{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama.
Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
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Freitag, 14. März 2014
Freitag, 21. Februar 2014
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama.
Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
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Samstag, 8. Februar 2014
Friseur - Premiere
Der erste Haarschnitt des Sohnemannes ist knapp anderthalb Jahre her! Bisher habe ich dem Knirps selbst die Haare geschnitten und war immer zufrieden mit dem Ergebnis. Haare vorne bis in die Stirn, an der Seite über den Ohren, und hinten etwas länger. Nicht abgestuft, eine Länge. Ich mag meinem kleinen Sohn keinen super kurzen Raspelschnitt verpassen. Die längeren Haare passen einfach gut zu einem Kleinkind, finde ich.
Die Haare des Knirpsens sind nun fülliger als noch vor einem Jahr und dementsprechend auch schwieriger zu schneiden. Eine passende Haarschneideschere besitze ich nicht, also wurde es Zeit für einen Besuch beim richtigen Friseur! Der Knirps wurde von uns auf den großen Tag eingeschworen. Die Friseurin der Wahl schneidet schon sehr sehr lange meine Haare und ich vertraue ihr blind. Sie freute sich sehr auf die Premiere.
Als wir ankamen war schon alles vorbereitet: ein Kinderaufsatz auf dem Stuhl, damit sich der Knirps im Spiegel sehen kann, eine Spielzeugeisenbahn und ein Frosch-Friseurumhang. Ich setze den Knirps feierlich auf den Stuhl. Er schaute gebannt in den Spiegel als er den Umhang umgelegt bekam. Ich schaute verzückt auf meinen großen Jungen. Dann begann die Schere um seinen Kopf herum zu sausen. Der Knirps immer noch ganz still. Bis fast ganz zum Schluss hielt er durch! Als Belohnung durfte der dann eine Runde die Eisenbahn durch den Salon schieben. Yeah! Gelungene Premiere. Wir kommen wieder.
Die Haare des Knirpsens sind nun fülliger als noch vor einem Jahr und dementsprechend auch schwieriger zu schneiden. Eine passende Haarschneideschere besitze ich nicht, also wurde es Zeit für einen Besuch beim richtigen Friseur! Der Knirps wurde von uns auf den großen Tag eingeschworen. Die Friseurin der Wahl schneidet schon sehr sehr lange meine Haare und ich vertraue ihr blind. Sie freute sich sehr auf die Premiere.
Als wir ankamen war schon alles vorbereitet: ein Kinderaufsatz auf dem Stuhl, damit sich der Knirps im Spiegel sehen kann, eine Spielzeugeisenbahn und ein Frosch-Friseurumhang. Ich setze den Knirps feierlich auf den Stuhl. Er schaute gebannt in den Spiegel als er den Umhang umgelegt bekam. Ich schaute verzückt auf meinen großen Jungen. Dann begann die Schere um seinen Kopf herum zu sausen. Der Knirps immer noch ganz still. Bis fast ganz zum Schluss hielt er durch! Als Belohnung durfte der dann eine Runde die Eisenbahn durch den Salon schieben. Yeah! Gelungene Premiere. Wir kommen wieder.
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| Der Kinderaufsatz auf dem Stuhl. |
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| Stillhalten bitte. |
Montag, 11. November 2013
Danke Mischerfahrer!
Bagger, Kran, Mischer, Sand. Das ist der Stoff aus dem Knirps-Träume
gemacht sind. Jede Baustelle ist ein Erlebnis und unter einer halben
Stunde Gucken kommt man nicht davon. Bloß gut, dass auf dem Weg zum
Kindergarten seit geraumer Zeit eine wunderbar große Baustelle steht.
Während morgens der Papa den nörgelnden Knirps an der Baustelle vorbei
schleift, haben wir Nachmittags etwas mehr Zeit und schauen seit ein
paar Tagen vor allem Mischer, Mischer, Mischer. Die Trommel mit Beton
dreht sich, dann wird die Masse in einen Container mit Schlauch gefüllt
und dann ins Fundment gegossen.
