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Freitag, 14. März 2014

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.



Freitag, 21. Februar 2014

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Samstag, 8. Februar 2014

Friseur - Premiere

Der erste Haarschnitt des Sohnemannes ist knapp anderthalb Jahre her! Bisher habe ich dem Knirps selbst die Haare geschnitten und war immer zufrieden mit dem Ergebnis. Haare vorne bis in die Stirn, an der Seite über den Ohren, und hinten etwas länger. Nicht abgestuft, eine Länge. Ich mag meinem kleinen Sohn keinen super kurzen Raspelschnitt verpassen. Die längeren Haare passen einfach gut zu einem Kleinkind, finde ich.

Die Haare des Knirpsens sind nun fülliger als noch vor einem Jahr und dementsprechend auch schwieriger zu schneiden. Eine passende Haarschneideschere besitze ich nicht, also wurde es Zeit für einen Besuch beim richtigen Friseur! Der Knirps wurde von uns auf den großen Tag eingeschworen. Die Friseurin der Wahl schneidet schon sehr sehr lange meine Haare und ich vertraue ihr blind. Sie freute sich sehr auf die Premiere.

Als wir ankamen war schon alles vorbereitet: ein Kinderaufsatz auf dem Stuhl, damit sich der Knirps im Spiegel sehen kann, eine Spielzeugeisenbahn und ein Frosch-Friseurumhang. Ich setze den Knirps feierlich auf den Stuhl. Er schaute gebannt in den Spiegel als er den Umhang umgelegt bekam. Ich schaute verzückt auf meinen großen Jungen. Dann begann die Schere um seinen Kopf herum zu sausen. Der Knirps immer noch ganz still. Bis fast ganz zum Schluss hielt er durch! Als Belohnung durfte der dann eine Runde die Eisenbahn durch den Salon schieben. Yeah! Gelungene Premiere. Wir kommen wieder.

Der Kinderaufsatz auf dem Stuhl.
Stillhalten bitte.

Montag, 11. November 2013

Danke Mischerfahrer!

Bagger, Kran, Mischer, Sand. Das ist der Stoff aus dem Knirps-Träume gemacht sind. Jede Baustelle ist ein Erlebnis und unter einer halben Stunde Gucken kommt man nicht davon. Bloß gut, dass auf dem Weg zum Kindergarten seit geraumer Zeit eine wunderbar große Baustelle steht. Während morgens der Papa den nörgelnden Knirps an der Baustelle vorbei schleift, haben wir Nachmittags etwas mehr Zeit und schauen seit ein paar Tagen vor allem Mischer, Mischer, Mischer. Die Trommel mit Beton dreht sich, dann wird die Masse in einen Container mit Schlauch gefüllt und dann ins Fundment gegossen.

Heute standen wir wieder einmal so rum, der Knirps hielt sich am Bauzaun fest, gebannter Blick auf die Baugrube. Auf einmal kommt der Mischerfahrer auf uns zu und drückt dem verdutzten Knirps einen Mini-Mischer in die Hand. Zack. Und war schon wieder winkend hinter dem Mischfahrzeug verschwunden. Mit blieb gerade noch Zeit, ihm ‚Danke‘ hinterher zu rufen. Von wegen grummelige Bauarbeiter! Der Knirps und ich strahlten um die Wette. Ich war von soviel spontaner Kinderliebe völlig von den Socken.

Als wir gingen, winkten wir dem Fahrer zu. Bis morgen. Ganz sicher, lieber Mischerfahrer.

Der Knirps observiert die Baustelle.

Der Mini-Mischer vom Mischermann.


Sonntag, 22. September 2013

Gedankenverloren

Meine Gedanken sind manchmal ganz woanders als beim Knirps. Dinge im Leben, die gar nicht mit dem Sohnemann zu tun haben, dominieren dann und es fällt mir schwer mich auf den Knirps zu konzentrieren. Wenn nun die Gedanken gar nicht still stehen wollen aber das Herz nach dem Kind verlangt hilft folgendes bei uns:

1. Wild auf dem Bett rumspringen und wälzen.

2. Auf den Teppich legen und ein Buch auf den Füßen balancieren. Macht herrlich Spaß und der Knirps kann es schon ganz gut.

