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Mittwoch, 9. Oktober 2013

Dem Husten ein Schnäppchen schlagen

Der Knirps hustete letzte Woche böse.
Mal waren wir die halbe Nacht mit wach. Ich gab ihm Hustensaft und Honig und streichelte ihn wieder in den Schlaf. Richtig erholt war am nächsten Morgen niemand. Eines Abends las der Mann dann bei Dr. Google, dass es helfen würde das Kopfende mit Büchern etwas hoch zu stellen und ein großes Kissen zu verbreichen. Gesagt, Getan. Der Knirps hustete zu diesem Zeitpunkt schon ein Stunde vor sich hin.

Es dauerte zu unserer Überraschung keine 15 Minuten und der Husten beruhigte sich! Nach ein paar ruhigen Nächten war wieder alles ok. So haben wir dem Hustenmonster ein Schnäppchen geschlagen.


Montag, 22. Juli 2013

Die Sommerseuche ...

... macht dem Knirps zu schaffen und läßt ihn matt im heißen Wetter leiden. Hohes Fieber, aua, aua ... Tränen, kurzer Schlaf ... Mama, Mama ... nein Papa. Ich leide mit dem kleinen Mann und halte seine heiße fiebrige Hand. Heile heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Sonnenschein, dann soll’s wieder besser sein. Wir hoffen.

Knirps kaputt.

Montag, 29. April 2013

Mama! Ambulance!

Das waren die Worte des Knirpses in den letzten Tagen als er mich im Krankenhaus besuchte. Auf dem Weg zu mir sah er immer viele Krankenwagen. Also war Mama = Ambulance. Ich hatte letzten Freitag völlig überraschend eine Notoperation am Blinddarm, nachdem ich mit starken Bauchkrämpfen in die Notaufnahme torkelte. Mittags ging es mir noch gut. Am nächsten Morgen stellten die Ärzte eine akute Blinddarmentzündung fest, OP am gleichen Tag. Einweisung ins Krankenhaus. Na super. Ich hatte nur meine Handtasche dabei. Per Telefon klärten wir mit dem Mann das weitere Vorgehen. Dann machte die Batterie meines Handys schlapp, also musste ich mir ständig Telefone von den Schwestern borgen um alles zu organisieren. Als mich der Knirps am Abend vor der OP besuchte wirkte er recht gefasst. Ich war ja auch noch nicht lange weg. Er sagte nur ganz leise: „Mama sleeps.“  Am Morgen nach der OP war er ein Engel im Krankenhaus. Der Mann erzählte aber, dass er auf dem ganzen Nachhauseweg nach Mama fragte. Sonntag wurde es schlimmer: Der Knirps wachte viel zu früh am Morgen auf und weinte nach „Mama“. Abends schlief er nicht ein. Im Krankenhaus wurde mir bewußt, wie schnell sich das Leben verändern kann und wie zerbrechlich alles sein kann...

Der Knirps auf Krankenbesuch.
Heute durfte ich dann nach Hause! Der Mann holte mich vom Krankenhaus ab. Jetzt ist alles gut, dachten wir. Ich kann zwar noch nicht so gut laufen, aber ich bin zu Hause. Nachmittags bekam der Mann einen Anruf vom Kindergarten, dass der Knirps Fieber habe. Also rannte der Mann, um den Knirps abzuholen. Zu Hause strahlte der Knirps, als er mich im Bett liegen sah. Er setzte sich neben mich und wir schauten Bücher und Eisenbahnvideos an. Der Mann war die letzten Tage ein unglaublicher Held. Er wuppte den Haushalt und Kind und kranke Frau. Bester Ehemann! Morgen hocken wir dann alle drei zu Hause, da der Knirps krank ist. Wir wollen jetzt nur noch, dass es uns schnell besser geht.

In den Tagen im Krankenhaus habe ich fleißig gehäkelt. Das zeige ich Euch in den nächsten Tagen!

