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Dienstag, 30. Juli 2013

Hitze! Nimm! Dies!

Was haben wir gejammert! Der lange Winter, Schnee im April, dann wochenlang Regen, dann die Flut und nun dies: ein Sommer in dem ein Hitzerekord den anderen jagt. Im Juni schwitzten wir schon einmal bei 38 Grad und am vergangenen Wochenende bewegten wir uns bei fast 40 Grad auf dem Balkon gar nicht mehr (geschweige denn, dass wir auch nur einen Schritt auf den Balkon getan haben). Aber was soll das Gejammere? Es ist endlich Sommer und das ist mir lieber als Schnee. Also jagten wir mit Klimaanlage im Auto früh um neun zum Freibad und ließen uns im Wasser treiben. So machte Hitze Spaß. Als man vor lauter Leuten um elf nicht meht treten konnten verließen wir gemäßigten Schrittes (was auch sonst bei der Hitze?) das Bad und schlichen nur noch einmal am Nachmittag zum Eismann um die Ecke.

Der Balkon am Wochenende.
Der Mann und ich führen einen jahrelangen Krieg um das Ertragen der Hitze. In unserer Wohnung, die wir seit zwei Jahren bewohnen (Ost-West Ausrichtung) lauern an solch heißen Tagen 30 Grad und mehr auf uns, auch nachts. Das körpereigene Betriebssystem fährt dann automatisch auf Standby. Sollte man solche Hitze wirklich ertragen müssen? Laut US-amerikanischem Staatsbüger nicht! Ich knickte ein an diesem Wochenende und wir entschieden uns, ein mobiles Klimagerät anzuschaffen. (öh ja, ich kenne alle Gegenargumente von Stromfresser, schlecht für das Wohlbefinden über Bazillenschleuder und umweltbelastend und überhaupt: braucht man nicht!) Vielfach gehört. Insbesondere von mir selbst. Jetzt ist es egal. Gut gewartete Geräte sind auch keine Bazillenschleuder. Hitze! Nimm! Dies!

Einen Venitlator haben wir schon seit ein paar Jahren. Dieser wird an den heißen Wochenende von Knirps gerne frequentiert. „Wind!“, freut sich der kleine Mann, der unter der Hitze besonders leidet: Hitzepickel, Gejammer und schlechter Schlaf.

Der Knirps hängt am Ventilator.
Nun ergab es sich, dass der Kollege des Mannes (ebenfalls Amerikaner) in eine neue Wohnung mit eingebauter Klimaanlage gezogen ist und sein mobiles Klimagerät rumzustehen hatte. Wir haben dann schnell „Hier!“ geschrien und holten es heute abend ab. Wir planen es zum Abkühlen der Schlafräume ein bis zwei Stunden vor dem Schlafen laufen zu lassen. Schon 26 Grad sind im Vergleich zu 30 traumhaft.

Es soll am Wochenende wieder sehr warm werden. Na und?

Wie ertragt ihr die Hitze?

Donnerstag, 21. Februar 2013

Sandmann, lieber Sandmann

Seit ein paar Wochen gibt es bei uns einen neuen Bestandteil des Abendrituals. Der Sandmann kommt vorbei und streut seinen Traumsand in des Knirpsens Augen. Mittlerweile kennt der Knirps auch einige Charaktere des Abendgrußes mit dem ich schon aufgewachsen bin. Beim Sandmannlied schunkelt der Kleine zur Musik und beim Traumsand-Streuen reibt er sich die Augen. Ich freue mich fast mehr als der Knirps auf das abendliche Ritual, weil es so süß ist, dem Knirps dabei zuzuschauen, wie er Sandmann schaut. Zu sehen gibt es den freundlichen Herrn bei den Fernsehsendern MDR, RBB und Kika. Meist ist die Sendezeit (kurz vor 19 Uhr) etwas zu früh für uns, weil wir da meist noch am Tisch sitzen. Also nutzen wir die Mediathek der Fernsehsender oder seit Neuestem die Sandmann-App, die die Sendung vom Vortag zeigt. Ist sehr praktisch, wenn man unterwegs ist.
Die Sandmann-App. Quelle: mdr.de
 Kommt bei Euch auch der Sandmann?

Sonntag, 4. November 2012

Schlaf vs. Was sonst noch alles zu tun ist

Bei der wunderbaren iLilly gab es heute einen fantastisch ehrlichen Post zum Thema „Müde“. Es geht bei ihr darum, wie müde man als Mama manchmal ist und man dann überlegt, was man, wenn das Kind endlich schläft alles machen könnte außer: selber schlafen. Dieser Post hat mich zum Nachdenken angeregt und mich erkennen lassen, dass es bei uns ganz genauso ist. Das Dilemma, Kind schläft = Zeit für mich, um was zu tun vs. endlich auch schlafen habe ich in den ganzen 17 Monaten des Knirpsens Leben nicht lösen können. Bis heute überlege ich bei seinem Mittagsschlaf am Wochenende (unter der Woche schläft er ja in der Krippe), was ich nun mache. Oft bin ich selbst so sehr müde. In den letzten Wochen, als wir hier alle etwas krank waren, habe ich mich immer für Schlaf entschieden. Auch abends war ich dann schon immer kurz nach dem Knirps im Bett. Das hat zur Folge, dass ich so gut wie keine Zeit habe, etwas für mich zu tun, wie bloggen, nähen, Filme oder Serien schauen, mit Freunden treffen usw. Geschweige denn mit dem Haushalt auf dem Laufenden zu bleiben...
Das ist sehr unbefriedigend, da es neben Arbeit, dem allernötigsten im Haushalt und um Kind kümmern, nichts gibt. Dann wieder aufstehen und es geht von vorn los. Ich genieße die Zeit mit dem Knirps sehr, brauche aber auch Zeit für mich. Jetzt geht es uns besser, aber irgendwie sind wir immer noch so furchtbar müde! Ich wache auf an einem Tag an dem mich der Mann ausschlafen lässt und sich um den Knirps kümmert, schlafe nachmittags mit dem Knirps drei Stunden (!) und bin um neun schon wieder müde. Ich schiebe es teils auf das dunkle Wetter, die elende Zeitverschiebung (ich = kein Fan davon) und Nachwehen der Erkältung. Ich freue mich auf eine baldige (hoffentlich) etwas wachere Zeit. Zeit für mich und den Mann. Wachere Zeit mit dem Knirps und auch mal Zeit ohne ihn wenn er schläft.

Seid ihr auch manchmal so hin-und hergerissen?

