gehäkelt und ein klein wenig genäht. Morgen schon mehr!

Bis bald, Ihr Lieben!!!

Bei so viel Gepäck verliert man fast den Überblick.

Eine kleine Verschnaufpause. Das lange Warten ist nervenzehrend.

Schnee schmeckt gut. Erst recht mit dem Cousin in den USA.

Samstag, 21. Dezember 2013

Frohe Weihnachten aus den USA


Verdächtige Stille auf dem Blog. Wir sind wieder verreist über den großen Teich zur Familie. Diesmal nicht so lange. Die Tage sind voll gepackt mit Familienfeiern und Ausflügen. Da bleibt leider wenig Zeit für Blogposts.

Wir genießen die Zeit hier sehr! Der Knirps kann mit seinen vier Cousins spielen ohne Ende. Auch im Schnee. Die Schneeberge türmen sich. Schneefälle wechseln sich mit Eisregen und Temperaturen bis -15 Grad Celsius ab. Klingt nicht so schön, aber für Weihnachten ein herrliches Wetter! Weiße Weihnacht...

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen, meinen lieben Lesern schonmal ein frohes und besinnliches Fest im Kreise Euer Lieben!

Dienstag, 10. Juli 2012

USA Babysachen von Carter's international

Einer meiner USA Lieblings-Shoppingtempel für den Knirps ist Carter's. Viele unserer süßen Sachen stammen von da. Leider konnte ich mir von Deutschland aus die Sachen nur online anschauen, aber nie bestellen. Das ist ab jetzt Geschichte! Carter's versendet international in 80 Länder und natürlich auch nach Deutschland. Das Beste: bis zum 12. Juli gibt es FREIEN Versand. Yeah! Ihr könnt Euch vorstellen, was ich in den nächsten 48 Stunden mache  ;)

Hier geht's zur Website von Carters. Das ist schon der Link zur deutschen Variante mit Europreisen. Zoll ist schon in den Preisen drin. Schaut mal vorbei, es lohnt sich!

Der Knirps im Carter's Outfit. Das ist ein 3-teiliges Set mit Hose, Kurz- und Langarm Body. Abgewandelte Varianten gibt es in der Clearance Section
PS: Für diesen Post habe ich keine freien Produkte von Carter's erhalten. Dieser Post entspringt alleinig meiner Begeisterung für die süßen Sachen von Carter's und dass diese endlich nach Deutschland versandt werden ...

Mittwoch, 16. Mai 2012

Hello Goodbye

Hello Germany, Goodbye USA! Schön wieder da zu sein. Nach sieben Wochen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, waren wir der vielen und ständigen Auswahl müde und entschieden uns, dass es Zeit war zu gehen. Nach Hause. Und da sind wir wieder. In Erwartung seines geliebten zu Hauses, hat sich der Knirps vorbildlich benommen und gleich mal vier Stunden im Flieger geschlafen. Ich habe es diesmal sogar geschafft, einen Film zu schauen. Im Flughafen Chicago saß der kleine Mann brav im Restaurant-Hochstuhl und verputzte sein Apfel-Erdbeeren-Püree. Erdbeeren sind vor ihm nicht mehr sicher, seit er sie vor drei Wochen für seinen Speiseplan entdeckte. Ohne Frage. Dennoch sind 22 Stunden unterwegs mit Knirps stressig, aber viel leichter zu meistern mit lieben Knirps. Zu Hause angekommen, schlief der Knirps am nächsten Morgen bis halb elf. Als wir ihn dann abends halb acht ins Bett brachten, wachte er gegen zehn Uhr auf und entschied, dass sein „Nachmittagsschlaf“ beendet sei. Der Mann blieb bis halb zwei mit ihm wach. Jetzt nach zwei Tagen, hat sich der Rhythmus wieder etwas eingepegelt. Dafür konnten wir gestern mit dem Knirps bis zehn Uhr abends bei den Nachbarn rumhängen. Jet Lag Baby live!
Chicago Airport mit industriellem Design.
Es gibt viele Flugzeuge zu bewundern.
Clam Chowder und Joghurt für Mama. Apfel-Erdbeer-Püree und Cheerios für Knirps.
Eine liebe Muttertagsüberraschung vom Flughafen für mich! Die Blumen kommen auf den Balkon.