Montag, 5. November 2012

Hand-Mund-Fuß-Knirps

So schnell geht’s: Es ist Nachmittag. Ich eile in den Kindergarten. Wir wollen noch zum Kinderarzt. Seit gestern hat der Knirps eine Art Ekzem am Hals. Das hat er schon einige Wochen, aber jetzt ist es schlimm geworden. Im Kindergarten angekommen, berichtet die Krippendame von roten Punkten am Knirps. Hmmm, sagt mir nichts. Die waren heute Morgen noch nicht da. Sie weist mich vorsichtig darauf hin, dass in der Krippe gerade die Hand-Mund-Fuß-Krankheit umgeht. Vielleicht sollte der Kinderarzt auch mal in dieser Richtung prüfen. Sehr schön. Meine Vorfreude steigt. Beim Kinderarzt angekommen sagt die Schwester: „Oh oh, das könnten aber auch Windpocken sein!“ Ab in den Quarantäneraum. Wir warten eine Stunde. Ich halte den Knirps mit Videos und Baby-Apps bei Laune. Ist ja nichts mit was er spielen könnte in dem kargen Raum. Während der Stunde in der wir warten, kommen noch mehr kleine rote Punkte dazu. Endlich. Die Ärztin betritt den Raum. Ruckzuck. Gucken hier. Gucken da. Glückwunsch. Es sind keine Windpocken. Dafür Hand-Mund-Fußkrankheit. Hier ein Rezept für Salben. Am Hals ist es tatsächlich ein Ekzem, für das es auch eine Salbe gibt. Diese Woche keine Krippe mehr. Meine gute Laune hat den Höhepunkt erreicht. Nicht nur dass mein geliebtes Baby sich mit einer Infektionskrankheit angesteckt hat und voller roter Punkte ist. Nein. Ich habe am Samstag auf Arbeit eine wichtige Veranstaltung zu organisieren, für die noch eine Menge zu tun ist. Natürlich will auch niemand anderes als wir auf den ansteckenden Knirps aufpassen. Der Papa verspricht sein Bestes zu geben und Vormittags zu Hause zu bleiben. Nachmittag werde ich dann übernehmen. Happy Hand-Mund-Fuß!
Der becremte Knirps.


Donnerstag, 16. August 2012

Unfall-Knirps

Letzte Woche bei der Abholung des Knirpses aus dem Kindergarten: ich sehe von weitem eine gerötete Knirpsennase. Bei näherem Hinsehen stellt sich die Rötung als ordentliche, blutende Schramme heraus. Die Kindergartentante des Knirpses berichtet, dass er beim Vespern auf die Bank gestiegen und hingefallen ist. Die verunfallte Nase wird von uns gepflegt und platzt noch zweimal in den nächsten Tagen auf. Der Knirps ist nun auf dem Weg der Besserung. Zwei Tage später berichtet man mir bei der Abholung, dass der Knirps gegen einen Stuhl geknallt ist. Ich betrachte einen kleinen blauen Fleck im Gesicht. So langsam machte ich mir doch Sorgen. Warum hat der Knirps so viele Unfälle? Heute nachmittag dann ein Anruf aus dem Kindergarten, dass der Knirps sich am Zahnfleisch verletzt hat und doll blutete. Als ich hineilte, sah er schon wieder ganz gut aus. Ich besuchte heute nachmittag trotzdem noch meinen Zahnarzt, der das Ganze begutachtete und eine Schwellung feststellte. In einer Woche sollen wir nochmal vorstellig werden. Nun hoffen wir inständig, dass diese Unfallserie mal aufhört. Allerdings wird der Knirps immer mutiger und traut sich viel viel mehr zu, als er eigentlich kann...
Der Knirps mit verunfallter Nase.
Kennt ihr solche Laufanfängerunfälle?

Montag, 23. Juli 2012

Sommer und Gesund

Endlich ist der Knirps gesund. Jetzt hoffen wir, dass er es auch eine Weile bleibt! Laut Ärztin, hatte sich der Knirps gleich zwei bis drei Infekte nacheinander eingefangen. Ein Willkommensgeschenk der Krippe ...
Pünktlich zum gesunden Knirps ist es nun auch endlich wieder Sommer geworden. Also nix wie raus!

Ich wünsche Euch schöne kommende sommerliche Tage!

Kurzärmelig!
Mit diesem Hund kann der Knirps sogar schon laufen.
Ein Eis in Ehren ...
Des Knirpsens Tierliebe ist ungebrochen.
Diese Rutsche hat die richtige Knirpsengröße.
Sand, Sand, Sand ... kommt gleich nach der Tierliebe.

Donnerstag, 19. Juli 2012

Sozialer Exodus!?