3. Ein Bad in buntem Badewasser, wahlweise versetzt mit einer Kipperladung Badetiere. Der Knirps sucht vorher die Farbe des Wassers aus.

Hier der Knirps in (ausnahmsweise mal) klarem Wasser mit Badetieren.

4. Auf den Balkon setzen und Autos, Fußgänger, Vögel, Busse usw. beobachten.

5. Mit dem Knirps kochen so: Knirps sitzt auf der Anrichte und schaut mir beim Zutaten schnippeln zu. Diese dürfen dann wahlweise auch in den Topf geworfen werden.

Darf gerne nachprobiert werden!

Freitag, 9. August 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Freitag, 26. Juli 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Sonntag, 21. April 2013

Galerie-Knirps

Diese Woche hatte der Kindergarten zwei Tage geschlossen. Weiterbildung. Also nahm in Urlaub und wollte mit dem Knirps etwas Schönes unternehmen. Spielplatz kann man immer, dachte ich, und machte mich am Morgen mit Fahhrad und Knirps auf in die Gemäldegalerie mit Meisterwerken aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Wie würde der Knirps wohl reagieren? Gelangweilt, nörgelnd, zu laut? Schließlich ist immer alles so still in der Galerie und alle schauen sich versunken die Bilder an... Schon beim Kartenkauf  jammerte der Knirps: „Raus „ und„Weg“. Oh je! Jetzt hatte ich die Karte jedoch einmal gekauft und würde sehen, ob sich der Knirps vielleicht für die Bilder interessiert. Wie erwartet war der Knirps das einzige Kleinkind, was ich sehen konnte. Die Kartenknipser freuten sich, wie mein Sohn drollig die Treppen rauf tapste und sagten ich solle doch gleich unten im Erdgeschoss mit den Bildern anfangen. Ich öffnete also die große schwere Holztür. In diesem Raum gab es gerade eine Führung und alles war abgedunkelt. Dem Knirps war das zu finster und er krakelte „Nein! Raus!“ durch den ganzen Raum in dem alle andächtig auf ein Bild schauten. Ich schloss blitzschnell wieder die Tür. Das ging ja gut los! Was habe ich mir auch dabei gedacht, den Knirps hierher zu schleppen?

Wir gingen in erste Etage, wo es heller war. Ich hatte den Knirps fest an die Hand genommen, damit er ja nicht auf die Idee kam, an den Absperrkordeln vor den Bildern zu ziehen. Er bemerkte Pferde, Schafe und Kühe auf den Bildern. Ich entspannte mich. Es gefiel ihm also doch. Die Sofas in der Mitte der Räume hatten es ihm besonders angetan und ich hatte einige Mühe, ihn davon abzuhalten darauf  hin und her zu laufen. Also trug ich ihn die meiste Zeit auf meinem Arm. Ich steuerte gezielt die Bilder an, auf denen er etwas erkannte. Portraits fand der Knirps langweilig. Nach ein paar Bildern bemerkte er die vielen nackten Babies auf den Bildern und rief laut „Baby! Pipi!“ und „Keine Windel!“. Ich mußte mich beherrschen nicht laut los zu lachen. Die Leute drehten sich nach uns um und grinsten auch. Ich war erleichtert, dass die Leute ein Kleinkind in der Galerie mit Humor nahmen. Ich habe nicht einen einzigen bösen Blick gesehen. Im Gegenteil. Die Leute schienen sich mit und über den Knirps zu freuen. Noch Tage später erzählte der Knirps: „Baby, Windel weg!?“ Wir haben die Galerie zwar in Rekordzeit durchlaufen, aber immerhin: Der Knirps zeigte ein wenig Interesse und etwas ganz anderes als zum tausendstenmal Spielplatz war es allemal!

Nicolas Poussin (1637): Pan und Syrinx. Auf diesem Bild haben die Babies keine Windeln, wie der Knirps bemerkte.