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Einschlafen – selbst gemacht

Heute ist der Knirps 17 Monate! Es wird uns an solchen „Monatsgeburtstagen“ bewußt, wie schnell die Zeit vergeht. Der Knirps macht jeden Tag so viele Fortschritte. Auch was das Schlafen angeht! Vor Kurzem berichtete ich hier, dass wir nachts abgestillt haben. Seitdem schläft der Knirps viel besser durch die Nacht. 2-3 Mal durften wir uns schon über komplett durchgeschlafene Nächte freuen. Manchmal wacht der Kleine noch einmal auf, aber oft schläft er bis 5 oder 6 Uhr durch, um dann nochmal kurz einzuschlummern. Auch das Einschlafen hat sich sehr verändert, seit ich im Mai darüber geschrieben habe. Vor ein paar Wochen fing der Knirps an, freiwillig auf sein Bett zu zeigen, nachdem er in sein Schlafzeug eingepackt und gestillt war. Dann schaut er oft noch ein Buch an und ich singe ein Liedchen. Ich verabschiede ich mich dann für die Nacht, knutsche meinen Schatz ab und winke. Einmal zeigte der Knirps sogar auf die Tür und signalisierte, dass ich gehen sollte. Der Herr wünschte allein in den Schlaf zu finden. Wenn ich aus dem Zimmer bin, bleibt das kleine Licht an, bis der Knirps eingeschlafen ist. Er schaut sich entweder noch ein Buch an oder hält seine (auslaufsichere!) Trinkflasche in der Hand. Nach 5-10 Minuten gehe ich nochmal schauen, schalte das Licht aus und schleiche mich raus. Sweet Dreams!
Der Knirps mit seiner Trinkflasche kurz vorm Einschlummern.
Wir fühlen uns morgens seit den neuen Schlafgewohnheiten so viel besser. Wenn der Knirps mal eine Nacht wieder mehrmals aufwacht, fragen wir uns am nächsten Morgen wie wir das monatelang so durchgehalten haben.

Montag, 8. Oktober 2012

Still-los durch die Nacht

Wir sind dann mal soweit. Der Knirps soll nachts nicht mehr gestillt werden. Mit reichlich 16 Monaten. Vor zwei Wochen traf ich die Entscheidung. Warum? Der Knirps ließ sich seit geraumer Zeit nachts mit dem Stillen nicht mehr wirklich beruhigen. Es dauerte teils 30-45 Minuten, bis er wieder schlief. Dann: das mag jetzt vielleicht albern klingen, aber ich wollte endlich mal wieder weg gehen abends, mehr als ein Gläschen trinken und nicht jedesmal nachrechnen, dass der Knirps jetzt nicht vor soundsoviel Uhr aufwachen sollte, wegen dem Alkohol. Schluß aus. Keine Gläser mehr zählen. Und dann erhofften wir uns, dass der Knirps vielleicht besser durchschläft. Also starteten wir mit dem Plan, dass der Mann nachts zum Knirps geht, um ihn zu beruhigen. So ist es dann gelaufen:

Nacht 1:
Der Knirps schläft von 8:30 bis 5 Uhr durch. Nach einer kurzen Diskussion entscheiden wir, dass wir keinen Bock haben, dass der Knirps jetzt wach sein könnte, wenn ich nicht stille und so stille ich. Der Knirps schläft bis 7:30 weiter.

Nacht 2:
Wir entscheiden, dass nicht gestillt wird vor 5 Uhr. Danach erstmal noch, um unser aller Nachtruhe zu verlängern. Der Knirps wacht auf um 22 Uhr und 22:15 Uhr. Papa tröstet. Dann schläft er bis 2:30 Uhr. Der Mann muss ran. Es dauert ca. 20 Minuten, mörderisches Geschrei, Trinkflasche wird vom Knirps auf den Boden geworfen. Er schläft bis viertel sieben. Wird gestillt, schläft noch eine halbe Stunde.

Nacht 3:
Der Knirps schläft bis 1 Uhr nachts. Der Mann steht auf und kommt schon nach 5 (!) Minuten zurück. Fertig. Knirps schläft wieder! Nächstes Aufwachen um 4:50 Uhr. Hmm, 10 Minuten vor der vereinbarten Zeit. Mäh. Keiner hat Lust, also stillen. Knirps schläft noch 2 Stunden.

Nacht 4:
Diese Nacht schläft der Kleine bis 23:30 Uhr. Ich bin sogar noch wach. Papa geht ins Knirpsenzimmer und nach 5 Minuten voller Geschrei schläft der Knirps wieder bis 5:30 Uhr. Dann wird er gestillt und schläft bis 7:15 Uhr weiter.

Nacht 5:
Der Knirps ist abends mit Papa allein, da Mama ausgeht (Kino, Cocktailbar!). Knirps schläft um 19:45 Uhr ein, wacht um 20:45 nochmal auf. Papa braucht wieder nur 5 Minuten, bis Knirps eingeschlafen ist. Erst um 6:05 Uhr wacht Knirps wieder auf. Stillen. Er schläft nochmal bis 7:30 Uhr.


Nacht 6:
Heute abend bringt die Oma den Knirps ins Bett. Ohne Probleme schläft er halb acht ein. Erst 4:30 Uhr wacht er wieder auf. Wir entscheiden wegen Müdigkeit einfach zu stillen. Klappt. Knirps schläft bis 7:30 Uhr weiter. Kleine Abstillpause also diese Nacht.

Nacht 7:
Halb neun ist Einschlafenszeit. Der Knirps schläft bis 5:50 Uhr durch! Dann wird gestillt und bis 7 Uhr weiter geschlafen.

Nacht 8:
Die Mama schläft in einem anderen Zimmer, da wir bei Oma sind, zusammen ien Zimmer haben und der Knirps mich nachts nicht sehen sollte. Der Mann berichtet am Morgen, dass der Knirps bis 2:30 Uhr schlief, er etwa zwei Minuten brauchte, um ihn zu beruhigen, dann 5:30 wieder wach wurde und bis 6:45 Uhr mit ihm kuschelte / schlief. Dann durfte gestillt werden.

Nacht 9:
Wir kommen spät von der Oma heim, legen den Knirps, der im Auto bereits schlief um 22 Uhr ins Bett. Er schläft weiter bis 00:30 Uhr. Wacht auf. Wir sind beide soooooo müde. Abstillpause. Der Knirps zieht zu uns ins Bett und hängt die ganze Nacht wieder am Busen. Fail!

Nacht 10:
Der Knirps schlief ein gegen halb neun und wachte erst 5:50 Uhr wieder auf!!! Stillen, weiter schlafen bis 7 Uhr.

Unser Fazit nach 10 Nächten: Der Knirps schläft tatsächlich besser und länger durch in der Nacht. Er lässt sich sehr schnell von Papa wieder beruhigen. Ein Erfolg für uns! Im nächsten Schritt werden wir versuchen, dass der Knirps sich auch durch mich nachts beruhigen lässt. Morgens und abends stillen wir weiter. Es geht uns gut damit.

Donnerstag, 23. August 2012

Neues von der Durchschlaf-Front

DAS ist KEIN Durchschlafen!
Der Knirps steuert straff auf die 15 Monate zu. Und jetzt mit dem luftigen Schlafsack wird es nun auch Zeit: der Knirps macht sich langsam (gaaaanz langsam) aber sicher ans Durchschlafen. Im März und im Mai war er noch weit davon entfernt. Einmal hatte er es Anfang Juli vollbracht: 10 Stunden durchgeschlafen! In dieser Nacht wachte ich gegen 4 Uhr auf und überlegte, ob es wohl wahr sei oder etwas mit dem Knirps nicht stimmte? Wir machten aufgeregte Pläne: was wäre wenn er das jetzt jede Nacht so fein macht? Das mit dem nächtlichen Abstillen hätte sich dann von allein geregelt. Doch schon die nächste Nacht brachte wieder Ernüchterung: ein 2-3 Mal war ich wieder wach und stillte. Dann diese Woche Dienstagnacht: der Knirps schläft 7 Stunden von ca. Mitternacht bis morgens um 7! Die nächste Nacht: 9(!) Stunden. Letzte Nacht: 6,5 Stunden. Das Gute dabei ist, dass er diese Zeit ab Mitternacht schläft, wir also am Stück ununterbrochen schlafen können. Ich bezeichne die Situation noch nicht stolz mit: mein Kind schläft durch. ABER: wir sind so ausgeschlafen wie schon lange nicht mehr. Stillen werde ich auch weiterhin nachts. Ist einfach leichter zum Weiterschlafen und immerhin haben wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Knirps irgendwann mehrere Nächte hintereinander durchschläft und dann auch ohne Stillen weiterschlafen kann. Auch das hat er schon ein paar Mal geschafft. Da war ihm die Wasserflasche genug. Ich werde berichten...