Seit Anfang Juli kränkelt der Knirps. Fieber – dann wieder drei Tage gut – Fieber – dann wieder einen Tag gut – Fieber – wieder zwei Tage gut – Fieber. Der Kinderarzt findet keine bakterielle Erkrankung, dann ist es eben ein Virus, oder zwei oder drei. Wer weiß ...  seit ein paar Tagen ist der Knirps zum Glück wieder etwas mobiler. Wir als Eltern sind völlig fertig von dem dauernden Gefiebere. Fragen wie: „Wer kümmert sich um die Betreuung zu Hause?“, „Ist es etwas Harmloses?“, „Wann geht es dem Knirps endlich besser?“, „Wo nehmen wir die Kraft her auf Arbeit zu gehen, den Haushalt zu schmeißen etc?“ und „Werden wir jemals wieder unter Leute kommen?“
Der Mann und ich haben festgestellt, dass man sich mit so lange fieberndem Kind ganz schön einsam fühlen kann. Freunde mit Kindern gehen auf Abstand – logisch kann ja ansteckend sein. Feiern, Restaurantbesuche und großartige Ausflüge fallen auch flach. Also sitzen wir viel zu Hause, machen kurze Spaziergänge um frische Luft zu schnappen und sehen sonst nicht wirklich jemanden. Das mag vielleicht etwas egoistisch klingen und man mag denken, warum unsere einzige Sorge nicht dem Gesunden des Knirpses gilt. Nun, all unsere Gedanken kreisen ständig um den Knirps. Er ist der Mittelpunkt unseres Lebens. Nur manchmal braucht man auch Freunde, Bekannte, einfach nur Leute um sich und einen Szenenwechsel. Gesellschaft ist uns sehr wichtig, daher merken wir eine Abwesenheit derer umso schmerzlicher. So eine lange „Isolationsperiode“ schlaucht da ganz schön. Der Höhepunkt ist, dass wir dieses Wochenende eine seit Monaten feststehende Hochzeit von Freunden absagen mussten. Dem Knirps geht es zwar etwas besser, aber er ist noch nicht wirklich wieder fit. Die Anreise zur Hochzeit ist 5 (!) Stunden. Dann den ganzen Tag Trubel, dann wieder 5 Stunden zurück. Das wollten wir dem genesenden Knirps nicht antun. Also fragte ich heute den Mann: „Stehen wir vor dem sozialen Exodus? Geht es jetzt ewig so weiter? Ich hatte mich sooooo sehr auf diese Hochzeit gefreut!“ Da es sich um sehr gut Freunde handelt, wird nun wenigstens der Knirpsenpapa hinfahren und ich hole mir meinen Szenenwechsel bei der Mama. Dort hat der Knirps auch die nötige Ruhe, um sich zu erholen.

Wir wissen, dass dies alles Teil des langen Lernprozesses von Eltern ist und wissen auch von Freunden, dass wir mit solchen Erfahrungen nicht allein da stehen.

Musstet ihr auch schonmal gesellschaftliche Höhepunkte oder sonstige Pläne absagen, da es Euren Kindern nicht gut ging?

Mittwoch, 18. Juli 2012

Uroma rockt!

Nicht nur dass des Knirpsens Uroma coole Sachen strickt, nein sie ist auch eine fantastische Krankenschwester. Da es dem Knirps diese Woche leider immer noch nicht wirklich besser ging und das Fieber nicht so recht verschwinden will (heute war der erste fieberfreie Tag!) sprang kurzerhand die Uroma als Pflegerin ein. Auf diese Weise können wir dann doch wieder mal auf Arbeit gehen und uns ein paar Krankheitstage für den Herbst aufheben. Knirps und Uroma verstehen sich bestens. Das liegt sicher nicht nur daran, dass Uroma mal als Kindergärtnerin gearbeitet hat. Uroma hat auch sonst ein Händchen für Kinder und natürlich besonders für den Knirps, ihren bisher allereinzigsten Urenkel. Wir sind ihr sehr sehr dankbar, dass sie sich die Zeit für uns und den Knirps nimmt.

Knirps mit Uroma.
Habt ihr auch Familienmitglieder, die Euch bei der Kinderbetreuung unterstützen?