Heute standen wir wieder einmal so rum, der Knirps hielt sich am Bauzaun fest, gebannter Blick auf die Baugrube. Auf einmal kommt der Mischerfahrer auf uns zu und drückt dem verdutzten Knirps einen Mini-Mischer in die Hand. Zack. Und war schon wieder winkend hinter dem Mischfahrzeug verschwunden. Mit blieb gerade noch Zeit, ihm ‚Danke‘ hinterher zu rufen. Von wegen grummelige Bauarbeiter! Der Knirps und ich strahlten um die Wette. Ich war von soviel spontaner Kinderliebe völlig von den Socken.
Als wir gingen, winkten wir dem Fahrer zu. Bis morgen. Ganz sicher, lieber Mischerfahrer.
Heute standen wir wieder einmal so rum, der Knirps hielt sich am Bauzaun fest, gebannter Blick auf die Baugrube. Auf einmal kommt der Mischerfahrer auf uns zu und drückt dem verdutzten Knirps einen Mini-Mischer in die Hand. Zack. Und war schon wieder winkend hinter dem Mischfahrzeug verschwunden. Mit blieb gerade noch Zeit, ihm ‚Danke‘ hinterher zu rufen. Von wegen grummelige Bauarbeiter! Der Knirps und ich strahlten um die Wette. Ich war von soviel spontaner Kinderliebe völlig von den Socken.
Als wir gingen, winkten wir dem Fahrer zu. Bis morgen. Ganz sicher, lieber Mischerfahrer.
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| Der Knirps observiert die Baustelle. |
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| Der Mini-Mischer vom Mischermann. |
Sonntag, 22. September 2013
Gedankenverloren
Meine Gedanken sind manchmal ganz woanders als beim Knirps. Dinge im Leben, die gar nicht mit dem Sohnemann zu tun haben, dominieren dann und es fällt mir schwer mich auf den Knirps zu konzentrieren. Wenn nun die Gedanken gar nicht still stehen wollen aber das Herz nach dem Kind verlangt hilft folgendes bei uns:
1. Wild auf dem Bett rumspringen und wälzen.
2. Auf den Teppich legen und ein Buch auf den Füßen balancieren. Macht herrlich Spaß und der Knirps kann es schon ganz gut.
3. Ein Bad in buntem Badewasser, wahlweise versetzt mit einer Kipperladung Badetiere. Der Knirps sucht vorher die Farbe des Wassers aus.
4. Auf den Balkon setzen und Autos, Fußgänger, Vögel, Busse usw. beobachten.
5. Mit dem Knirps kochen so: Knirps sitzt auf der Anrichte und schaut mir beim Zutaten schnippeln zu. Diese dürfen dann wahlweise auch in den Topf geworfen werden.
Darf gerne nachprobiert werden!
1. Wild auf dem Bett rumspringen und wälzen.
2. Auf den Teppich legen und ein Buch auf den Füßen balancieren. Macht herrlich Spaß und der Knirps kann es schon ganz gut.
3. Ein Bad in buntem Badewasser, wahlweise versetzt mit einer Kipperladung Badetiere. Der Knirps sucht vorher die Farbe des Wassers aus.
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| Hier der Knirps in (ausnahmsweise mal) klarem Wasser mit Badetieren. |
4. Auf den Balkon setzen und Autos, Fußgänger, Vögel, Busse usw. beobachten.
5. Mit dem Knirps kochen so: Knirps sitzt auf der Anrichte und schaut mir beim Zutaten schnippeln zu. Diese dürfen dann wahlweise auch in den Topf geworfen werden.
Darf gerne nachprobiert werden!
Freitag, 9. August 2013
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein
einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
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Freitag, 26. Juli 2013
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein
einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
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Sonntag, 21. April 2013
Galerie-Knirps
Diese Woche hatte der Kindergarten zwei Tage geschlossen. Weiterbildung.