Dienstag, 19. Februar 2013

Wunderbare Nachbarn

Wir leben in einem Mietshaus in der Stadt. Es gibt neun Wohnungen in denen sechs Kinder unter vier Jahren leben. Alle sind fast zum gleichen Zeitpunkt eingezogen, da der Altbau saniert und die Wohnungen neu vermietet wurden. Wir haben großes Glück. Unter allen Nachbarn besteht ein herzliches Verhältnis. Im Sommer gibt es Grillparties im Hof in dem ein Sandkasten steht, im Winter treffen sich die Kleinen nachmittags zum Spielen in den Wohnungen. Wir helfen uns aus, wenn etwas in der Küche zum Kochen oder Backen fehlt und wenn es im Sommer lecker vom Balkon unter uns schnuppert, tun wir das kund und wir bekommen eine Kostprobe. Die wohl größte Nachbarschaftshilfe kommt in Form von gegenseitigem Babysitting. Das Babyphone funktioniert im ganzen Haus und so müssen die Nachbarn nur wenig die Wohnung verlassen, wenn sie auf den Knirps aufpassen. Letzte Woche sind wir zu einem Konzert aufgebrochen, um mal wieder richtig cool zu sein. Die Nachbarn in der Wohnung unter uns, deren Tochter ein Jahr älter als der Knirps ist, hatten sich bereit erklärt, sehr gerne auf unseren Nachwuchs aufzupassen. Also aß der Knirps mit ihnen Abendbrot, spielte mit der Nachbarstochter und wurde ins Bett gebracht. Wir kamen nachts halb zwei nach Hause und fanden den Knirps friedlich schlafend im Bett. Er wachte morgens um sieben auf und krähte nach Mama und Papa. Die lieben Nachbarn berichteten, dass der Knirps 3(!) Schnitten mit Butter und Wurst am Abend gegessen hatte und alles wirklich super lief. Wir waren so dankbar, dass sie uns diesen Gefallen getan haben. Wundervolle Nachbarn sind Gold wert und unersetzbar. Wir fühlen uns wirklich glücklich, dass wir in einem so wunderbaren Haus gelandet sind. Danke liebe Nachbarn. Für alles.
Der Knirps mit der Nachbarstochter.
Welche Erfahrungen habt ihr mit Nachbarn gemacht? Gibt es bei Euch auch Nachbarschaftshilfe oder leider Probleme?

Freitag, 8. Februar 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Wir sitzen im Dunkeln

Letzte Woche gingen bei uns die Lichter aus. Abends wollte ich die helle Wohnzimmerlampe anschalten. Nix. Dunkel. Oder: „Taputt!“, wie der Knirps kommentierte. Tags darauf zog der Knirps ruckartig an der dimmbaren Lampe auf seinem Wickeltisch, die Lampe blitzte im Herunterfallen kurz auf und der Knirps rief der Lampe im Fall wieder „Taputt“ hinterher. Inzwischen ist die Wohnzimmerlampe abgeschraubt und wartet auf Reparatur. Eine neue Birne für die Knirpslampe müssen wir auch noch kaufen. Deswegen ist bei uns immer noch zappenduster. Der Knirps turnte heute bei schummrigen Wohnzimmerlicht um den Tisch und sang: „Lamme tapuuuuutttt....“. Wir arbeiten helleren Zeiten entgegen. Und hoffen auf den lichtdurchfluteten Frühling.

Mittwoch, 30. Januar 2013

Wie mein Kind Zähneputzen lieben lernte

Unser Knirps hatte schon früh Zähne. Im Moment hat er 16 und es fehlen nur noch vier. Wir haben daher früh mit einmal Zähneputzen am Tag angefangen, was mal besser, mal schlechter und auch mal gar nicht funktionierte. Seit drei Wochen allerdings klappt es jeden Abend. Der Herr fragt sogar danach und putzt sich auch mal außer der Reihe, also zweimal am Tag, die Zähne. Was war passiert?