Sonntag, 8. Juli 2012

Wespenalarm

Böse Wespe!
Es ist Wochenende und er Knirps hat sich gerade von seinem Fieber erholt. Also saß er gestern schön entspannt in der Küche und spielte mit den heißgeliebten Klammern, während Mama das Küchen-Chaos zu bändigen versucht. Wenn dem Knirps beim Spielen mal was nicht passt oder etwas nicht so funktioniert, wie er es will, tut er dass meist auch lautstark kund. So auch gestern, nur klang das anders. Als Mama, denke ich, höre ich gleich den Unterschied zwischen frustriertem Nörgeln oder was Ernstem. Also quietschte der Knirps und bei genauerem Hinsehen, entdecke ich eine Wespe neben ihm. Und.... den Stachel der Wespe im Knirpsenzeigefinger. Oh je! Was tun??? Keine Ahnung!!! Ich rufe nach dem Mann, der mit Rasierschaum im Gesicht aus dem Bad gestürzt kommt. Der Mann bedingt sich Ruhe aus. Gar nicht so einfach mit wie am Spieß brüllendem Kind und Panik im Gesicht. Nachdem der Mann sich von Rasierschaum befreit hat, schreitet der schnellstens zur „Operation Wespenstachel“. Eine Pinzette! Weiß nicht so die ist! Wir werden fündig. Der Knirps brüllt und brüllt. Während der Mann sich am Wespenstachel zu schaffen macht, google ich kopflos nach Tipps: Zwiebelsaft wirkt entzündungshemmend! Schnell eine Zwiebel aufgeschnitten und den Saft auf die Einstichstelle gerieben, nachdem der Stachel nun erfolgreich vom Papa entfernt wurde. Danach desinfizieren wir den Finger noch. Pflaster drum. Fertig. Das Pflaster reißt sich der Knirps nach fünf Minuten gleich wieder ab. Den Rest des Tages ist er in einer miesen Laune. Zum Glück wird der Finger nicht dick. Der Knirps tut uns sehr leid, dass er jetzt noch mit einem Wespenstich zu kämpfen hat, nachdem er sich gerade erst von tagelangem Fieber erholt hatte... Wir wissen jetzt wenigstens, was man bei einem Wespen- oder Bienenstich macht. Das nächste Mal sind wir schlauer und ich hoffentlich weniger panisch.

Das Erste-Hilfe Set.
Wurde Euer Nachwuch schonmal ein Wespen- oder Bienenstichopfer? Habt ihr noch Tipps?

Dienstag, 3. Juli 2012

Männer(kranken)wirtschaft

Utensilien zur Knirpsenbetreuung.
Heute waren meine beiden Männer zu Hause auf sich gestellt. Der kleine Mann krank, der große Mann müde von der vielfach unterbrochenen Nachtruhe. Das Fieber des Knirpses ist heute nicht wesentlich zurück gegangen. Jetzt gegen Abend ist es glücklicherweise etwas gesunken. Der Mann sagte gestern: „Geh mal ruhig auf Arbeit, ich mach das schon.“ Wie lieb von ihm! So konnte ich meinen zweiten Arbeitstag antreten. Gegen 11 wurde ich unruhig und rief doch mal zu Hause an. „Alles Bestens“, lautete der Lagebericht. Zwar hatte der Knirps nicht viel geschlafen, aber etwas gegessen. Nörgelig war er aber. Gegen 15 Uhr kam ich nach Hause. Der Mann war erleichtert. Es wurde höchste Zeit zu stillen. Wenn der Knirps so krank ist, ist das die beste Medizin. Es beruhigt unf tröstet ihn. Den Rest des Nachmittages war der Knirps den Umständen entsprechend gut drauf. Fazit des Tages: Papa ist der Beste und ist ein prima Knirpsenkrankenpfleger.

Frage an die Frauen: Bleiben Eure Männer auch mal mit krankem Kind zu Hause oder wären theoretisch dazu bereit?

Frage an die Männer: Habt ihr schonmal krankes Kind gehütet und wie lief es?

Montag, 2. Juli 2012

Erster Arbeitstag – Es geht heiß her

Heute war es nun soweit. Nach über einem Jahr Elternzeit mit dem Knirps zu Hause, wartete heute der erste Tag des Berufslebens auf mich. Eine ganz schöne Umstellung, nachdem ich 24 Stunden am Tag nur für den Knirps da sein konnte. Jetzt gehe ich sechs Stunden am Tag ins Büro und der Knirps in die Krippe. Morgens bringt ihn der Papa  – da sitze ich schon eine Stunde im Büro – und nachmittags hole ich den Knirps wieder ab. Der erste Arbeitstag war vor allem mit Organisatorischem angefüllt: Rechner, Schlüssel, Telefon etc. Gegen neun klingelte das Handy: der Papa berichtete, dass alles gut gegangen ist bei der Knirpsenabgabe und der Knirps total ruhig auf dem Weg in die Krippe war. Erleichterung! Gut! Halb zwei klingelte wieder das Telefon: die Krippentante meldete sich und sagte, dass der Knirps kaum geschlafen hatte, Fieber hat und glühte. Was? Gleich am ersten Tag? Meine Kollegin, die auch ein Kind hat, grinste: „Gewöhn Dich schonmal an solche Anrufe.“ Na wenigstens nahm sie es mit Humor, dass ich sie gleich am ersten Tag eher verließ. Ich flitzte in die Krippe, die zum Glück nicht weit weg ist.