Also nahm in Urlaub und wollte mit dem Knirps etwas Schönes
unternehmen. Spielplatz kann man immer, dachte ich, und machte mich am
Morgen mit Fahhrad und Knirps auf in die Gemäldegalerie mit
Meisterwerken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Wie würde der Knirps wohl
reagieren? Gelangweilt, nörgelnd, zu laut? Schließlich ist immer alles
so still in der Galerie und alle schauen sich versunken die Bilder an...
Schon beim Kartenkauf jammerte der Knirps: „Raus „ und„Weg“. Oh je!
Jetzt hatte ich die Karte jedoch einmal gekauft und würde sehen, ob sich
der Knirps vielleicht für die Bilder interessiert. Wie erwartet war der
Knirps das einzige Kleinkind, was ich sehen konnte. Die Kartenknipser
freuten sich, wie mein Sohn drollig die Treppen rauf tapste und sagten
ich solle doch gleich unten im Erdgeschoss mit den Bildern anfangen. Ich
öffnete also die große schwere Holztür. In diesem Raum gab es gerade
eine Führung und alles war abgedunkelt. Dem Knirps war das zu finster
und er krakelte „Nein! Raus!“ durch den ganzen Raum in dem alle
andächtig auf ein Bild schauten. Ich schloss blitzschnell wieder die
Tür. Das ging ja gut los! Was habe ich mir auch dabei gedacht, den
Knirps hierher zu schleppen?
Wir gingen in erste Etage, wo es heller war. Ich hatte den Knirps fest an die Hand genommen, damit er ja nicht auf die Idee kam, an den Absperrkordeln vor den Bildern zu ziehen. Er bemerkte Pferde, Schafe und Kühe auf den Bildern. Ich entspannte mich. Es gefiel ihm also doch. Die Sofas in der Mitte der Räume hatten es ihm besonders angetan und ich hatte einige Mühe, ihn davon abzuhalten darauf hin und her zu laufen. Also trug ich ihn die meiste Zeit auf meinem Arm. Ich steuerte gezielt die Bilder an, auf denen er etwas erkannte. Portraits fand der Knirps langweilig. Nach ein paar Bildern bemerkte er die vielen nackten Babies auf den Bildern und rief laut „Baby! Pipi!“ und „Keine Windel!“. Ich mußte mich beherrschen nicht laut los zu lachen. Die Leute drehten sich nach uns um und grinsten auch. Ich war erleichtert, dass die Leute ein Kleinkind in der Galerie mit Humor nahmen. Ich habe nicht einen einzigen bösen Blick gesehen. Im Gegenteil. Die Leute schienen sich mit und über den Knirps zu freuen. Noch Tage später erzählte der Knirps: „Baby, Windel weg!?“ Wir haben die Galerie zwar in Rekordzeit durchlaufen, aber immerhin: Der Knirps zeigte ein wenig Interesse und etwas ganz anderes als zum tausendstenmal Spielplatz war es allemal!
Wir gingen in erste Etage, wo es heller war. Ich hatte den Knirps fest an die Hand genommen, damit er ja nicht auf die Idee kam, an den Absperrkordeln vor den Bildern zu ziehen. Er bemerkte Pferde, Schafe und Kühe auf den Bildern. Ich entspannte mich. Es gefiel ihm also doch. Die Sofas in der Mitte der Räume hatten es ihm besonders angetan und ich hatte einige Mühe, ihn davon abzuhalten darauf hin und her zu laufen. Also trug ich ihn die meiste Zeit auf meinem Arm. Ich steuerte gezielt die Bilder an, auf denen er etwas erkannte. Portraits fand der Knirps langweilig. Nach ein paar Bildern bemerkte er die vielen nackten Babies auf den Bildern und rief laut „Baby! Pipi!“ und „Keine Windel!“. Ich mußte mich beherrschen nicht laut los zu lachen. Die Leute drehten sich nach uns um und grinsten auch. Ich war erleichtert, dass die Leute ein Kleinkind in der Galerie mit Humor nahmen. Ich habe nicht einen einzigen bösen Blick gesehen. Im Gegenteil. Die Leute schienen sich mit und über den Knirps zu freuen. Noch Tage später erzählte der Knirps: „Baby, Windel weg!?“ Wir haben die Galerie zwar in Rekordzeit durchlaufen, aber immerhin: Der Knirps zeigte ein wenig Interesse und etwas ganz anderes als zum tausendstenmal Spielplatz war es allemal!