Ich schlenderte, wie so oft, durch meinen geliebten dm-Markt. Als wir an den Zahnbürsten vorbei kamen, zeigte der Knirps fuchtelnd in deren Richtung und plärrte „Gak Gak, Mama, Gak, Gak!“ „Wo sind denn hier Vögel?“, fragte ich ihn und sah eine Kinderzahnbürste mit einem Raben am Stiel. Wie süß! Der Knirps grabschte gleich danach und ließ die Zahnbürste nicht mehr los. „Nehmen wir sie also mit“, dachte ich, „die Begeisterung afür wird ohnehin in fünf Minuten vorbei sein.“ Ich sollte mich täuschen.
Die Vogelzahnbürste.
Zu Hause angekommen, nahm der Knirps die Zahnbürste gleich wieder in Beschlag. Auch am Abend, als es ans Zähneputzen ging stürzte er sich auf die Vogelzahnbürste und steckte sie gleich in den Mund. Das eigentliche Problem beim Putzen ist aber nicht auf der Zahnbürste rumkauen, was er schon immer gern gemacht hat, sondern, wenn ich dann richtig putzen will. Also drehte ich die Zahnbürste rum und ließ den Raben in den Mund schauen. Der Rabe sagte dem Knirps dann, dass da unbedingt noch was geputzt werden müsse. Zu meinem größten Erstaunen machte der Knirps zum ersten Mal richtig den Mund auf und ließ sich geduldig die Zähne putzen! Ich war von den Socken, rechnete aber mit einer einmaligen Aktion. Auch hier täuschte ich mich wieder. Die Vogelzahnbürste in auch nach drei Wochen heißgeliebt! Ich werde wohl noch eine kaufen.
Der Rabe auf der Zahnbürste.

Sonntag, 27. Januar 2013

Magisches Natriumbicarbonat

Gestern malte der Knirps begeistert mit Wachsmalfarben auf einem Blatt Papier. Ich huschte schnell aus dem Zimmer, um ein Glas Wasser zu holen, um nach meiner Rückkehr das hier vorzufinden:

Der Knirps hatte seinen künstlerischen Bereich auf die hinter ihm liegende Wand ausgedehnt. Warum auch nicht? Trotzdem wollte ich nach dem Kunstanfall des Knirpsens die weiße Wand wieder haben. Der Mann konsultierte kurz das Internet und kam mit Natriumbicarbonat, auch Baking Soda genannt, wieder zurück. Ich schrubbte damit die Wand, die sofort wieder weiß wurde. Naja, ein bisschen Farbe musste dran glauben.
Die deutsche Version von Baking Soda.
Das Erfolgserlebnis führte uns wieder zum dem Thema, warum das Allerheil-Wundermittel in Deutschland so wenig verbreitet ist. In den USA ist Baking Soda Grundbestandteil jeden Haushaltes. Bis vor Kurzem wussten wir nicht mal, wo man Natriumbicarbonat in Deutschland kaufen kann. Im Kaufland sind wir mit Kaisernatron fündig geworden (kann man aber auch bei Amazon bestellen). Bisher nutzte ich das Allroundtalent zum Backen (klar), zum sauber machen und zur Geruchsbindung. Die Rückseite der Packung aber lehrte mich so viel mehr! Man kann Baking Soda zum Beispiel zum Zähneputzen, Gesicht waschen, baden, säubern von Obst und Salat (macht es sauberer, blanchieren von Gemüse oder Unwohlsein verwenden. Es macht das Wasser generell weicher. Die volle Liste findet ihr hier. Ich war schon länger überzeugt, dass in meinem Haushalt nie Baking Soda fehlen wird. Jetzt bin ich es noch viel mehr.

Für diesen Post habe keine Gratisprodukte von Holste erhalten. Musste einfach mal so gesagt werden, wie genial Baking Soda ist.
 
Nutzt ihr Baking Soda? Wenn ja, wofür?

Freitag, 25. Januar 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Mittwoch, 9. Januar 2013

An einem vernieselten Morgen ...

... stehen der Knirps und ich an der Spüle, machen die Müslischale sauber und schauen uns unsere Bier-Blechschildsammlung an. Der Knirps guckt und sprichts: „Mami, two Biers!“ Ich muss laut lachen und rufe zum Mann ins Bad: „Ab jetzt kann der Knirps im Restaurant bestellen.“ Na dann Prost. Der Morgen ist gleich ein bisschen weniger grau.
Der Knirps kommentiert das Budweiser-Schild.