Der Knirps saß mit den Erziehern bei deren Mittagessen und aß ihnen das Essen weg. Na, wenigsten isst er noch! Auf dem Heimweg war er total quengelig. Zu Hause angekommen, stillte ich den Knirps erstmal. Er blieb so quengelig und schlief nicht. Ich rief den Kinderarzt an und konnte gleich vorbei kommen. Dort flippte der Knirps total aus und ließ sich nur mit den Baby-Apps auf meinem Smartphone beruhigen. Die Ärztin stellte fest, dass keine akute Entzündung vorlag  und verabreichte dem kleinen Mann gleich Ibuprofen gegen das steigende Fieber. Der Knirps schlief bis zum Abend nicht. Morgen will der Papa zu Hause bleiben, dass ich mich nochmal auf Arbeit blicken lassen kann. Wir hoffen auf eine ruhige Nacht und ein erholsames Ende eines aufregenden ersten Arbeitstages.

Montag, 18. Juni 2012

Mini-Outfits der Woche #4 – Blau, blau ... orange

Obwohl der Knirps, wie letzte Woche angedeutet, viele bunte Farben trägt, dominierte diese Woche doch das typische Jungenblau. Zu Beginn der Woche war es recht kühl hier. Das Wochenende brachte wieder sommerliche Temperaturen, dass wir das Knirpsenoutfit am Tag einmal wechseln mussten, da durchgeschwitzt. Sonntag bei 40 Grad Fieber und 30 Grad Außentemperatur gab es nur eine Windel und ein Ärmelloses Shirt. Nächste Woche gibt’s dann Fußballoutfits, jetzt wo Deutschland es ins Viertelfinale geschafft hat.

Gab es diese Woche bei Euren Mini-Outfits eine dominierende Farbe? Schwarz-Rot-Gold, zm Beispiel :) ?


Wenn ihr Lust bekommen habt, könnt ihr gern auch einen Post zum Thema „Mini-Outfits der Woche“ machen und dann hier in den Kommentaren den Link zum Post mitteilen. 


Braves Montagsoutfit - Ich liebe Pullunder!
Sportlich in den Dienstag. Den Baseball gab's als Bügelbild auf den Body.
Spieglein am Schrank...
Langsam wird's wärmer. Kurzer Body!
Heiß am Samstag: erstes Outfit des Tages...goldige kurze Latzhose
Und das Zweite Outfit. Ein kühler Hemdenstoff-Einteiler.
Detail.
Fieber-Outfit: Stoffwindel mit neuem Design (!) und luftiges Shirt.

Sonntag, 27. Mai 2012

1A U6

Am Freitag durfte der Knirps wieder mal die Kinderärztin besuchen. Diesmal U6. Ich wurde gefragt, was der kleine Mann schon vor sich hinbrabbelt. Er brabbelt viel und spricht schon nach. 1A. Pinzettengriff – klar, er findet alle Fusseln auf unseren Böden. Praktisch. Essen – gut. Manchmal etwas wählerisch, aber viel in der Menge. Hot Dogs (nur bei Baseball-Spielen), rohe Zwiebeln, viiiiel Apfel, Brot, Butter, Erdbeeren und wenn es nach dem Knirps geht nur Käse. Durchschlafen – nö. „Machen se sich mal keine Sorgen“, so die Kinderärztin, „das machen viele in dem Alter noch nicht“. Achso. Na dann besteht ja noch Hoffnung. Sonst ist beim Knirps alles super, 1A eben. Der junge Herr ist misst jetzt 76,5 cm und ist 9390g schwer. Mindestens 2 cm ist er in den letzten 2 Wochen gewachsen... Ich hoffe, er passt den Sommer über noch in all seine Sachen, die wir aus den USA mitgebracht haben. Dort waren sie beim Kauf nämlich noch viel zu groß. Jetzt sitzen sie schon strammer. Mit so einem gesunden Knirps steht ja der ersten Geburtstagsfeier nächste Woche nichts mehr im Weg.
Ein Archivbild von der U4. Diesmal bin ich leider nicht zum fotografieren gekommen.

Sonntag, 8. April 2012

Nächtliches Bad oder Wie geht dieser Geruch bloß wieder weg?