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| Nicolas Poussin (1637): Pan und Syrinx. Auf diesem Bild haben die Babies keine Windeln, wie der Knirps bemerkte. |
Dienstag, 19. Februar 2013
Wunderbare Nachbarn
Wir leben in einem Mietshaus in der Stadt. Es gibt neun Wohnungen in
denen sechs Kinder unter vier Jahren leben. Alle sind fast zum gleichen
Zeitpunkt eingezogen, da der Altbau saniert und die Wohnungen neu
vermietet wurden. Wir haben großes Glück. Unter allen Nachbarn besteht
ein herzliches Verhältnis. Im Sommer gibt es Grillparties im Hof in dem
ein Sandkasten steht, im Winter treffen sich die Kleinen nachmittags zum
Spielen in den Wohnungen. Wir helfen uns aus, wenn etwas in der Küche
zum Kochen oder Backen fehlt und wenn es im Sommer lecker vom Balkon
unter uns schnuppert, tun wir das kund und wir bekommen eine Kostprobe.
Die wohl größte Nachbarschaftshilfe kommt in Form von gegenseitigem
Babysitting. Das Babyphone funktioniert im ganzen Haus und so müssen die
Nachbarn nur wenig die Wohnung verlassen, wenn sie auf den Knirps
aufpassen. Letzte Woche sind wir zu einem Konzert aufgebrochen, um mal
wieder richtig cool zu sein. Die Nachbarn in der Wohnung unter uns,
deren Tochter ein Jahr älter als der Knirps ist, hatten sich bereit
erklärt, sehr gerne auf unseren Nachwuchs aufzupassen. Also aß der
Knirps mit ihnen Abendbrot, spielte mit der Nachbarstochter und wurde
ins Bett gebracht. Wir kamen nachts halb zwei nach Hause und fanden den
Knirps friedlich schlafend im Bett. Er wachte morgens um sieben auf und
krähte nach Mama und Papa. Die lieben Nachbarn berichteten, dass
der Knirps 3(!) Schnitten mit Butter und Wurst am Abend gegessen hatte
und alles wirklich super lief. Wir waren so dankbar, dass sie uns diesen
Gefallen getan haben. Wundervolle Nachbarn sind Gold wert und
unersetzbar. Wir fühlen uns wirklich glücklich, dass wir in einem so
wunderbaren Haus gelandet sind. Danke liebe Nachbarn. Für alles.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Nachbarn gemacht? Gibt es bei Euch auch Nachbarschaftshilfe oder leider Probleme?
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| Der Knirps mit der Nachbarstochter. |
Freitag, 8. Februar 2013
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein
einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
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Mittwoch, 6. Februar 2013
Wir sitzen im Dunkeln
Letzte Woche gingen bei uns die Lichter aus. Abends wollte ich die helle
Wohnzimmerlampe anschalten. Nix. Dunkel. Oder: „Taputt!“, wie der
Knirps kommentierte. Tags darauf zog der Knirps ruckartig an der
dimmbaren Lampe auf seinem Wickeltisch, die Lampe blitzte im Herunterfallen kurz auf und der Knirps rief der Lampe im Fall wieder
„Taputt“ hinterher. Inzwischen ist die Wohnzimmerlampe abgeschraubt und
wartet auf Reparatur. Eine neue Birne für die Knirpslampe müssen wir
auch noch kaufen. Deswegen ist bei uns immer noch zappenduster. Der
Knirps turnte heute bei schummrigen Wohnzimmerlicht um den Tisch und
sang: „Lamme tapuuuuutttt....“. Wir arbeiten helleren Zeiten entgegen. Und hoffen auf den lichtdurchfluteten Frühling.