Dienstag, 21. August 2012

Luftiger Schlafsack für tropische Nächte

Die derzeitigen Temperaturen verbringt man am Besten im Wasser. Diesen Rat beherzigte der Knirps gestern im Freibad und heute im Planschpool im Hof. Ein Nachteil: 10 minütiges Protestgeschrei kombiniert mit fuchteligem Fingerzeig Richtung Wasserquelle, wenn der Knirps nach Stunden aus dem Wasser muss. Vorteil: Abkühlung und glückliche Wasserratte. Nach ausgiebigem Bade ist man ausgiebig müde. Doch bei den Nachttemperaturen um 22°C und Zimmertemperaturen um 28°C lässt sich schwer in den Schlaf finden. Da schläft der Knirps am liebsten nur in Windel und Achselshirt. Wenn es nachts aber doch wieder etwas kühler werden sollte und die Beinchen kalt werden gibt es jetzt bei uns das: ein Schlafsack aus Mullwindeln genäht! Schön dünn und luftig. Gerade so viel Stoff, dass es dem Knirps nicht zu kalt oder zu warm wird.

PS: Dank Frl. Päng noch ein Hinweis: der Schlafsack ist von mir genäht nach einem Schnitt eines vereits vorhandenen. 
Aufgebügelte Applikation.
Druckknöpfe an der Seite. Transparente Knöpfe an den Trägern.

Wie verbringt ihr die tropischen Nächte?

Sonntag, 17. Juni 2012

Bombensicher

Nach der kräftezehrenden Krippen-Eingewöhnung am Morgen gestaltet sich unser Tag danach in letzter Zeit so: Ich trage den Knirps nach Hause, der Knirps schläft unverzüglich in der Trage ein. Zuhause angekommen habe ich dann die Mission, den schlafenden Knirps von der Trage ins Bett zu bekommen, ohne dass er aufwacht. Dies gestaltet sich wie eine Bombenentschärfung. Gaaaaanz langsam, Schritt für Schritt, nicht zu schnell, aufatmen nach jeder Aktion, die geklappt hat, ohne des schlafenden Herrn Aufmerksamkeit zu erregen. Kurz warten, nächster Schritt.
Zuerst ist die Mütze dran, langsam über den Kopf ziehen, dann die Schuhe aus. Die Trage im Zeitlupentempo an den Armen lösen und dann kommt die größte Herrausforderung: die Jacke ausziehen. Bei dieser Aktion ist mir der Knirps schonmal aufgewacht... Mittlerweile bin ich aber Profi. Dann wird der Knirps langsam von der tragenden Position in die liegende gebracht. Das alles noch auf meinen Armen. Zum Schluss ins Bett heben. Fertig. Diese letzte Aktion birgt auch nochmal ein hohes Aufwachpotential. Bis jetzt ist es mir bis auf einmal jeden Tag gelungen, den Knirps so ins Bett zu transferieren. Dort schläft er dann ca. zwei Stunden.

Welche Tricks habt ihr parat, schlafende Babies ins Bett zu transferieren, die woanders eingeschlafen sind?

PS: Im Autositz lassen wir den Knirps schlafen, nachdem wir angekommen sind. Wird er eben mit dem Sitz in die Wohnung getragen. 

Mittwoch, 30. Mai 2012

Singen bis der Arzt kommt. Babyschlaf Woche #04: Tipps und Tricks

Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:
Welche Tipps & Tricks habt Ihr angewendet, um Euren Babys im 1. Lebensjahr das Ein- und vielleicht sogar Durchschlafen zu erleichtern?

In der letzten Woche der Mama Miez Aktion „Blog Dein Wissen“ geht es um Tipps und Tricks für einen friedlichen Babyschlaf.

Hmm, zum Durchschlafen habe ich leider keine Tipps, geschweige denn Tricks, da der Knirps leider noch nicht durchschläft. Aber: in den letzten zwei Wochen hatte er einmal acht Stunden und einmal sechs Stunden am Stück geschlafen. Das ganz ohne Tricks. Einfach so. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Mein einziger Tipp aus Erfahrung: wenn es geht,  einfach nachts Stillen. Da wachen die Kleinen gar nicht richtig auf und schlafen schnell wieder ein. So war es zumindest bei uns zu 99% der Fall.

Für das Einschlafen bin ich ja auch nicht so der Experte. Hat ja bei uns eine ganze Weile außer an der der Brust nicht so geklappt. Bis zu drei Monaten haben wir den Knirps eigentlich immer im Stubenwagen rumgefahren. Durch die Bewegung ist er eingeschlafen. Danach half oft der Kinderwagen oder die Trage. Aber will man immer auf Achse sein, um das Kind zum Schlafen zu bewegen? Wird auf Dauer ganz schön anstrengend vor allem, wenn man selbst übermüdet ist. In den Schlaf wiegen auf dem Arm war einige Wochen der Klassiker beim Knirps. Nicht zu vergessen: MUSIK. Entweder selbst singen oder ruhige Musik spielen lassen. Das funktioniert beim Knirps fast immer. Die Stirn ganz leicht Streicheln war und ist oft wirkungsvoll. Inzwischen will der Knirps gar nicht mehr in den Schlaf gewogen werden. Also legen wir ihn ins Bett, wo er nach einigem hin und her, sowie oft mit Musikuntermalung in den Schlaf findet. Eigentlich ist es egal wie, Hauptsache man hat Geduld und viel viel Liebe, die man den Kindern mit ins Träumeland gibt. Ich habe gemerkt, dass der Knirps sehr schnell merkt, wenn ich in Eile bin und eigentlich will, dass er ganz schnell wieder einschläft. Dann schläft er garantiert nicht.

Und was hilft bei Euch so?

Sonntag, 27. Mai 2012

1A U6

Am Freitag durfte der Knirps wieder mal die Kinderärztin besuchen. Diesmal U6. Ich wurde gefragt, was der kleine Mann schon vor sich hinbrabbelt. Er brabbelt viel und spricht schon nach. 1A. Pinzettengriff – klar, er findet alle Fusseln auf unseren Böden. Praktisch. Essen – gut. Manchmal etwas wählerisch, aber viel in der Menge. Hot Dogs (nur bei Baseball-Spielen), rohe Zwiebeln, viiiiel Apfel, Brot, Butter, Erdbeeren und wenn es nach dem Knirps geht nur Käse. Durchschlafen – nö. „Machen se sich mal keine Sorgen“, so die Kinderärztin, „das machen viele in dem Alter noch nicht“. Achso. Na dann besteht ja noch Hoffnung. Sonst ist beim Knirps alles super, 1A eben. Der junge Herr ist misst jetzt 76,5 cm und ist 9390g schwer. Mindestens 2 cm ist er in den letzten 2 Wochen gewachsen... Ich hoffe, er passt den Sommer über noch in all seine Sachen, die wir aus den USA mitgebracht haben. Dort waren sie beim Kauf nämlich noch viel zu groß. Jetzt sitzen sie schon strammer. Mit so einem gesunden Knirps steht ja der ersten Geburtstagsfeier nächste Woche nichts mehr im Weg.
Ein Archivbild von der U4. Diesmal bin ich leider nicht zum fotografieren gekommen.