Gestern abend: wir saßen gemütlich auf dem Sofa. Ich häkelte an einer Jacke für den Knirps, die Schwiegermutter erzählte, der Mann saß da und schaute eine Serie auf dem Laptop. Der Knirps schlief seit einer Weile friedlich. Gegen 21 Uhr war er mal kurz aufgewacht - eigentlich ungewöhnlich für ihn - aber er ließ sich schnell wieder beruhigen. Dann hörte ich um 21:39 Uhr ein komisches Geräusch im Babyfon und gleich darauf schrilles Gebrüll. Das war kein gewöhnliches Krakele, wie sonst, wenn er nur aufwacht und Zuwendung will. Ich raste zum Knirpsenbett und sah im Halbdunkel den Knirps in einer riesen Lache Erbrochenem liegen. Der Geruch war unverkennbar. Ahhh. Ich rief panisch nach dem Mann. Die Schwiegereltern hatten alles durch das Babyfon gehört und kamen auch angerast. Der Knirps hatte noch nie gekotzt! Mal ein bisschen gespuckt aber nicht viel. Das hier sah aber ganz anders aus. Das Abendbrot des Knirpses lag im Bett verteilt und auf seinem Gesicht. Ich wusste gar nicht was zuerst tun. Zum Glück gab es viele helfende Hände, sodass wir den Knirps schnell von dem Unglück befreien konnten. Und er schrie weiter wie am Spieß. Bei diesem Besudlungsgrad half nur noch ein Bad. Schnell Wasser einlassen, Knirps rein in die Bade-Ente und siehe da: er beruhigte sich. Er badete eben auch in der Nacht gern. Ich nahm vorsichtshalber mal gleich die doppelte Menge Babyshampoo wegen dem beißenden Geruch. Nach einer Weile konnte ich den Knirps wieder aus der Wanne heben, wobei er sich verhältnismäßig ruhig anstellte. Frisch gebadet und in sauberen Sachen ließ sich der Knirps auch gleich wieder in den Schlaf bringen nachdem er etwas Wasser getrunken hatte und sich bei mir auch noch einen kleinen Snack holte. Alle 20 Minuten wurde er danach wieder wach. Also kletterte ich ins Bett und ließ ihn neben mir einschlafen. Irgendwie roch der Knirps aber immer noch komisch. Also googelte der Knirpsenpapa und sagte an, dass Olivenöl den Geruch neutralisieren sollte. Das tat es dann in der Tat. Der Knirps blieb die ganze Nacht zwischen uns schlummern und ließ sich mehrmals nachts von uns trösten.
Der Knirps heute morgen auf dem Waschtisch bei der Shampoo-Aktion.
Heute morgen verweigerte er dann jedes Essen. Bis auf ein paar Cracker und Tee nahm er heute nichts zu sich. Ich habe ihn als Ersatz mehrmals gestillt. Heute morgen roch der Knirps allerdings immer noch streng, besonders die Haare. Also wurden nochmal die Haare eingeschäumt und ein paar Minuten wirken lassen. Das Ergebnis war einigermaßen zufridenstellend. Der Mann googelte wieder und sagte: Babypuder! Da ich kein Puder beutze, war ich froh, dass die Schwiegermutter eben jenes im Hause hatte. Nach ein paar Puderbestäubungen wurde das Haar ausgekämmt und roch super! Jetzt müssen wir nur noch warten bis der natürliche Babygeruch zurück ist. Hoffentlich bald, denn der ist so süß und fein, da kommt kein Einduftungszeugs gegen an. 

Samstag, 17. März 2012

Freitag ist Waschtag – Babypflege & Co

Vor der Ankunft des Knirpses habe ich mir keine bis gar keine Gedanken gemacht mit was, wie, wie oft und wann der Knirps mit Creme, Waschgel, Öl etc. einzuduften ist. Im Geburtsvorbereitungskurs sagte man uns, dass es gar nichts weiter bedarf, um Babys empfindliche Haut zu pflegen. Nur Wasser und Öl. Da tut’s auch Olivenöl. Auf Hinweis meiner Hebamme habe ich mir dann Calendula-Öl zugelegt, welches im Ökotest mit „sehr gut“ bewertet wurde. (Im Nachhinein habe ich gehört, dass einige Babies auf Calendula allergisch reagieren, aber der Knirps vertrug es bestens.) Dann kam der Knirps in unser Leben gestolpert und wurde schön nach dem Bade mit Öl eingerieben. Mehr Babypflege hatten wir auch nicht im Haus, außer diverse Pröbchen.

Ein paar Wochen gingen ins Land und der Knirps hatte einen mächtig roten Po. Also schleppte ich verschiedene Wundschutzcremes ins Haus. Alle halfen nicht wirklich. Am besten immer noch welche mit Zinkoxid, weil das schön abdichtet und die Nässe von der Haut fernhält. Die Kinderärztin verschrieb nach einer Weile eine Pilzcreme und siehe da, der rote Po wurde besser. Danach haben wir mit Wundschutz weiter gecremt. Mit Beginn der Stoffwindelära in unserem Hause wurde der rote Po fast zur Geschichte, außer beim Zahnen. Da war das Geschäft des Knirpses so gemein aggressiv, dass wir ab und zu ein paar Tage wieder damit zu kämpfen haben.