Mittwoch, 30. Januar 2013
Wie mein Kind Zähneputzen lieben lernte
Unser Knirps hatte schon früh Zähne. Im Moment hat er 16 und es fehlen
nur noch vier. Wir haben daher früh mit einmal Zähneputzen am Tag
angefangen, was mal besser, mal schlechter und auch mal gar nicht
funktionierte. Seit drei Wochen allerdings klappt es jeden Abend. Der
Herr fragt sogar danach und putzt sich auch mal außer der Reihe, also
zweimal am Tag, die Zähne. Was war passiert?
Ich schlenderte, wie so oft, durch meinen geliebten dm-Markt. Als wir an den Zahnbürsten vorbei kamen, zeigte der Knirps fuchtelnd in deren Richtung und plärrte „Gak Gak, Mama, Gak, Gak!“ „Wo sind denn hier Vögel?“, fragte ich ihn und sah eine Kinderzahnbürste mit einem Raben am Stiel. Wie süß! Der Knirps grabschte gleich danach und ließ die Zahnbürste nicht mehr los. „Nehmen wir sie also mit“, dachte ich, „die Begeisterung afür wird ohnehin in fünf Minuten vorbei sein.“ Ich sollte mich täuschen.
Zu Hause angekommen, nahm der Knirps die Zahnbürste
gleich wieder in Beschlag. Auch am Abend, als es ans Zähneputzen ging
stürzte er sich auf die Vogelzahnbürste und steckte sie gleich in den
Mund. Das eigentliche Problem beim Putzen ist aber nicht auf der
Zahnbürste rumkauen, was er schon immer gern gemacht hat, sondern, wenn
ich dann richtig putzen will. Also drehte ich die Zahnbürste rum und
ließ den Raben in den Mund schauen. Der Rabe sagte dem Knirps dann, dass
da unbedingt noch was geputzt werden müsse. Zu meinem größten Erstaunen
machte der Knirps zum ersten Mal richtig den Mund auf und ließ sich
geduldig die Zähne putzen! Ich war von den Socken, rechnete aber mit
einer einmaligen Aktion. Auch hier täuschte ich mich wieder. Die
Vogelzahnbürste in auch nach drei Wochen heißgeliebt! Ich werde wohl
noch eine kaufen.
Ich schlenderte, wie so oft, durch meinen geliebten dm-Markt. Als wir an den Zahnbürsten vorbei kamen, zeigte der Knirps fuchtelnd in deren Richtung und plärrte „Gak Gak, Mama, Gak, Gak!“ „Wo sind denn hier Vögel?“, fragte ich ihn und sah eine Kinderzahnbürste mit einem Raben am Stiel. Wie süß! Der Knirps grabschte gleich danach und ließ die Zahnbürste nicht mehr los. „Nehmen wir sie also mit“, dachte ich, „die Begeisterung afür wird ohnehin in fünf Minuten vorbei sein.“ Ich sollte mich täuschen.
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| Die Vogelzahnbürste. |
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| Der Rabe auf der Zahnbürste. |
Sonntag, 27. Januar 2013
Magisches Natriumbicarbonat
Gestern malte der Knirps begeistert mit Wachsmalfarben auf einem Blatt
Papier. Ich huschte schnell aus dem Zimmer, um ein Glas Wasser zu holen,
um nach meiner Rückkehr das hier vorzufinden:
Der Knirps hatte seinen künstlerischen Bereich auf die hinter ihm liegende Wand ausgedehnt. Warum auch nicht? Trotzdem wollte ich nach dem Kunstanfall des Knirpsens die weiße Wand wieder haben. Der Mann konsultierte kurz das Internet und kam mit Natriumbicarbonat, auch Baking Soda genannt, wieder zurück. Ich schrubbte damit die Wand, die sofort wieder weiß wurde. Naja, ein bisschen Farbe musste dran glauben.