Montag, 22. Oktober 2012

Graue Tage – Träumen hilft

Dem wundervoll sonnigen Wochenende folgte heute ein grauer, kalter Herbsttag. Brrr. Abends war ich niedergeschlagen. Warum wußte ich auch nicht. Der Tag war im Gegensatz zur letzten Woche ganz gut gelaufen. Nach ein paar Rhythmen von Bob Marley hatte ich mich schon weggeträumt in die Karibik und nach Jamaika, wo wir vor ein paar Jahren unsere Flitterwochen verbracht hatten. Schon hatte ich bessere Laune. Wollt ihr ein bisschen mitträumen? Hier gibt’s die Bilder dazu!


Strandbar mit wunderbaren Cocktails.

Frühstück!
Ich als Korbflechterin.
Garten von Bob Marleys Geburtshaus.
Träumen mit Blume im Haar.

Samstag, 20. Oktober 2012

Tage, wie dieser

Diese Woche ruhte der Blog etwas. Man war beschäftigt und krank im Hause Knirps. Mittwoch war einer dieser Tage, an denen einfach (fast) alles schief ging. Der Mann erwachte früh mit krächzender Stimme und sagte, er ist krank und könne den Knirps nicht in den Kindergarten bringen. Ok, ich mache das. Das bringt natürlich meinen ganzen Plan durcheinander und ich komme zu spät auf Arbeit. Auf dem Weg in den Kindergarten (ich habe mir schnell das Fahhrad geschnappt, um schneller zu sein) ningelt der Knirps rum und ist bei der „Abgabe“ unkooperativ. Er wittert bestimmt den Stress. Auf dem Weg zurück merke ich, dass ich mein kuscheliges Tuch vergessen habe. Es weht empfinldich kalt in die Jacke. Ich hetze auf Arbeit. Völlig fertig, noch nicht gefrühstückt. Der Arbeitstag verläuft zum Glück problemfrei. Nachmittags laufe ich wie immer zum Kindergarten. Kurz vor Ankunft dort, fällt mir ein, dass der Buggy heute nicht wie sonst dort steht... Egal. Ich habe keine Lust nach Hause zu laufen und nochmal wiederzukommen. Bin eh schon spät dran und unsere bezahlten sieben Betreuungsstunden sind schon fünf Minuten überzogen. Also sacke ich den Knirps und alle Taschen an und laufe los. Der Knirps läuft auch. Habe ja nix, wo ich ihn reinsetzen könnte. Das geht genau zehn Meter gut. Er versucht in den Keller eines Hauses zu laufen. Ok. Ich trage den Knirps also ein Stück. Wir laufen am Supermarkt vorbei. Ich brauche noch dringend was für das Abendbrot. Kaufe auch wirklich nur das, was ich brauche, da ich nicht mehr viel tragen kann.

Das Wetter ist so schön, denke ich, wir sollten noch auf den Spielplatz gehen. Gedacht, getan. Der Knirps will schaukeln. Kann er eigentlich schon ganz gut. Ich schubse ihn nur wenig ab, damit ich ihn festhalten kann, falls er loslässt. Schaukel. Schaukel. „Willst Du was anderes machen, Knirps?“ „Nein“. Ok. Dann schaukeln wir weiter. Klappt ja ganz gut. In diesem Moment lässt der Knirps los, so schnell kann ich ihn nicht fassen, er fällt mit dem Gesicht auf die Kieselsteine. Oh je... Großes Geweine. Ich hebe den Knirps auf und da ist überall Blut! Herrje. Ich tupfe ab, um den Schaden zu begutachten, fühle die Zähne, ob die noch sitzen. Nehme den Knirps auf den Arm, die Taschen auch und gehe. Der Knirps hat sich einigermaßen beruhigt. Zu Hause angekommen überreiche ich dem krächzenden Mann den Knirps. Ich setze mich hin. Endlich kurze Ruhe. Was ist das da in meinem Hals? Ein Kratzen. Den Tag darauf bin ich dann krank.

Der Knirps im Bett, abends nach dem Sturz. Er hat sich jetzt gut erholt davon.


