Dienstag, 19. Februar 2013

Wunderbare Nachbarn

Wir leben in einem Mietshaus in der Stadt. Es gibt neun Wohnungen in denen sechs Kinder unter vier Jahren leben. Alle sind fast zum gleichen Zeitpunkt eingezogen, da der Altbau saniert und die Wohnungen neu vermietet wurden. Wir haben großes Glück. Unter allen Nachbarn besteht ein herzliches Verhältnis. Im Sommer gibt es Grillparties im Hof in dem ein Sandkasten steht, im Winter treffen sich die Kleinen nachmittags zum Spielen in den Wohnungen. Wir helfen uns aus, wenn etwas in der Küche zum Kochen oder Backen fehlt und wenn es im Sommer lecker vom Balkon unter uns schnuppert, tun wir das kund und wir bekommen eine Kostprobe. Die wohl größte Nachbarschaftshilfe kommt in Form von gegenseitigem Babysitting. Das Babyphone funktioniert im ganzen Haus und so müssen die Nachbarn nur wenig die Wohnung verlassen, wenn sie auf den Knirps aufpassen. Letzte Woche sind wir zu einem Konzert aufgebrochen, um mal wieder richtig cool zu sein. Die Nachbarn in der Wohnung unter uns, deren Tochter ein Jahr älter als der Knirps ist, hatten sich bereit erklärt, sehr gerne auf unseren Nachwuchs aufzupassen. Also aß der Knirps mit ihnen Abendbrot, spielte mit der Nachbarstochter und wurde ins Bett gebracht. Wir kamen nachts halb zwei nach Hause und fanden den Knirps friedlich schlafend im Bett. Er wachte morgens um sieben auf und krähte nach Mama und Papa. Die lieben Nachbarn berichteten, dass der Knirps 3(!) Schnitten mit Butter und Wurst am Abend gegessen hatte und alles wirklich super lief. Wir waren so dankbar, dass sie uns diesen Gefallen getan haben. Wundervolle Nachbarn sind Gold wert und unersetzbar. Wir fühlen uns wirklich glücklich, dass wir in einem so wunderbaren Haus gelandet sind. Danke liebe Nachbarn. Für alles.
Der Knirps mit der Nachbarstochter.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Nachbarn gemacht? Gibt es bei Euch auch Nachbarschaftshilfe oder leider Probleme?

Kommentare:

  1. Ihr habt so ein unglaubliches Glück, dass wisst ihr sicherlich! So schön, wenn man sich auf seine Nachbarn verlassen kann und sich gegenseitig hilft. Hier war es mal ähnlich und dann find vor zwei Jahren die Auszugswelle an. Jetzt sind hier nur noch Studis und Alleinstehende außer uns. Wir verstehen uns zwar mit allen gut und man hilft sich auch mal mit Eiern/Mehl etc aus, aber das war es jetzt auch. Besser als nichts. Ich find die Nachbarschaft macht einen großen Teil des Wohnglücks aus! LG

    AntwortenLöschen
  2. oh, das ist toll!!! ich freue mich sehr für euch, dass ihr, dank der nachbarn, einen so schönen abend hattet. und der knirps hat das ja offensichtlich auch total unkompliziert mitgemacht :)

    unsere hausgemeinschaft ist auch ganz wunderbar. überall kinder und spielgefährten, aber so wie bei euch ist es nicht ganz. gegenseitiges babysitten ist eher die ausnahme.

    glg
    halitha

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über ein paar Worte von Euch. Jeder liebe und / oder konstruktive Kommentar ist hier herzlich willkommen!