Das Erfolgserlebnis führte uns wieder zum dem Thema, warum das
Allerheil-Wundermittel in Deutschland so wenig verbreitet ist. In den
USA ist Baking Soda Grundbestandteil jeden Haushaltes. Bis vor Kurzem
wussten wir nicht mal, wo man Natriumbicarbonat in Deutschland kaufen
kann. Im Kaufland sind wir mit Kaisernatron fündig geworden (kann man
aber auch bei Amazon bestellen). Bisher nutzte ich das Allroundtalent
zum Backen (klar), zum sauber machen und zur Geruchsbindung. Die
Rückseite der Packung aber lehrte mich so viel mehr! Man kann Baking
Soda zum Beispiel zum Zähneputzen, Gesicht waschen, baden, säubern von
Obst und Salat (macht es sauberer, blanchieren von Gemüse oder
Unwohlsein verwenden. Es macht das Wasser generell weicher. Die volle
Liste findet ihr hier. Ich war schon länger überzeugt, dass in meinem
Haushalt nie Baking Soda fehlen wird. Jetzt bin ich es noch viel mehr.
Für diesen Post habe keine Gratisprodukte von Holste erhalten. Musste einfach mal so gesagt werden, wie genial Baking Soda ist.
Nutzt ihr Baking Soda? Wenn ja, wofür?
Der Knirps hatte seinen künstlerischen Bereich auf die hinter ihm liegende Wand ausgedehnt. Warum auch nicht? Trotzdem wollte ich nach dem Kunstanfall des Knirpsens die weiße Wand wieder haben. Der Mann konsultierte kurz das Internet und kam mit Natriumbicarbonat, auch Baking Soda genannt, wieder zurück. Ich schrubbte damit die Wand, die sofort wieder weiß wurde. Naja, ein bisschen Farbe musste dran glauben.
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| Die deutsche Version von Baking Soda. |
Für diesen Post habe keine Gratisprodukte von Holste erhalten. Musste einfach mal so gesagt werden, wie genial Baking Soda ist.
Nutzt ihr Baking Soda? Wenn ja, wofür?
Freitag, 25. Januar 2013
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein
einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält.
Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich
mich erinnern möchte.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
Mittwoch, 9. Januar 2013
An einem vernieselten Morgen ...
... stehen der Knirps und ich an der Spüle, machen die Müslischale
sauber und schauen uns unsere Bier-Blechschildsammlung an. Der Knirps
guckt und sprichts: „Mami, two Biers!“ Ich muss laut lachen und rufe zum
Mann ins Bad: „Ab jetzt kann der Knirps im Restaurant bestellen.“ Na
dann Prost. Der Morgen ist gleich ein bisschen weniger grau.
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| Der Knirps kommentiert das Budweiser-Schild. |
Montag, 22. Oktober 2012
Graue Tage – Träumen hilft
Dem wundervoll sonnigen Wochenende folgte heute ein grauer, kalter
Herbsttag. Brrr. Abends war ich niedergeschlagen. Warum wußte ich auch
nicht. Der Tag war im Gegensatz zur letzten Woche ganz gut
gelaufen. Nach ein paar Rhythmen von Bob Marley hatte ich mich schon
weggeträumt in die Karibik und nach Jamaika, wo wir vor ein paar Jahren
unsere Flitterwochen verbracht hatten. Schon hatte ich bessere Laune.
Wollt ihr ein bisschen mitträumen? Hier gibt’s die Bilder dazu!
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| Strandbar mit wunderbaren Cocktails. |
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| Frühstück! |
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| Ich als Korbflechterin. |
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| Garten von Bob Marleys Geburtshaus. |
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| Träumen mit Blume im Haar. |
Samstag, 20. Oktober 2012
Tage, wie dieser
Diese Woche ruhte der Blog etwas. Man war beschäftigt und krank im Hause
Knirps. Mittwoch war einer dieser Tage, an denen einfach (fast) alles
schief ging. Der Mann erwachte früh mit krächzender Stimme und sagte, er
ist krank und könne den Knirps nicht in den Kindergarten bringen. Ok,
ich mache das. Das bringt natürlich meinen ganzen Plan durcheinander und
ich komme zu spät auf Arbeit. Auf dem Weg in den Kindergarten (ich habe
mir schnell das Fahhrad geschnappt, um schneller zu sein) ningelt der
Knirps rum und ist bei der „Abgabe“ unkooperativ. Er wittert bestimmt
den Stress. Auf dem Weg zurück merke ich, dass ich mein kuscheliges Tuch
vergessen habe. Es weht empfinldich kalt in die Jacke. Ich hetze auf
Arbeit. Völlig fertig, noch nicht gefrühstückt. Der Arbeitstag verläuft
zum Glück problemfrei. Nachmittags laufe ich wie immer zum Kindergarten.