Dienstag, 22. Mai 2012

Hopp, ins Bett! Babyschlaf Woche #03: Schlafrituale

Thema der Woche #03 „Babyschlaf im 1. Lebensjahr“ von Mama Miez und NONOMO:
Welche Rituale begleiten Eure Babys im 1. Lebensjahr vor und während des Zubettgehens und wie wirken diese sich aus?


Woche 3 der Mama Miez Aktion „Babyschlaf im ersten Lebensjahr“ geht es um Schlafrituale. Man kann sagen, dass sich die Zubettgeh-Rituale des Knirpsens mindestens genauso häufig gewandelt haben, wie seine Schlafgewohnheiten.

In den ersten drei Monaten gab es eigentlich keine Schlafrituale. Der Knirps schlief im Stubenwagen bei uns im Wohnzimmer. Da schlief er blendend. Hintergrundgeräusche haben ihn noch nie am Schlafen gehindert. Dann wurde er zu klein für das Wägelchen und zog ins Bettchen, das neben unserem stand. Dort haben wir dann richtig angefangen mit Ritualen. Erst wurde gewickelt, dann noch ein wenig gekuschelt und gestillt. Vor dem Zubettgehen sang ich dem Knirps Schlaflieder vor und legte ihn dann in sein Bettchen. Nach einigem Händchenhalten und Streicheln schlief er auch mehr oder weniger schnell ein. Diesem Ritual wurde in den nächsten Wochen noch Bücher anschauen und nach den ersten Zähnchen das Zähneputzen hinzugefügt. Manchmal hören wir auch noch Musik. Reggae, Beatles und so. Der Knirps liebt es und bewegt den Kopf schon im Takt, wenn nur der Musikcomputer angeschaltet wird. Da läuft noch keine Musik. Wie schon berichtet war für etwa 1,5 Monate das Einschlafstillen abends unser Schlafritual. Viele Zähne und eine Erkältung bedingten diese Gewohnheit. Es war gut für diese Zeit, aber es war wichtig, dem Knirps ein anderes Einschlafen beizubringen. Nach der Einschlafstillen-Phase kam die „In den Schlaf wiegen“- Phase. Der Knirps wurde gestillt und dann in den Schlaf gewiegt und gesungen.
Unsere Elternbett-Knirpsbett Kombi in den USA eignete sich bestens für Einschlafrituale. Der Weg war nicht weit.
Im Moment befinden wir uns wieder gerade im Umbruch. Der Knirps will gar nicht mehr gehalten werden beim Einschlafen. Also wird Buch angeschaut, gestillt und dann ins Bettchen gelegt. Die Mama singt ein paar Schlaflieder. Danach versucht der Herr ein paar Mal wieder aufzustehen, worauf er sanft wieder von mir hingelegt wird. Zum Schluss schläft er. Nach 30 oder nach 20 Minuten. Wie gesagt, es ist gerade wieder eine Umbruchsphase. Unser Ziel: Knirps ins Bett legen, singen und er findet selbst in den Schlaf. Long way to go...
Mehr Beiträge zum Thema Schlafrituale gibt es bei Mama Miez!

Was hat sich bei Euch vor dem Einschlafen so bewährt?

Donnerstag, 17. Mai 2012

Gut gebettet! Woche #2: Schlafstätte

In der 2. Woche der Mama Miez Aktion „Blog Dein Wissen“ geht es darum, wo die lieben Kleinen schlafen. Dazu gibt es bei uns einiges zu berichten, da der Knirps mit seinen 11,5 Monaten schon an zahlreichen Orten und Betten geschlafen hat. Zwar bin ich dieses Mal nicht in der Linkliste gelandet, weil ich die Deadline verschlafen habe, aber Hauptsache ihr könnt den Post hier lesen.
Der gute Stubenwagen.
Das Reisebett in den USA.
Zu Hause angekommen, aus dem Krankenhaus, schlief der Knirps tief und fest in einem Stubenwagen. Schon ich habe als Baby in diesem Wägelchen geschlafen. Meine Mutter brachte neuen Stoff für Himmel und Umrandung an für die erneute Nutzung nach über 30 Jahren. Somit konnten wir den Knirps überall in der Bude rumkutschieren. Bis zum vollendeten dritten Lebensmonat schlief der Knirps im Stubenwagen und war abends immer mit im Wohnzimmer. Dann wurde er zu klein für das gute Stück und zog ins 60 x 120 cm große Bett, dass neben unserem steht. Das Bett haben wir Second Hand für 20 Euro bekommen. Nur eine neue Matratze musste her. Es erfüllt seinen Zweck. Sogar sehr gut. Die Schlaferei in diesem Bett ging solange gut, bis der Knirps mit viereinhalb Monaten die ersten Zähne bekam und anhänglicher wurde. Also zog er für immer längere Phasen des Nachtschlafes in unser Bett. Er erklärte das elterliche Bett für seine Vollzeitschlafstätte, als sich mit sieben Monaten weitere Zähne ankündigten und gleichzeitig eine Erkältung ihn plagte. Das Vollzeit-Familienbett wurde praktiziert, bis wir in die USA flogen. Da war der Knirps zehn Monate alt. Dort war unser Bett schlicht und einfach zu klein für alle drei. Also blieb uns nix anderes übrig, als den Knirps in sein Bett zu verfrachten und es klappte wunderbar! Er wachte nachts auf, wurde gestillt und wieder in sein Bett gelegt, wo er sofort wieder einschlief. Jetzt, mit fast einem Jahr schläft der kleine Mann immer noch bei uns im Schlafzimmer. In seinem Bett. Gestern wurde allerdings der erste Schritt in Richtung eigenes Zimmer gestartet und eine Matratze für das größere Bett (70 x 140 cm) gekauft. Heute die Bettlaken dazu bestellt und dann kann es bald los gehen mit dem Umzug ins eigene Zimmer. Ich sehe dem mit einem weinenden und einem lachenden Auge entgegen. Es ist ein Schritt in Richtung Kleinkind. Mein Baby wird größer und unabhängiger.
Im Familienbett.
Das eigene Bettchen bei uns im Zimmer.
Weitere Plätze zum schlafen sind für den Knirps am Tage: der Autositz, der Kinderwagen, die Trage, das Sofa (unter Aufsicht) und der Teppich.Und natürlich das Reisebett, dort auch in der Nacht.
Das baldige Nachtlager des Knirpses.
Es ist eigentlich egal, wo und wann die lieben Kleinen schlafen, im Familienbett, im eigenen Bett im Elternschlafzimmer, im eigenen Zimmer, in der Wiege, im Stubenwagen, gleich im großen Bett: Hauptsache ist, sie schlafen überhaupt.

Wo schlafen Eure Kinder?

