Freitag, 9. August 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Dienstag, 6. August 2013

City Life Planschen vs. Stadtflucht in die Natur

Wir leben in einer Stadt. Diese Stadt ist nicht sehr klein. Aufgewachsen bin ich auf einem Dorf. Dieses Dorf ist sehr klein. Im Sommer badeten wir in den nahegelegenen Kiesgruben oder klaren eiskalten Steibrüchen im Wald. Die Grillen zirpten, der Wald roch nach Sommer und wir kamen mit lehmbeschmierten Beinen Beinen heimgeradelt. So sah lange mein Bild von einem perfekten Sommer aus.

Kiesgrube bei meinem Dorf.
Nun lebe ich nicht mehr in dem sehr kleinen Dorf. Dort gibt es kaum Arbeit. Die große Stadt rief. Hier sind wildromantische und wenig frequentierte Naturseen leider nicht so greifbar vorhanden. Entweder fährt man ewig im Auto (!) aus der Stadt um dann an einem überfüllten See zu landen in dem im August das Wasser merklich schlechter wird. Oder: Man radelt (!) ins Freibad in der Stadt? Die Fortbewegung auf kurzen Strecken kommt ja dann auch wieder der Natur zugute. Klar, die Freibäder sind auch voll, aber wie gesagt, in so Ballungsräumen müsste man schon sehr lange fahren und sich gut auskennen um bei der Hitze irgendwo einen tollen romantischen See ohne Menschen zu finden.

Der Knirps testet als Baby das Wasser in der Kiesgrube.
Seit zwei Jahren haben wir einen Sohn, der meiner Meinung nach von einem See nicht so viel hätte wie von einem Babyplanschbecken mit Wasserfontänen und Minirutsche. „Ja allerdings“, sagt der Kiesgrubenträumer dann in mir: Das Freibad mit den Fliesen und dem Chlorwasser ist ja nicht so romantisch wie der See!? Es ist wohl wahr, dass ich mich schrittweise von der Naturromantik meiner Jugendträume verabschieden musste. Wir wohnen nun mal in einer Stadt. Aber dazu kann ich auch stehen und muss nicht jedes Wochenende stundenlang im Auto fluchtartig die Stadt verlassen nur um in der Natur alle anderen aus der Stadt zu finden. Da gibt es statt der Kiegrube um die Ecke eben das moderne Freibad mit sauberem Wasser und viel gefahrlosem Geplansche für den Junior.

Der Knirps mit Papa im Babyplanschbecken des nächstgelegenen Freibades.
Der Knirps erholt sich vom extensiven Baden gemeinsam mit einem Kumpel.
Wenn ich dann mal wieder in der Heimat bin, gehe ich gerne zu den Kiesgruben. In der Tat. Ich habe aber mit der Stadt meinen Frieden geschlossen unter dem Motto: „Sei doch mal zufrieden wo Du bist und was Du hast.“

In diesem Sinne wünsche ich allen noch ein fröhliches Planschen diesem Sommer. Egal wo.

Freitag, 2. August 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Dienstag, 30. Juli 2013

Hitze! Nimm! Dies!

Was haben wir gejammert! Der lange Winter, Schnee im April, dann wochenlang Regen, dann die Flut und nun dies: ein Sommer in dem ein Hitzerekord den anderen jagt. Im Juni schwitzten wir schon einmal bei 38 Grad und am vergangenen Wochenende bewegten wir uns bei fast 40 Grad auf dem Balkon gar nicht mehr (geschweige denn, dass wir auch nur einen Schritt auf den Balkon getan haben). Aber was soll das Gejammere? Es ist endlich Sommer und das ist mir lieber als Schnee. Also jagten wir mit Klimaanlage im Auto früh um neun zum Freibad und ließen uns im Wasser treiben. So machte Hitze Spaß. Als man vor lauter Leuten um elf nicht meht treten konnten verließen wir gemäßigten Schrittes (was auch sonst bei der Hitze?) das Bad und schlichen nur noch einmal am Nachmittag zum Eismann um die Ecke.

Der Balkon am Wochenende.
Der Mann und ich führen einen jahrelangen Krieg um das Ertragen der Hitze. In unserer Wohnung, die wir seit zwei Jahren bewohnen (Ost-West Ausrichtung) lauern an solch heißen Tagen 30 Grad und mehr auf uns, auch nachts. Das körpereigene Betriebssystem fährt dann automatisch auf Standby. Sollte man solche Hitze wirklich ertragen müssen? Laut US-amerikanischem Staatsbüger nicht! Ich knickte ein an diesem Wochenende und wir entschieden uns, ein mobiles Klimagerät anzuschaffen. (öh ja, ich kenne alle Gegenargumente von Stromfresser, schlecht für das Wohlbefinden über Bazillenschleuder und umweltbelastend und überhaupt: braucht man nicht!) Vielfach gehört. Insbesondere von mir selbst. Jetzt ist es egal. Gut gewartete Geräte sind auch keine Bazillenschleuder. Hitze! Nimm! Dies!