Kurz vor Ankunft dort, fällt mir ein, dass der Buggy heute nicht wie
sonst dort steht... Egal. Ich habe keine Lust nach Hause zu laufen und
nochmal wiederzukommen. Bin eh schon spät dran und unsere bezahlten
sieben Betreuungsstunden sind schon fünf Minuten überzogen. Also sacke
ich den Knirps und alle Taschen an und laufe los. Der Knirps läuft auch.
Habe ja nix, wo ich ihn reinsetzen könnte. Das geht genau zehn Meter
gut. Er versucht in den Keller eines Hauses zu laufen. Ok. Ich trage den
Knirps also ein Stück. Wir laufen am Supermarkt vorbei. Ich brauche
noch dringend was für das Abendbrot. Kaufe auch wirklich nur das, was
ich brauche, da ich nicht mehr viel tragen kann.
Das Wetter ist so schön, denke ich, wir sollten noch auf den Spielplatz gehen. Gedacht, getan. Der Knirps will schaukeln. Kann er eigentlich schon ganz gut. Ich schubse ihn nur wenig ab, damit ich ihn festhalten kann, falls er loslässt. Schaukel. Schaukel. „Willst Du was anderes machen, Knirps?“ „Nein“. Ok. Dann schaukeln wir weiter. Klappt ja ganz gut. In diesem Moment lässt der Knirps los, so schnell kann ich ihn nicht fassen, er fällt mit dem Gesicht auf die Kieselsteine. Oh je... Großes Geweine. Ich hebe den Knirps auf und da ist überall Blut! Herrje. Ich tupfe ab, um den Schaden zu begutachten, fühle die Zähne, ob die noch sitzen. Nehme den Knirps auf den Arm, die Taschen auch und gehe. Der Knirps hat sich einigermaßen beruhigt. Zu Hause angekommen überreiche ich dem krächzenden Mann den Knirps. Ich setze mich hin. Endlich kurze Ruhe. Was ist das da in meinem Hals? Ein Kratzen. Den Tag darauf bin ich dann krank.
Das Wetter ist so schön, denke ich, wir sollten noch auf den Spielplatz gehen. Gedacht, getan. Der Knirps will schaukeln. Kann er eigentlich schon ganz gut. Ich schubse ihn nur wenig ab, damit ich ihn festhalten kann, falls er loslässt. Schaukel. Schaukel. „Willst Du was anderes machen, Knirps?“ „Nein“. Ok. Dann schaukeln wir weiter. Klappt ja ganz gut. In diesem Moment lässt der Knirps los, so schnell kann ich ihn nicht fassen, er fällt mit dem Gesicht auf die Kieselsteine. Oh je... Großes Geweine. Ich hebe den Knirps auf und da ist überall Blut! Herrje. Ich tupfe ab, um den Schaden zu begutachten, fühle die Zähne, ob die noch sitzen. Nehme den Knirps auf den Arm, die Taschen auch und gehe. Der Knirps hat sich einigermaßen beruhigt. Zu Hause angekommen überreiche ich dem krächzenden Mann den Knirps. Ich setze mich hin. Endlich kurze Ruhe. Was ist das da in meinem Hals? Ein Kratzen. Den Tag darauf bin ich dann krank.
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| Der Knirps im Bett, abends nach dem Sturz. Er hat sich jetzt gut erholt davon. |
Dienstag, 9. Oktober 2012
Auf und davon – Erster Flugversuch mit Folgen
Es windete sehr heute als ich den Knirps von der Krippe abholte.