Dann wurde es kalt in Deutschland und es bedurfte einer Wind- und Wettercreme. Die war der Retter an so manchen eiskalten Tagen, wenn der Knirps sehr rauhe Wangen hatte.

Was ich lange nicht hatte waren Badezusätze, Waschgels und Shampoo. Warum auch? Der Knirps badete im klaren Wasser! Als der Knirps allerdings letzte Woche einen Unfall mit dem großen Geschäft hatte und sehr viel auch außerhalb des Windelbereiches gelandet ist, habe ich mich dazu durchgerungen eine Probe Waschgel zu benutzen. Nach den Abschrubbeln in der Badewanne durfte der Knirps mit Papa unter die Dusche. Er liebte es! Habe mir dann von einer Ökomarke Babywaschzeugs besorgt. Ich denke, je beweglicher der Knirps wird, desto öfter wird Waschgel nötig sein, wenn er überall rumkrabbelt oder dann läuft.

Zur Häufigkeit des Badens von Babies gibt es ja zig verschiedene Meinungen. Wir haben den Knirps am Anfang zweimal in der Woche gebadet. Dann hatte der einen Nabelbruch und wir wollten das Pflaster nicht so oft entfernen, also wurde nur einmal die Woche gebadet. Das haben wir dann irgendwie so beibehalten. Hände und Mund werden nach dem Essen abgewaschen oder wenn der Knirps viel rumgerobbt ist, auch vor dem Essen. Der Windelbereich wird bei sehr großem Geschäft auch schonmal ins Waschbecken gehalten. Sauber ist der Knirps jedenfalls immer und riechen tut er auch sehr gut.
Knirps und Papa in der Dusche.
Generell denke ich, dass bei Babypflege weniger mehr ist! Die dünne Babyhaut ist noch so empfindlich, dass es nicht vieler Sachen bedarf um Baby frisch und sauber zu halten. Eingeduftet werden muss es schon gar nicht, denn was gibt es schöneres als den natürlichen Babygeruch? Beim Kauf der Produkte achte ich sehr auf die Inahltsstoffe und kaufe fast ausschließlich Ökomarken.

Und ihr? Was für Babypflegeprodukte werden bei Euch verwendet? Wie oft wird gebadet?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Alleine Zähneputzen!

Ok, ich gebe zu, der Knirps ist natürlich noch etwas klein, um selbst die Zanhbürste zu halten UND sie zielgerichtet zu den sechs Mäusezähnchen zu führen UND dann drüber zu schrubben. Hat ja auch erst vor ein paar Wochen angefangen mit Zähneputzen. ABER, der Knirps hat seit gestern damit angefangen, den Kopf hin und her zu bewegen, wenn die Zahnbürste von mir an seine Zähne gehalten wird. Dabei schrubbt die Zahnbürste immer schön über die kleinen Zähnchen. Das ist so süß, dass der Knirpsenpapa und ich herzlich lachen mussten und der Knirps dabei vergaß, den Kopf weiter zu bewegen. Ich freue mich jetzt schon wieder auf das Zähneputzen morgen!



Putzen Eure Mäuse schon (fast) allein Zähnchen?

Samstag, 4. Februar 2012

Aloe vera – Schick im Zimmer und auf der Haut

Heute habe ich meine Aloe vera Pflanze umgetopft. Frische Erde und ein Ableger hat gleich ein neues, eigenes Zuhause bekommen. Wir sind eigentlich keine großen Zimmerpflanzen-Eltern. Der Knirpsenpapa ist kein Fan und ich kümmere mich nicht genug um Zimmerpflanzen. Also haben wir nur eine Aloe und Mimosen, selbst gezogen aus Samen. Die Aloe vera, auch Wüstenlilie genannt, hat bei uns einen Platz gefunden, da sie so schön pflegeleicht und nützlich ist. Seit ich mich erinnern kann, habe ich auf Verbrennungen schon als Kind ein aufgeschnittenes Aloe Blatt bekommen. Dann wurde es gar nicht erst so schlimm. Bei kleineren Verbrennungen geht die Rötung sogar ganz zurück. Deswegen haben wir diese schöne stachelige Pflanze bei uns stehen. Was ich bisher nicht wußte: wild wachsende Aloe-Arten sind sogar durch das Washingtoner Artenschutzabkommen von 1973 geschützt! (Quelle) Die Mimosen haben Aufenthaltserlaubnis bei uns bekommen, da wir von den kleinen empfindlichen Pflänzchen in unseren Flitterwochen auf Jamaica so fasziniert waren. Nach dem Urlaub suchte der Mann wochenlang nach den Pflanzensamen und wurde fündig. Jetzt haben wir von sechs Pflänzchen, die aus den Samen entstanden sind, nur noch drei lebend...
Also, auch wenn ihr keine Zimmerpflanzenfans seid, ein Aloe vera geht immer und macht nicht viel Arbeit!