Samstag, 12. Mai 2012

Last Minute Strandspaziergang

Nun ist die Zeit hier in den USA schon fast vorbei. Morgen geht es wieder in den Flieger Richtung Deutschland. Das Packen der Koffer nimmt mehr Zeit, Platz und Gewicht in Anspruch als erwartet. Als schnelle Erholung geht es zwischen halb gepackten Koffern nochmal schnell an den Strand. Der blaue Himmel täuscht: es war ziemlich windig und kühl. Goodbye America!

Freitag, 11. Mai 2012

Von verblühten Tulpen und sauberen Straßen

Ich im holländischen Kostüm.
Wenn man einen Mann heiratet, der aus den USA kommt aber eigentlich holländische Wurzeln hat, bleibt einem nix anderes übrig als mitzumachen. Mitmachen bei der Tulpenparade, die hier jährlich gefeiert wird. Vor 200 Jahren haben sich holländische Auswanderer in dem Gebiet niedergelassen und ihre Traditionen mitgenommen. Gepflegt werden sie noch heute. Akribisch genau. Es gibt alles, was mit den Niederlanden zu tun hat. Besonders zum Fest, hat man den Eindruck im Holland des 19. Jahrhunderts gelandet zu sein. Mitmachen für mich heißt auch, mich in ein holländisches Kostüm zu werfen und die Straßen für die großen Paraden sauber zu schrubbeln. Leider sind in diesem Jahr schon fast alle Tulpen auf den Straßen verblüht, da es Mitte März hier schonmal 30 Grad war und danach nochmal Frost. Bis jetzt haben die Tulpen leider nicht durchgehalten. Spaß macht es trotzdem, die ganzen Kostüme anzuschauen. Werden eben Tulpen aus Holz angeschaut und daheim für die Vase gekauft.

Der Knirps im Mini-Kostüm.
Mein Kostüm von hinten.
Tulpenparade bei strahlendem Sonnenschein.
Sogar die Hunde sind kostümiert.
Einige Tulpen blühen noch.
Straßen sauber schrubbeln.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Wickeltische in den USA

Als der Knirps noch ein kleines kleines Baby von wenigen Wochen war, suchten wir in der Stadt ständig nach Wickelgelegenheiten. Woher soll man als neue Mami auch wissen, wo sich die öffentlichen Wickeltische überall versteckt halten? Als wir Ende März in die USA aufbrachen, waren wir schon geübt darin, Wickeltische aufzuspüren. Auf Reisen, weiß man nie was einen erwartet und schon gar nicht in einem anderen Land. Die letzten Wochen waren also auch eine Art Wickeltischabenteuer. So anders sind die Wickeltsiche in den USA nicht, ich habe aber einige Kuriositäten und eine Luxusausführung entdeckt. Wenn es keinen Wickeltisch gab, wurde eben auf dem Boden, im Auto oder auf der Parkbank gewickelt. Hier ein paar Wickelgelegenheiten in Bildern, die ich für Euch festgehalten habe:
Sehr originell im Flughafen Chicago: Wickeltisch integirert in das Waschbecken zum problemlosen Saubermachen.
Die einfache Variante im Flughafen Chicago: Waschtisch mit Abgrenzung.
Diese Marke ist sehr verbreitet in den USA. Wickeltische in einer parkähnlichen Gartenanlage.
Wickeltisch in einem Einkaufscenter. Die Unterlage ist mit Frotteestoff bezogen.
Sehr schön: in jedem Einkaufscenter gibt es Familientoiletten mit Wickeltisch.
Luxusvariante in einem Michelinstern-Restaurant in Chicago. Edles Holz, blitzsaubere Unterlage und duftende Öle.
Nostalgie-Wickeltisch im 50er Jahre Diner mit Coca-Cola Sammelstücken unter dem Wickeltisch.
In einer Brauerei: kein Wickeltisch, aber gut für den Zweck.
Diese Variante findet man am häufigsten. Hier in einem Supermarkt.
Sehr edel mit Holz in einer Kirche.

Samstag, 5. Mai 2012

Baseball-Knirps

Was fehlte uns noch in unserer Amerika-Reise-Sammlung? Ja, ein Baseball-Spiel. Also haben wir die Chance genutzt und uns das lokale Team angeschaut. Ein Baseball Spiel dauert drei bis vier Stunden. Da braucht es viel Unterhaltung. Nach jeder Runde dürfen Kids auf den Rasen für verschiedene Wettbewerbe. Es gibt Musik, Hot Dogs (und sonstiges fast Food) und viel Bewegung auf dem Feld. Der Knirps hatte 2,5 Stunden ein Dauerstrahlen im Gesicht. Ich hatte erwartet, er würde sich nach einer halben Stunde langweilen. Aber: er klatschte und rockte zur Musik, strahlte die Spieler auf dem Spielfeld an und aß seinen ersten Hot-Dog. Gehört alles dazu zu einem richtigen Baseball Spiel. Natürlich war der Knirps von Kopf bis Fuß in Baseball Sachen gekleidet. Ehrensache!