Fantastisch! Endlich können wir den Taschendrachen ausprobieren, den ich
seit zwei Wochen mit mir rumschleppe. Gedacht, getan. Auf der nächsten
Wiese wurde der kleine Mini-Drachen ausgepackt. Der Knirps äugte
interessiert. Die ersten Flugversuche scheiterten kläglich, bis ich
raushatte, wie sich die Luftkammern aufblasen. Auf einmal flog der
Drachen hoch. Der Knirps quiekte vergnügt, saß aber immer noch brav im
Wagen. Also holte ich ihn da raus. Sofort wollte er die Rolle mit dem Band
halten. Na gut, dachte ich, wird ja nicht gleich wegfliegen. Der Knirps
stellte sich wie ein Profi an! Bewegte die Rolle auf und ab damit sich
der Drachen in der Luft bewegte. Fein! Wie süß! Ich war begeistert. Der
Knirps perfektionierte sein Können soweit, dass er die Rolle hielt und
ich den Drachen in die Luft stupsen konnte.
Das klappte ein paar Mal so
gut, dass ich etwas unvorsichtig wurde. Die Schnur war fast komplett von
der Rolle und der Drachen flog sooooo hoch. Dann ließ der Knirps plötzlich los
und die Rolle flog mit dem Drachen weg. Der Knirps fuchtelte Richtung
Drachen und bemerkte: „oh oh“. Die Rolle blieb in einem Baum hängen, viel
zu hoch, um sie zu erreichen. Der Drachen wehte noch im Wind und dachte
gar nicht daran runter zu fallen. Niedergeschlagen steuerte ich den
Heimweg an. Ich wollte später nochmal nachschauen. Daheim bot der
Nachbar an, mit zu helfen. Dankend nahm ich an. Als es schon
dunkel war machten wir uns auf den Weg und fanden den Drachen
tatsächlich auf dem Boden! Die Schnur war nur in dutzende Bäume
verwickelt. Der Nachbar schaffte es, die Schnur zu befreien. So ein
Glück! Der Knirps freute sich sehr, als ich ihm zu Hause den Drachen präsentierte. Dann können wir ja morgen gleich wieder fliegen üben gehen...
Welche Drachenerlebnisse gibt es bei Euch zu erzählen?
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| Knirps und Drache. |
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| Da fliegt er, der Drachen mit der Rolle im Baum. |
Freitag, 14. September 2012
{this moment} - Dieser Moment
{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama.
Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen
Moment der Woche festhält. Einen einfachen,
besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den
ich mich erinnern möchte.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.
Mittwoch, 29. August 2012
Hol die Kartoffel!
Eine wunderbare Beschäftigung des Kirpses zur Zeit ist es Dinge zu
holen, sie zu uns rübertragen und „Bitte“ sagen. Danach bitten wir den
Knirps uns noch mehr zu holen. Das geht dann so mehrmals hin und her,
bis es der Knirps satt hat. Wir sind ganz begeistert was der Kleine
schon versteht. Seine Lieblingstrageobjekte sind bunte Bälle und seit
heute Kartoffeln: Der Knirps klebt an mir dran, wie so oft beim
Zubereiten von Mahlzeiten. Es soll Kartoffeln geben, also gehe ich den
kleinen Vorratsraum neben der Küche und hole ein paar. Der junge Herr
hilft mit tragen. Ich bin fertig und setze mich an den Tisch zum Schälen. Der Knirps ist der Meinung, dass wir noch mehr Kartoffeln
brauchen. Also läuft er ein paar Mal hin und her und bringt jedes Mal
eine Kartoffel mit. Ich schäle. Ich höre es rumpeln. Ich mache mich
daran nachzusehen. In diesem Moment kommt der Knirps wankend mit dem ganzen
Beutel Kartoffeln rein. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen und
frage mich, ob der Beutel nicht viel zu schwer für ihn ist. Ist er. Der
Knirps fällt in Richtung Beutel um. Er wird es wohl nicht geschafft
haben, die nächte Kartoffel rauszuziehen und nahm eben kurzerhand den
ganzen Beutel mit. Oder dachte er, es sein effizienter alle auf einmal
zu tragen als jede einzeln? Egal. Ich bin stolz auf meinen kleinen Sohn.
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