Dienstag, 9. Oktober 2012

Auf und davon – Erster Flugversuch mit Folgen

Es windete sehr heute als ich den Knirps von der Krippe abholte. Fantastisch! Endlich können wir den Taschendrachen ausprobieren, den ich seit zwei Wochen mit mir rumschleppe. Gedacht, getan. Auf der nächsten Wiese wurde der kleine Mini-Drachen ausgepackt. Der Knirps äugte interessiert. Die ersten Flugversuche scheiterten kläglich, bis ich raushatte, wie sich die Luftkammern aufblasen. Auf einmal flog der Drachen hoch. Der Knirps quiekte vergnügt, saß aber immer noch brav im Wagen. Also holte ich ihn da raus. Sofort wollte er die Rolle mit dem Band halten. Na gut, dachte ich, wird ja nicht gleich wegfliegen. Der Knirps stellte sich wie ein Profi an! Bewegte die Rolle auf und ab damit sich der Drachen in der Luft bewegte. Fein! Wie süß! Ich war begeistert. Der Knirps perfektionierte sein Können soweit, dass er die Rolle hielt und ich den Drachen in die Luft stupsen konnte.
Knirps und Drache.
Das klappte ein paar Mal so gut, dass ich etwas unvorsichtig wurde. Die Schnur war fast komplett von der Rolle und der Drachen flog sooooo hoch. Dann ließ der Knirps plötzlich los und die Rolle flog mit dem Drachen weg. Der Knirps fuchtelte Richtung Drachen und bemerkte: „oh oh“. Die Rolle blieb in einem Baum hängen, viel zu hoch, um sie zu erreichen. Der Drachen wehte noch im Wind und dachte gar nicht daran runter zu fallen. Niedergeschlagen steuerte ich den Heimweg an. Ich wollte später nochmal nachschauen. Daheim bot der Nachbar an, mit zu helfen. Dankend nahm ich an. Als es schon dunkel war machten wir uns auf den Weg und fanden den Drachen tatsächlich auf dem Boden! Die Schnur war nur in dutzende Bäume verwickelt. Der Nachbar schaffte es, die Schnur zu befreien. So ein Glück! Der Knirps freute sich sehr, als ich ihm zu Hause den Drachen präsentierte. Dann können wir ja morgen gleich wieder fliegen üben gehen...
Da fliegt er, der Drachen mit der Rolle im Baum.
Welche Drachenerlebnisse gibt es bei Euch zu erzählen?

Freitag, 14. September 2012

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} -  Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Mittwoch, 29. August 2012

Hol die Kartoffel!

Eine wunderbare Beschäftigung des Kirpses zur Zeit ist es Dinge zu holen, sie zu uns rübertragen und „Bitte“ sagen. Danach bitten wir den Knirps uns noch mehr zu holen. Das geht dann so mehrmals hin und her, bis es der Knirps satt hat. Wir sind ganz begeistert was der Kleine schon versteht. Seine Lieblingstrageobjekte sind bunte Bälle und seit heute Kartoffeln: Der Knirps klebt an mir dran, wie so oft beim Zubereiten von Mahlzeiten. Es soll Kartoffeln geben, also gehe ich den kleinen Vorratsraum neben der Küche und hole ein paar. Der junge Herr hilft mit tragen. Ich bin fertig und setze mich an den Tisch zum Schälen. Der Knirps ist der Meinung, dass wir noch mehr Kartoffeln brauchen. Also läuft er ein paar Mal hin und her und bringt jedes Mal eine Kartoffel mit. Ich schäle. Ich höre es rumpeln. Ich mache mich daran nachzusehen. In diesem Moment kommt der Knirps wankend mit dem ganzen Beutel Kartoffeln rein. Ich kann mir ein Lachen nicht verkneifen und frage mich, ob der Beutel nicht viel zu schwer für ihn ist. Ist er. Der Knirps fällt in Richtung Beutel um. Er wird es wohl nicht geschafft haben, die nächte Kartoffel rauszuziehen und nahm eben kurzerhand den ganzen Beutel mit. Oder dachte er, es sein effizienter alle auf einmal zu tragen als jede einzeln? Egal. Ich bin stolz auf meinen kleinen Sohn.