Spielbeginn um 18:30 Uhr.
und Action!
Es wird langsam dunkel und zu warm ist es leider auch nicht.
In Baseballmütze und Baseballbody gekleidet schaut der Knirps gebannt auf's Feld.
Daddy, ich will was sehen!

Dienstag, 1. Mai 2012

Macht Euch ruhig die Hände dreckig!

Was ist bei Euch der erste Reflex wenn ein Spielzeug in den Dreck draußen fällt und der Nachwuchs es wieder aufhebt und genüsslich dran lutschen will? Also mein erster Gedanke am Anfang war: wo ist schnell fließendes Wasser um es dolle abzuschrubbeln. Jetzt reibe ich den größten Schmutz ab und gebe es dem Knirps zurück. Solange es nicht unbedingt in Hundekacke gelandet ist. Eine andere theoretisch mögliche Reaktion wäre das heruntergefallene Spielzeug sofort mit antibakteriellen Tüchern zu attackieren. Auch gut?

Spielen mit Stöcken auf der Wiese.
Mit dem Mehr an Beweglichkeit, die der Knirps an den Tag legt und dem schöner werdenden Wetter stellt sich mir jetzt fast täglich die Frage, ob und auf welchen Untergrund ich den Knirps draußen setze. Legte ich doch im letzten Jahr noch sorgfältig die frisch gewaschene Kuschel-Baby-Decke auf der Wiese zurecht, um den erst wenige Wochen alten Knirps vorsichtig darauf zu plazieren. Das ist passé. Ich entscheide mich jetzt fast immer für: Knirps absetzen, (fast) egal wo und einfach krabbeln und entdecken lassen. Dreck reinigt den Magen, macht widerstandsfähig und ist sogar gut für die Kiddies. Das sind so meine Gedanken, wenn der Knirps die Welt draußen erkundet. Gut soll das sein, der Dreck den sie essen? Ja, und das gleich auf mehrfache Weise: erstmal müssen die Kleinen mit natürlichen Bakterien und so in Berührung kommen. Darauf ist ihr Immunsystem nun mal programmiert: Training, Training, Training. Wenn durch die Übersterilisierung der Umgebung nichts da ist, womit das Immunsystem rumtrainieren kann, sucht es sich eben willkürlich was anderes, wie Blütenpollen, Gluten, Eiweiß, Tierhaare und so weiter. Und schon hat das Kindchen eine Allergie am Hals. Will im Umkehrschluss nicht heißen, dass man keine Allergien bekommen kann, wenn alles schön unsterilisiert bleibt. Abschließend ist die Entstehung von Allergien nicht geklärt. Klar ist aber, dass übertriebene Hygiene und vor allem antibakterielle Mittelchen Allergien den roten Teppich ausrollen. Noch schlimmer: einige Stoffe in antibakterillen Putzmitteln stehen selbst im Verdacht Allergien auszulösen. Hände waschen mit klarem Wasser und milder Seife reicht völlig aus. Aber auch nicht 10 mal am Tag. Fazit: Dreck ist also ein gutes Immunsystemtraining.
Rumkrabbeln auf dem Sportplatz im Park.
Ich habe den Knirps auch schon dabei ertappt, wie er sich Sand in den Mund gesteckt hat. Meine erste Reaktion natürlich: Ahh, das ist doch Sand. Muss er jetzt den Magen ausgepumpt bekommen? Ich erkundigte mich: natürlich ist alles ok. Ich habe in einer lokalen US-Zeitung hier sogar erst letzte Woche gelesen, dass in Erde Bakterien gefunden wurden, die helfen das Gute-Stimmungshormon Serotonin zu produzieren (Studie der Bristol University). Außerdem haben die Kleinen durch das an der frischen Luft spielen wenier Stress, ein gestärktes Immunsystem und es soll sogar die Fernsicht verbessern. Na, das draußen spielen gut ist, ist ja eigentlich auch keine Neuigkeit mehr. Aber ich schweife ab.