Einen Venitlator haben wir schon seit ein paar Jahren. Dieser wird an den heißen Wochenende von Knirps gerne frequentiert. „Wind!“, freut sich der kleine Mann, der unter der Hitze besonders leidet: Hitzepickel, Gejammer und schlechter Schlaf.

Der Knirps hängt am Ventilator.
Nun ergab es sich, dass der Kollege des Mannes (ebenfalls Amerikaner) in eine neue Wohnung mit eingebauter Klimaanlage gezogen ist und sein mobiles Klimagerät rumzustehen hatte. Wir haben dann schnell „Hier!“ geschrien und holten es heute abend ab. Wir planen es zum Abkühlen der Schlafräume ein bis zwei Stunden vor dem Schlafen laufen zu lassen. Schon 26 Grad sind im Vergleich zu 30 traumhaft.

Es soll am Wochenende wieder sehr warm werden. Na und?

Wie ertragt ihr die Hitze?

Freitag, 26. Juli 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Möhren, Tomaten, Bohnen – Balkongarten im Juli



Der Sommer verwöhnt meinen Balkongarten mit mediteranen Temperaturen. Die Pflanzen danken es und wachsen und wachsen und wachsen. Kein Vergleich zum Juni und Mai. Es ist faszinierend mit anzusehen, wie schnell sich alles entwickelt. In diesem Jahr bemerkt allerdings den späteren Start durch den langen Winter und dem nachfolgenden Regen. Sonst hatte ich im Juli schon massenweise rote Tomaten. Die sind jetzt noch alle grün. Dafür haben meine beiden Pflanzen zusammen bis jetzt 80 (!) Tomaten ausgebrütet, die nur noch rot werden müssen. Der Knirps schleicht täglich ungeduldig um die Tomatenpflanzen und verkündete heute bei einer ganz ganz leicht rötlichen Tomate: „Oorange!!!“

Massenhaft Tomaten.
Inzwischen sind meine runden Möhren abgeerntet, die wirklich fantastisch lecker geschmeckt haben. Also werden die im nächsten Jahr bestimmt wieder gepflanzt.

Kleine runde Möhren.
Meine Buschbohnen sind in den letzten Tagen sehr schnell und kräftig gewachsen. Wir haben sogar schon fünf ganze Bohnen geerntet. Bei vier Pflanzen erwarte ich keine Massen an Bohnen, aber es macht Spaß.


In den Kasten mit den abgeernteten Möhren sind drei Erdbeerpflanzen vom Markt eingezogen. Mal sehen, ob das was wächst. Ich bin noch skeptisch. Der Mann auch. Aber jede Pflanze war nur 0,90 Cent, womit sich der Verlust in Grenzen halten sollte, wenn es nichts wird. Die Salatpflanzen waren jetzt auch nicht mehr genießbar und mussten neuen Salatsamen weichen. Wir hoffen, so im August und September nochmal frischen Salat ernten zu können. Zwischenzeitlich hatte ich die Salatsorte „Wilde Rauke“ gesät, die wir jetzt schon essen. Eine sehr würzige Sorte, die ähnlich wie Ruccola schmeckt aber noch eine kleine Schärfe hat. Sehr zu empfehlen!

Wilde Rauke.
Blühende Erdbeeren.

Die Zuchinis krüppeln leider etwas vor sich hin. Nur sehr kleine Früchte wohingegen mein Vater berichtet, dass die gleiche Sorte bei ihm im Garten wunderbar große Zuchinis produziert. Ich tippe, das mein Kasten zu klein ist und gedenke im nächsten Jahr keine Zuchinis mehr anzupflanzen. Die Parikas muckern auch ein wenig vor sich hin. Ein paar noch geschlossene Blüten haben sie jetzt, aber so richtig passiert nichts. Dafür wuchern meine Kräuter wunderbar, bis auf den Majoran. Der geht leider ziemlich ein.

Der Basilikum fühlt sich in dem mediteranen Wetter sehr wohl.

Auch neu auf dem Balkon: Englische Teeminze. Fünf Blätter reichen für eine ganze Kanne Tee.


Montag, 22. Juli 2013

Die Sommerseuche ...

... macht dem Knirps zu schaffen und läßt ihn matt im heißen Wetter leiden. Hohes Fieber, aua, aua ... Tränen, kurzer Schlaf ... Mama, Mama ... nein Papa. Ich leide mit dem kleinen Mann und halte seine heiße fiebrige Hand. Heile heile Segen, drei Tage Regen, drei Tage Sonnenschein, dann soll’s wieder besser sein. Wir hoffen.

Knirps kaputt.