Dienstag, 8. Mai 2012

Schlaflose Nächte: Baby’s Schlafverhalten im ersten Lebensjahr im Wandel

Als ich die Aktion „Blog Dein Wissen“ zum Thema Schlaf bei Mama Miez sah, wollte ich gerade wieder einen Post zum Thema Schlaf planen, da sich der Knirps bzw. wir uns ja dauernd was Neues einfallen lassen. Ich hatte ja in der Vergangenheit zum Thema Schlaf schon einiges gepostet und sehe in der Mama Miez Aktion jetzt die Gelegenheit, über des Knirpsens Schlaf in seinem (fast) ersten Lebensjahr zu berichten. Los geht's:

Als ich mit dem Knirps die ersten Tage im Krankenhaus lag, konnte ich es kaum abwarten, meinen kleinen Schatz fast stündlich oder wenigstens alle zwei Stunden auch nachts zu sehen. Ich war zwar todmüde und am Ende mit meinen Kräften, aber der ganze Schlafentzug machte mir nix aus. Zu Hause angekommen, schlief der Knirps mit bei uns im Zimmer, im Stubenwagen. Gebettet in Schlafsack und in sehr warmen Nächten nur im Schlafanzug. Einen Pucksack haben wir beim Knirps nie gebraucht. Wir haben es mal probiert, aber er schrie immer, wenn seine Arme eingesperrt waren, also haben wir es gelassen. In den ersten Monaten zu Hause schlief der Knirps immer längere Phasen am Stück, mal vier, fünf, auch mal sechs Stunden. Ich dachte, dass kann ja nur noch besser werden! Bald können wir wieder mal ne Nacht durchschlafen.
Dann wurde der Knirps schon sehr früh, mit 4,5 Monaten, stolzer Besitzer zweier Zähne und die ruhigen Schlummerzeiten waren vorbei. In der schlimmsten Zahnungsphase waren wir stündlich wach. Selbst als er die Zähnchen dann hatte, war nichts wie vorher. Zwei, mal drei Stunden am Stück schlief er nachts. Dann kamen mit sieben Monaten die nächsten Zähne (gleich vier!) und dazu eine Erkältung und es wurde noch schlimmer. Der Knirps schlief immer noch bei uns im Zimmer, wanderte aber langsam immer weiter in Richtung Familienbett. Das war bei den kurzen Stillabständen einfach praktischer. Bei jedem Aufwachen wurde der Knirps gestillt, worauf er auch sehr schnell wieder einschlief. Bis zum Einzug ins elterliche Bett hatten wir eigentlich eine feine abendliche Routine drin mit Stillen, Buch anschauen, singen, ins Bett legen, Händchen halten. Durch die schlechte Laune des Knirpses, der sich mit vielen Dingen rumzuschlagen hatte, schlich sich aber um den 8. Lebensmonat das Einschlafstillen abends ein. Das funktionierte nach anderthalb Monaten nicht mehr richtig und wir hatten davon auch langsam die Nase voll. Also sprang Papa abends nach dem Stillen ein. Siehe da: innerhalb von ein bis zwei Wochen brauchte der Knirps nicht mehr die Brust zum einschlummern. Yeah! Längere Schlafphasen brachte das aber nicht. Erst als wir in die USA flogen zu den Schwiegereltern (der Knirps war zehn Monate), bekamen wir in den ersten Wochen wieder vier bis fünf Stunden Schlaf am Stück in der Nacht. Wir waren sehr happy und vor allem ausgeruht! Zwar wachte der junge Mann trotzdem noch dreimal die Nacht auf, aber das war viel besser auszuhalten mit vier Stunden Schlaf dazwischen. Nach etwa vier Wochen arbeitete sich mittlerweile Zahn Nummer neun durch. Das hieß wieder mal ein paar Nächte stündlich aufwachen! Doch seit der letzten Woche besserte es sich auf vier Stunden am Stück. Wann der Knirps die ganze Nacht durchschlafen wird wissen wir nicht. Wir hoffen natürlich bald, sehr bald! Aber er wird den Zeitpunkt selbst finden und lernen sich selbst zu beruhigen, wenn er nachts aufwacht.
Der Knirps beim Vormittagsschläfchen in unserem Bett.
Was den Tagesschlaf des Knirpses betrifft, können wir uns sehr glücklich schätzen. Im sechsten Lebensmonat legte der Knirps den 3. Schlaf tagsüber ab. Bis dahin schlief er dreimal am Tag etwa eine Stunde. Nun gab es nur noch zwei Schläfchen aber dafür auch mal zwei Stunden. Das bescherte mir mehr Zeit, den Haushalt zu wuppen oder selbst zu schlafen. Der Knirps schlummerte auch gut im Bett und musste nicht herumgetragen oder gefahren werden (nur in Ausnahmefällen). Allerdings stillte ich tagsüber fast ausschließlich in den Schlaf oder der Knirps schlief unterwegs ein. Mit dem Besuch in den USA wollten wir die Gelegenheit nun nutzen, den Knirps ohne stillen tagsüber hinzulegen. Papa und Oma waren ja als Hilfe da. Seit sechs Wochen klappt das auch ganz gut. Der Knirps wird in den Armen gewiegt und schläft sehr schnell ein. NUR: bei mir nicht! Ich habe es bis jetzt tagsüber noch nicht geschafft ihn zum Schlafen zu bringen. Wundersamerweise funktioniert das abends aber mit mir sehr gut: erst Stillen, dann einschlafen. Spätestens wenn wir wieder zu Hause sind und der Papa arbeiten geht, wird Knirpschen mit meiner Anwesenheit Vorlieb nehmen müssen. Zum Einschlafstillen gehen wir definitiv nicht mehr zurück.
Ich bin gespannt, die anderen Beiträge zu diesem Thema zu lesen. Wer selbst mitmachen will, findet bei Mama Miez alle Infos dazu.

Mittwoch, 28. März 2012

Über den Wolken ...

Landeanflug in Chicago.
Es ist vollbracht: wir sind über den großen Teich gerreist. Nach drei Etappen und 20 Stunden unterwegs haben wir todmüde aber glücklich wieder festen Boden unter den Füßen.
Vor den Flügen stellte ich mir die Reise so vor: kurzer Inlandsflug, der Knirps hat sicher Ohrenprobleme wegen dem Druck, in München wird er sicher in guter Laune sein, auf dem langen (fast 9h langen) Flug wird er die Hälfte davon schlafen, da es seine Schlafenszeit ist. Dann können auch wir schlafen oder lesen und einfach entspannen. In Chicago wird er wieder wach sein und gute Laune haben und nach einem weiteren Inlandsflug wird er am Reiseziel müde sein und ins Bett fallen und vielleicht die Hälfte der Nacht schlafen. Dann brauchen wir sicher ein paar Tage, bis er sich an die Zeitumstellung gewöhnt hat.
Baby-Sicherheitsgurt an meinem befestigt.