Sonntag, 29. Januar 2012

Saunababy

Vor dem Sauna-Besuch.
Wir waren zum Samstag Abend bei Freunden eingeladen. Der regelmäßig stattfindende Sauna-Whisky Abend stand an. Wir und einige Freunde sind Genießer guten Whiskys und treffen uns 2-3 Mal im Jahr um Neues auszuprobieren. Ich musste dieses Mal leider noch auf den Whisky verzichten. Es trifft sich sehr gut an diesen Abenden, dass der finnische Gastgeber auch eine Sauna im Haus hat. Logisch! Wir berieten mit dem finnischen Freund und entschieden: der Knirps ist nun alt genug. Er darf in die Sauna. Also betraten wir kurze Zeit später die ca. 70 Grad warme Sauna. Der Knirps saß auf unserem Schoß und guckte neugierig in der Gegend rum. Nach ca. 3-4 Minuten hatte er genug von seinem ersten Saunabesuch und ich verließ die Sauna mit ihm. Die Dusche im Anschluss war dem kleinen Mann noch genehm, aber das Abtrocknen überhaupt nicht! Der Knirps durfte danach mit Milch und Wasser seinen Durst löschen. Mit roten Bäckchen setzte der Knirps den Abend fort. Bis 22 Uhr spielte er mit den Gastgeberkindern. Wollte einfach nicht müde werden. Auf dem Heimweg schlief der Knirps dann natürlich sofort im Auto ein. Fein!

Der Knirps sitzt vor der Whisky-Auswahl.

Habt ihr mit Euren Kiddies schonmal Sauna probiert?

Donnerstag, 5. Januar 2012

Klitzekleine Zähne putzen

Jetzt zieren drei Zahnbürsten unseren Halter.
Seit der Knirps 4,5 Monate ist, hat er seine ersten Zähnchen. Soeben zahnt er gerade wieder. Diesmal sind die oberen dran. Das macht sich bemerkbar, indem er sehr spät schlafen geht. Erst gegen neun oder halb zehn gedenkt er seinen allabendlichen Protest zu beenden und wohl oder übel einzuschlafen. Die ersten Tage in denen der Knirps seine Zähnchen hatte, habe ich mir über deren Pflege wenig Gedanken gemacht. Dann kaufte ich einen kleinen Fingerling in der Drogerie plus Kinderzahnpasta und versuchte die kleinen Zähnchen damit zu bearbeiten. Vor ein paar Tagen sind wir dann auf eine kleine süße Zahnbürste ungestiegen. Es erwies sich allerdings als Herausforderung die Zähne damit zu treffen, geschweige denn zu putzen. Der Knirps lutscht mit Hingabe die Zahnpasta ab. Er kreischt jetzt schon vor Freude, wenn er die Zahnbürste sieht und dass nur nach drei Tagen! Schön, dass es ihm Spaß macht.
Der Knirps mag die Zahnbürste nicht mehr hergeben.

Wie pflegt ihr die ersten Zähnchen?

Dienstag, 27. Dezember 2011

Rauhes Wind- und Wettergesicht

Beim ersten kalten Wetter im Oktober kam der Knirps eines Tages mit roten rauhen Wangen heim. Ich als unerfahrene Winterbaby-Mama schmierte schön Gesichtscreme drauf. Ich wunderte mich, dass es nicht besser wurde, drinnen ja, aber draußen, waren die kleinen Pausbäckchen wieder rauh. Warum nur? Meine Hebamme klärte mich ein paar Wochen später auf: der Knirps braucht Wind- und Wettercreme, da das Gesicht durch das Wasser in der Gesichtscreme noch rauher wird. Auweia! Ich war dann sehr schnell im nächsten Laden und habe die erstbeste Wind- und Wettercreme gekauft. Die gefiel mir aber vom Geruch her nicht als sie so auf den Wangen des Knirpses klebte. Also wiedermal in den drogerimarkt meines Vertrauens und den Wind- und Wetterbalsam von alverde „Kleine Elfe“ mit Bio-Gänseblümchen gekauft. Das entsprach eher meinem Geschmack. Der Knirps hat nun schön gefette Wangen und verträgt die Creme gut. Ich verlasse das Haus nicht mehr ohne die gelbe Tube.

Benutzt ihr Wind- und Wettercreme?


PS: Ich habe keine Zuwendung/Probe  von alverde  erhalten. Alles selbst gekauft und probiert :)