Der Knirps im Einkaufswagen.
Aber nicht nur Dreck auf dem Boden lässt viele Eltern misstrauisch werden. Hinterlistige Bakterien lauern schließlich überall, so will es uns zumindest die Werbung suggerieren. Als ich vor fünf Wochen hier in den USA ankam, wurde mit als erstes von Verwandten angeboten, ich könnte einen Einkaufswagenbezug für den Knirps haben. Damit er die verseuchten Einkaufswagen nicht anfassen muss, wenn er im Sitz thront. Ich lehnte ab. Klar, passe ich auf, dass wenn ich ihm auf dem Klo die Windeln wechsle, dass er nicht unbedingt jede Ecke mit den Händen erkundet. Wenn ich aber überall aufpassen will, dass dürfte der Knirps ja gar nix mehr anfassen und ich auch nicht, weil ich ja den Knirps anfasse. Also denke ich jetzt nicht mehr, was wo überall mikrobiologisch besiedelt sein könnte, weil fast alles sowieso natürliche Bakterien sind mit denen die Kleinen eben lernen müssen fertig zu werden.

Wie haltet ihr es mit der Nachwuchs-Hygiene?

Montag, 30. April 2012

Angeln im Gartenteich

Als ich zu Beginn unseres Besuches der Schwiegermutter sagte, dass ich hier gern angeln möchte, sagte sie: „Kein Problem, meine Freundin hat einen Teich hinterm Haus.“ Aha, also ein kleiner Gartenteich!? Ich wollte aber richtig angeln. In so einem großen See und so. Der Mann erwiederte: „Geh Dir erstmal den Gartenteich anschauen...“ (vielwissender Blick). Wir fuhren also zur Schwiegermutter-Freundin und ich fand dies vor:

Noch Fragen? Ich hatte keine mehr. Der ‚Gartenteich‘ war groß genug für meine Anglerambitionen. Konnte ja nicht ahnen dass so ein See, der in Deutschland als Naherholungsgebiet ausgezeichnet ist, hier im Garten von einer Familie vorzufinden ist. Wow! In dem Wässerchen tummeln sich Barsche und Bluegills (kleinere Verwandte aus der Barschfamilie). Ein paar Tage später standen der Mann, der Knirps und ich also am Wasser und warfen die Angeln rein. Es war nachmittags und nix biss. Also verschoben wir das Angelwerfen auf später.
Der Knirps am Teich.
Nach dem Abendessen wurde der Knirps von des Schwiegereltern heimgekarrt und wir standen wieder am Wasser. Ich wollte schon aufgeben, als der Mann einen kleinen Barsch rauszog. Wie süß! Zum Glück zu klein zum Behalten, da mussten wir nichts entscheiden von wegen behalten und so. Ich zog den nächsten viel zu kleinen Barsch raus. Der durfte auch wieder zurück ins nasse Element. Dann verließ das Anglerglück den Mann und blieb bei mir. Innerhalb kurzer Zeit zappelten zwei Bluegills an meiner Angel. Die waren für ihre Verhältnisse groß genug, sagte der Mann. „Was nu, große Anglerin?“, fragte er. „Behalten oder nicht?“. Ich entschied behalten, aber der Mann musste die Fische von der Angel machen. Als er sie abhatte war ich sooooo kurz davor, die Fische wieder reinzuwerfen. "Was jetzt, richtig angeln oder nicht?“, fragte der Mann. Ich wollte ja nicht doof dastehen, erst große Worte schwingen und dann ... Als es zu dunkel wurde, war das Angeln beendet und ich musste die Fische zu Hause noch ausnehmen. „Angeln is halt nix für Weicheier...“, grinste der Mann. Recht hat er.
Da hängt der Barsch an der Angel.
Und da der Bluegill.
Na das feine Angler-Bier haben wir uns danach aber verdient.
Habt ihr schonmal geangelt?

Sonntag, 29. April 2012

Der Cousin, die Bar, die Farm und Ich

Die letzten Tage bei der Schwägerin waren gefüllt mit Leben. Mit Leben voller Erlebnisse mit dem Cousin des Knirpses, der nur fünf Monate älter ist. Hier der Spaß, in Fotos festgehalten:

Mit Papa an der Bar. Nachmittags beim Warten auf Freunde.
Wieder mal auf einer Farm. Diesmal: Kühe gucken.
Schaukeln mit dem Cousin.
Der Trekker ist cool. Und mit mir drauf noch viel cooler.
Guten Morgen liebe Welt!
Die liebe Tante schwingt meine Schaukel. Höher!