Zwischenstopp München.
Babybettchen im Flieger.
Tatsächlich spielte sich die Reise so ab: kurzer Inlandsflug, der Knirps hat keine Ohrenprobleme wegen dem Druck, da ich wie irre stille (vielleicht hätte er auch so nichts gehabt), er hat super gute Laune und öffnet ständig seinen Sicherheitsgurt, in München ist er in exzellenter Laune und keine Spur müde, auf dem langen Flug schläft er nicht einmal annähernd die Hälfte. Die ersten 40 Minuten nach dem Start schläft er nach dem Stillen ein. Dann ist er wach. Und wach. Und wach. Und dass, wo wir so ein schönes gemütliches Bettchen für ihn haben. Nach vier Stunden versuche ihn in den Schlaf zu tragen. Die Kombi tragen und stillen ist dann erfolgreich. Ich brache eine Stunde dafür. Erfolgreich lässt er sich ins Bett verfrachten. Yes! Nun können wir sicher schlafen oder lesen und einfach entspannen. Nach 40 Minuten ist er wieder wach. Naja, wach aber nicht munter. Dementsprechend ist seine Laune. Verbleibende Flugzeit: 3:20 Minuten. Den Rest des Fluges verbringt er spielend in seinem Bettchen, wobei es ihm die Sicherheitsanweisungen besonders angetan haben. In Chicago angekommen ist er immer noch wach und mittelmäßiger Laune. Wir sind völlig fertig, weil wir nur einige Minuten auf dem Flug hatten, um zu entspannen. Es ist soviel los in Chicago, dass der Knirps in der Trage hochinteressiert aber total ruhig um sich schaut. Das Band mit den Koffern hat es ihm besonders angetan. Den Immigrationsbeamten in der Einreise schaut er verwundert an. Er wird in seinem Heimatland willkommen geheißen, da er ja eine doppelte Staatsbürgerschaft hat und wir seinen amerikanischen Pass vorlegen. Ich muss natürlich Finderabdrücke und das ganze Tamtam hinter mich bringen. Auf dem Weg zum Gate auf den langen Rolltreppen schläft der Knirps endlich ein. Wir schlafen auch fast ein. Sooooo müde sind wir. Trotzdem raffe ich mich auf und mache einen ersten Rundgang durch die Flughafengeschäfte. Dabei merke ich, dass ich das alles doch ganz schön vermisst habe. Ein Jahr und neun Monate war ich nicht mehr in den USA. Nach drei Stunden Wartezeit können wir endlich in den letzten Flieger steigen. Der Knirps wacht nur noch einmal kurz auf. Heult im Flieger rum und schläft wieder beim Stillen ein.
Spielen mit dem Sicherheitsgurt.
Am Zielort warten Schwiegereltern + der Opa des Mannes auf uns. Der Knirps verschläft glatt alles. Beim Warten auf die Koffer müssen wir dann leider feststellen, dass ein Koffer fehlt. In dem sind die Sachen des Mannes und des Knirpses. Super. Also muss der Knirps die Nacht ohne Schlafanzug verbringen. In Hosen und Shirt schläft es sich ja (fast) genauso gut. Morgens um vier ist der Knirps hellwach. Eigentlich nicht logisch so wenig, wie er geschlafen hat. Aber schon am ersten Tag ist er tagsüber wieder in seinem Schlafrhythmus und gestern ist er wie immer um acht schlafen gegangen und war früh um sechs wach. Wer hat nochmal was von Jetlag erzählt? Bei uns merken wir auch fast nichts, außer das Tief am Nachmittag. Na bitte, geht doch.

Lufthansa Jet-Friend
Noch eine kurze Bemerkung zur Freundlichkeit des Flugpersonals bei Lufthansa: unübertrefflich! Wir waren überwältigt von so viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Die Stewardessen waren so lieb, kamen immer wieder und fragten, ob wir etwas brauchen, haben den Knirps mit „Jet Friends“ (kleine Plüschtiere) überschüttet und haben uns jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Ganz anders beim letzten Flug mit United: es gab keine Sicherheitsgurte für Babys. Der Knirps wurde nicht beachtet, so als ob eben kein Baby mitfliegt und das Personal war eher muffelig. Sicher keine Aussage mit statistischem Gehalt, aber es ist uns eben sehr aufgefallen.

Jetzt sind wir alle ausgeschlafen und die Koffer sind fast ausgepackt. Das Abenteuer der nächsten Wochen kann losgehen!

Seid ihr mit Euren Kids schonmal geflogen?

Sonntag, 25. März 2012

Mama auf Party – Knirps schläft (durch)?

Auf dem Ball.
Der Knirps schläft fantastisch ein, seit wir nicht mehr in den Schlaf stillen! (Fast) jeden Abend schlummert der Knirps innerhalb von 10-15 Minuten ein. Man nehme: stillende Mama + danach Knirps auf Arm + ein paar Gute-Nacht-Lieder + Knirpsenbett + Knirps dort hinein legen + Babyfon an + Zimmer verlassen = Knirps schläft. Die ganze Nacht? Ähhm, nicht wirklich... gegen Mitternacht wacht er wieder auf, dann gegen drei oder vier, dann gegen halb sechs und wenn wir dann Glück haben schläft er nochmal bis halb acht. Mitleidige Blicke und ein: „Ach, schläft Dein Baby immer noch nicht durch?“ sind mir gewiss, wenn ich den Schlafrhythmus des Knirpses erwähne. Ja, der Knirps ist fast zehn Monate und schläft immer noch nicht durch! Wenn er nach 2-4 Stunden aufwacht wird er gestillt und schläft so (fast) immer nach kurzer Zeit wieder ein. Ich wache kaum auf. Jedes Kind bestimmt den eigenen Zeitpunkt des Durchschlafens, weswegen es einen als Eltern nur verrückt macht, Kommentare zu lesen oder zu hören, die behaupten, dass ein Baby mit sechs Monaten spätestens in der Lage sein müsste durchzuschlafen. Gedanken wie „Vielleicht machen wir ja was falsch? Liegt es an uns?“ etc. helfen da nicht wirklich weiter. Das setzt alle Beteiligten nur unnötig unter Druck. Also machen wir erstmal so weiter.
Wenn er doch die ganze Nacht so fein schlummern würde ...
Gestern abend haben wir die Probe auf's Exempel gemacht: ich war auf einem Ball und der Knirps mit Papa allein von 20 Uhr bis 2 Uhr nachts (3 Uhr nach Sommerzeit). Etwas nervös war ich schon, aber der Papa kann den Knirps sehr gut beruhigen. Also habe ich gut auf dem Ball mit Freundinnen amüsiert. Als ich nach Hause kam, lagen Knirps und Papa friedlich schlummernd im Bett. Wie süß! Niemand wachte auf, als ich mich dazu legte. „Das muss ja prima gelaufen sein“, dachte ich. Heute morgen sagte der Knirpsenpapa, dass wir wohl noch etwas an den Spätweggehnächten der Mama arbeiten müssten. Der Knirps schlief wohl bis 23:30 und ist dann alle 10 Minuten aufgewacht und schlief nur auf dem Papa wieder ein. Beide haben sich tapfer geschlagen. Bin stolz auf beide. Ich bin mir sehr sicher, dass der Tag kommt, an dem der Knirps länger als vier Stunden am Stück schläft und bis dahin werden wir alle geduldig warten und weiter in Etappen schlafen.

Wann haben Eure Kids durchgeschlafen (bzw. mehr als 4h am Stück)?

Freitag, 23. März 2012

Licht ins Dunkel – Nachtlichttest und Gewinnchance

Button zur Verlosung.
Ein Produkt testen? Ich? Hmm, habe ich noch nie gemacht und hatte ich mir auch nicht direkt vorgenommen. Wenn überhaupt, dann nur für etwas, was mich auch wirklich interessiert und was auch Einsatz findet bei uns. Dann hatte ich die Chance, ein Nachtlicht zu testen. Ein Nachtlicht hatten wir direkt nach der Geburt des Knirpses in Gebrauch als wir des Nachts vom Schlafzimmer in das Zimmer mit Wickelkommode geschlafwandelt sind. Da war das Nachtlicht im Flur sehr praktisch. Dann wurde in nachts nicht mehr gewickelt und das sanfte Licht wanderte ins Bad. Seit knapp einer Woche testen und beschnüffeln wir nun das Nachtlicht Nomade von Pabobo von allen Seiten. Wie befinden wir es?

Allgemein: Das Nomade Nachtlich von Pabobo kommt auf zwei Arten zum Einsatz: neben der bekannten Nutzung in der Steckdose kann das Licht in einen farbigen Einsatz gesteckt und überall mit hingenommen werden. Dieses Konzept kannte ich bisher so noch nicht. Ich finde: eine tolle Idee. Das Nomade ist etwa 7cm hoch und 5cm breit und wiegt 79 Gramm (selbst gewogen). Das Nachtlicht benötigt beim Laden etwa 2W und die Leuchtdioden 0,7 W, also fein stromsparend. Das Nachtlicht ist in sechs Farben erhältlich: grün (Hase), violett (Schaf), grau (Pinguin), rosa(Elefant), blau (Bär), rot (Roboter). Wir haben das blaue Nachtlicht mit dem Bären getestet. Preislich ist das Nomade mit 26 Euro eher im oberen Bereich angesiedelt. Ist es das wirklich wert?
Mehr Infos zum Nomade gibt’s hier: http://www.pabobo.com/en/the-whole-range/Produit/17/1/rassurer/la-veilleuse-nomade
Das Nomade auseinandergenommen.
Einsatz im Alltag: Den meisten Einsatz hat das Licht bei uns gefunden, als wir abends nach dem Knirps geschaut haben, ob er noch friedlich schlummert. Bisher haben wir dazu immer das Licht im Flur angelassen, was allerdings sehr hell war. Mit dem Nomade Nachtlicht, was wir wie eine Taschenlampe verwendet haben, klappte es viel besser. Der Knirps hat mit dem Licht selbst auch gespielt, tagsüber und abends. Das Licht rollt beim Spielen weg und er krabbelt hinterher. Abends beim Schlafsack anziehen gibt es gewöhnlich Protest seitens des Knirpses. Mit dem Licht in der Hand war der Knirps abgelenkt und schaute fasziniert ins sanfte Licht.
Der Knirps beim Spielen mit dem Nachtlicht.
Sicherheit: Mein erster Gedanke, als ich das Nachtlicht gesehen habe war: Kann das Kind das Nachtlicht nicht einfach aus dem Einsatz ziehen und am Stecker lutschen? Nein. Ich habe selbst echte Probleme gehabt, den Stecker aus dem Einsatz zu ziehen. Da der Knirpsenpapa es nicht lassen kann, hat er sich mutig einem Selbsttest unterzogen und den Stecker angeleckt und keinen (!) Schlag bekommen. Laut Aussage von Pabobo liegt keine elektrische Spannung mehr an, sobald das Licht aus der Steckdose gezogen ist. Das haben wir hiermit erfolgreich getestet. Durch die Leuchtdioden wird das Licht auch nicht heiß.
Zur Sicherheit selbst sagt Pabobo, dass alle Produkte die EU-Normen für Nachtlichter erfüllen. Ebenso entsprechen sie der EU-Richtlinie zur Einschränkung der Verwendung gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (RoHS). Die gesamte Produktlinie ist von unabhängigen internationalen Laboren zertifiziert.

Betriebsdauer: Laut Beschreibung soll das Licht 70 Stunden brennen, nachdem es fünf Stunden bei Tageslicht geladen wurde. Unsere Erwartungen wurden übertroffen: das Licht leuchtet um die 100 Stunden. Man kann also einige Tage wegfahren und das Licht mit sich nehmen ohne es wieder aufzuladen.
Design / Handlichkeit: Das Licht liegt leicht in der Hand und ist schön rund und glatt. Passt auch in die Knirpsenhände zum Spielen, allerdings ist es für ein 10 Monate altes Kind noch etwas schwer zu greifen. Der farbige Einsatz ist elastisch und nicht hart. Wie schon erwähnt gestaltet sich das Öffnen des Lichtes etwas schwierig. In der Beschreibung steht, man sollte das Licht zum Herausnehmen hin-und herzudrehen. Auf diese Weise habe ich es leider nicht herausbekommen. Durch seitliches hin und herdrücken habe ich es dann geschafft! Aussage Pabobo „Die LED-Leuchte ist nicht so leicht durch Kinderhände von ihrem Aufsatz zu trennen [...].“ Ja, auch Erwachsenenhände haben ihre Problemchen damit.

Hinstellen kann man das Nomade auch. Es steht auf der abgerundeten Fläche, fällt aber auch leicht wieder um. Fazit: zum Hinstellen außerhalb des Schlafbereiches super, im Schlafbereich des Kindes macht umfallendes Licht natürlich Geräusche. Die Standfläche könnte also etwas stabiler sein.
Die Verpackung ist sehr dekorativ mit Fenster zum öffnen und lässt sich mit Klettverschluss wieder schließen.

Helligkeit: Das Licht ist nicht zu hell. Das hat mich bei einigen anderen Nachtlichtern immer gestört. Die Lichtfarbe des Nomade ist kaltweiß.

Sensorempfindlichkeit: Die Sensoren im Nomade reagieren sehr schnell auf Veränderungen im Umgebungslicht. Die Lichthelligkeit passt sich blitzschnell an. Bei Tageslicht leuchtet nix, im halbdunklen Flur leuchtet es etwas auf. Wenn man die Hände darüber hält auch. Das finde ich klasse, denn bei preiswerteren Modellen reagiert der Sensor oft sehr langsam.

Fazit: Das Nomade Nachtlicht von Pabobo ist das beste Nachtlicht was wir bisher hatten. Der Knirps braucht es nachts noch nicht. Wenn er einmal schläft, dann schläft er. Aber das kann sich ja noch ändern. Ist das Licht den Preis nun wert? Also wir haben bestimmt schon 3-4 preiswertere Nachtlichter gekauft, weil immer irgendwas nicht gestimmt hat und haben so sicher schon mehr als 26 Euro ausgegeben. In diesem Sinne kann man den Preis schon als gerechtfertigt ansehen. Aber es kommt eben immer darauf an, ob und wie man so ein Nachtlicht nutzt.

Das Beste zum Schluss: Ihr könnt bei mir so ein feines Nachtlicht gewinnen! Die Farbe ist rosa mit einem Elefanten auf dem Einsatz. Also, Mädchenmamis und farbenfreudige Jungsmamis vor. :)

Frage zum Mitmachen: Um welche Uhrzeit geht Euer Nachwuchs für gewöhnlich ins Bett? (Der Knirps schlummert zwischen acht und halb neun ein.) Für werdende Mütter und Väter: Wann geht ihr denn abends schlafen?

Hier ein paar feine kleine Regeln für’s Mitmachen:
1. Mitmachen dürfen alle, aber ich kann das Paket nur innerhalb Deutschlands verschicken.

2. Für eine einfache Teilnahme schreibt einen Kommentar unter diesen Post. Klitzekleine Bedingung:  Beantwortet bitte die Frage am Ende meines Posts.

3. Zweimal nehmt ihr teil, wenn ihr diesen feinen Leserbonus auf Eurem Blog verlinkt. Den Button könnt ihr dazu gern verwenden.

4. Um Euch eine sofortige und vor allem sichere (von Verwechslungen ausgeschlossene) Benachrichtigung im Falle des Gewinns zukommen zu lassen, bitte schickt mir aus Datenschutzgründen Eure E-Mail Adresse per E-Mail an mamaforsale@googlemail.com. Teilnahme gilt also nur, wenn mir eine gültige E-Mail Adresse vorliegt.

5. Die/der Glückliche wird nach der Auslosung umgehend per E-Mail von mir benachrichtigt. Für den Fall, dass die/der Glückliche innerhalb von sieben (7) Tagen nach Erhalt meiner E-Mail nicht annimmt oder nicht annehmen kann, verfällt der Anspruch auf das Nachtlicht leider. In dem Fall ziehe ich alle zwei Tage einen neuen Gewinner, bis jemand annimmt.

6. Durch die Annahme des Nachtlichtes, stimmt die/der Glückliche zu, das ich den Namen (keine volle Namen, sondern nur wie im Kommentar gelistet) auf meinem Blog veröffentlichen darf.

7. Die Aktion startet heute, den 23. März 2012 und endet am 06.April 2012 23:59
Ausgelost wird unter allen Teilnehmern nach dem Zufallsprinzip. (Namen auf Zettel – diese alle in Lostopf)

Für diesen Test habe ich das Nachtlicht unentgeltlich von Pabobo erhalten. Trotzdem sind in diesen Test nur meine eigenen Meinungen und Erfahrungen eingeflossen. 

Mittwoch, 22. Februar 2012

Eine Woche lang Ohne-Stillen-Einschlaf

Vor einer Woche hatten wir beschlossen, dass der Knirps zumindest am Abend probieren sollte, nicht beim Stillen einzuschlafen. Der Knirpsenpapa hatte also Dienst. Er schaukelte den Knirps auf den Armen, spielte Musik, hielt Händchen und ... es klappte. Jeden Abend brauchte der Knirps weniger Zeit um friedlich einzuschlummern. Es gab auch immer weniger Protest seitens des Knirps. Das ging fünf Nächte lang super. Dann waren wir drei Abende ohne den Knirpsenpapa und mussten es allein hinbekommen. Zu meiner Überraschung lief es fantastisch: ich stillte und schaukelte den Knirps danach singend zu „Rock-a-bye Baby“ (wunderschöne Melodie) auf den Armen, bis er fast, aber noch nicht ganz eingeschlafen war, legte ihn dann in sein Bettchen und er schlief! Das Ganze ging ohne einen Mucks vom Knirps vonstatten. Wie friedlich und schön, dachte ich. In der dritten Nacht ohne Knirpsenpapa dachte der Knirps überhaupt nicht daran ohne sein geliebtes Stillen einzuschlafen. Er protestierte, suchte nach der Brust, protestierte, ich gab auf und innerhalb einer Minute war er beim Stillen eingeschlafen. Heute mit Papa war wieder alles Bestens. Wir sind also auf einem guten Weg. Nachts kommt der Knirps dann trotzdem wieder mit zu uns ins Bett. Ist einfach am bequemsten.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ohne-Stillen-Einschlaf

Im Kinderwagen schläft man ohne Protest.
Alles fing so einfach an: der Knirps schlief in den ersten drei Monaten im Stubenwagen, manchmal fünf oder sechs Stunden durch. Früh kam er dann zu uns ins Bett. Dann schlief ich beim nächtlichen Stillen immer wieder mal ein und der Knirps war somit öfter bei uns im Bett, in unserem Familienbett. Beim Stillen schlief der Knirps abends eher selten ein, sondern oft in seinem Bett. Wir blieben noch dabei und hielten Händchen, dann schlief er schnell ein, manchmal sogar ohne Protest. So konnte sogar die Oma den Knirps ohne große Probleme ins Bettchen bringen.

Dann wurde es Weihnachten und der Knirps hatte eine Erkältung und zahnte gleichzeitig. An normales Einschlafen und Durchschlafen war nicht zu denken: der Knirps lungerte bis spät mit uns im Wohnzimmer rum, ich kuschelte viel mit ihm und stillte ihn jeden Abend in den Schlaf. Der Knirps war dadurch sehr schnell getröstet. Dann wurde es Januar und der Knirps wieder gesund. Die Zähnchen waren auch da. Alles wieder okay! Alles? Nun, der Knirps schlief einfach nicht mehr ohne Stillen ein. Gar nicht mehr. Es gab großes Geschrei. Darauf hatten wir beide keine Lust und wollten den kleinen Knirps auch nicht schreien lassen. Also stillte ich fleißig weiter in den Schlaf. Das ging so bis jetzt. Beim Stillen schlief er seit kurzem auch nicht mehr richtig ein, brauchte oft ewig. Das brachte auch mit sich, dass er bei keinem anderen mehr einschlief außer mit mir. Selbst der Knirpsenpapa war chancenlos. In seinem Bett schlief der Knirps seit Wochen nicht mehr. Wir benutzten das Bett als Wäscheablage. Nun wurde der junge Mann beweglicher, drehen, robben, das ganze Programm (ja, auch volle Beweglichkeit im Schlafsack). Wir finden ihn mitten in der Nacht manchmal um 180 Grad gedreht am unteren Bettrand (obwohl er in der Mitte schläft). Das wird uns auf Dauer einfach zu gefährlich. Nicht dass der Knirps mal rausfällt.

Eine Lösung musste her. Der Knirps soll auch mal wieder ohne Stillen einschlafen, zumindest erst mal am Abend. Also machten wir das Ganze zur reinen Männersache und seit gestern bringt der Papa den Knirps ins Bett. Er wird von mir vorher noch gestillt und ich singe ihm was vor. Dann übernimmt Papa. Lautstarker Protest. Der Papa spielt Musik und wiegt ihn in den Schlaf. Das dauert ca. eine halbe Stunde. Dann schläft er. Wenn er dann nach 2-3 Stunden wieder wach wird, kommt er wieder mit zu uns ins Bett. Wir hoffen, dass der Knirps in ein paar Tagen wieder ohne großen Protest einschlafen kann. Selbstverständlich sind wir abends immer bei ihm, wenn er schreit.

Wie funktioniert(e) bei Euch das Einschlafen? Wer bringt die Kids ins Bett?

Freitag, 10. Februar 2012

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} -  Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment. Einen Moment, den ich anhalten und genießen möchte, an den ich mich erinnern möchte. Wenn Du auch inspiriert bist, dasselbe zu tun, hinterlasse einfach einen Link als Kommentar, so dass alle ihn sehen und finden können.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment. A moment I want to pause, savor and remember. If you’re inspired to do the same, leave a link to your ‘moment’ in the comments for all to find and see.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Klitzekleine Zähne putzen

Jetzt zieren drei Zahnbürsten unseren Halter.
Seit der Knirps 4,5 Monate ist, hat er seine ersten Zähnchen. Soeben zahnt er gerade wieder. Diesmal sind die oberen dran. Das macht sich bemerkbar, indem er sehr spät schlafen geht. Erst gegen neun oder halb zehn gedenkt er seinen allabendlichen Protest zu beenden und wohl oder übel einzuschlafen. Die ersten Tage in denen der Knirps seine Zähnchen hatte, habe ich mir über deren Pflege wenig Gedanken gemacht. Dann kaufte ich einen kleinen Fingerling in der Drogerie plus Kinderzahnpasta und versuchte die kleinen Zähnchen damit zu bearbeiten. Vor ein paar Tagen sind wir dann auf eine kleine süße Zahnbürste ungestiegen. Es erwies sich allerdings als Herausforderung die Zähne damit zu treffen, geschweige denn zu putzen. Der Knirps lutscht mit Hingabe die Zahnpasta ab. Er kreischt jetzt schon vor Freude, wenn er die Zahnbürste sieht und dass nur nach drei Tagen! Schön, dass es ihm Spaß macht.
Der Knirps mag die Zahnbürste nicht mehr hergeben.

Wie pflegt ihr die ersten Zähnchen?