Freitag, 19. Juli 2013

{this moment} - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Klarer Fall von Ball

„Man will ja sein Kind in nichts reindrängen. Hobby und so.“ Dachte und sagte ich so vor mich hin. Nun ist es der Fall, dass wir ganz in der Nähe eines Fußballplatzes wohnen, der Papa gern Fußball spielt und schaut und es sich nicht verhindern ließ (warum auch?), dass der Knirps in Kontakt mit dem runden, schwarz- weißem Ball kam. Visuell und praktisch auch. Kaum dass der Knirps lief, rannte der Papa mit ihm am Wochenende zu den Spielen auf den naheliegenden Fußballplatz und schaute und kickte am Rande des Feldes. Der Knirps wurde besser, ich tat es als Kleinkindkickerei ab. Bis der Papa eines Tages (der Knirps war 18 Monate) mit stolz geschwellter Brust nach Hause kam und berichtete, der Jugendtrainer hätte den Knirps auf dem Übungsfeld Tore schießen sehen und sagte, dass er besser schießt als seine fünfjährigen. Naja, der Papa freute sich. Ich tat es ab. Das sagte der Trainer bestimmt, weil der Knirps so niedlich ist, wenn er den Ball kickt (und auch wenn er ihn nicht kickt!).

"Pass auf Papa!"

"Booom"
Die Zeit verging und der Knirps schoß regelmäßig Tore in sein Minitor im Wohnzimmer. Er wurde tatsächlich richtig gut. Schoss gezielt, wechselte das Schußbein, wenn man ihn darum bat, wußte wie man den Ball am Boden hielt oder in die Luft schoss usw. Bald konnte der Knirps viele Fußballbegriffe sagen, auf Englisch, weil er es vom Papa lernte. So posaunte der kleine Mann pausenlos „Goalie“, „Referee“ und „Player“ durch das Haus. Vor zwei Wochen dann waren wir mit ihm das erste Mal im großen Stadion! Unsere Befürchtung, dass er nicht lange interessiert sein würde und einer von uns mit ihm in der 2. Halbzeit rumlaufen müsste, löste sich in Luft auf! Der Knirps war durch die Erklärungen des Papas bis (fast) zum Schluß interessiert am Spielverlauf. Lag vielleicht auch daran, dass ein paar schöne Feuerchen auf das Spielfeld geworfen wurden.

In den Schüssen steckt viel Kraft.
Gestern nun holte ich den Knirps vom Kindergarten ab und wurde von einem Erzieher, der für die Größeren verantwortlich ist, angesprochen, ob ich denn die Mama des Knirpsens sei? Also der Knirps, der ist ein wahres Fußballtalent. Sowas hätten sie bisher nur noch einmal im Kindergarten gehabt. Er berichtete, dass er mit dem Knirps ewig den Ball kickte und der Kleine dabei die fünfjährigen an die Wand spielte. Jetzt war ich aber auch stolz!

Wer viel spielt muss sich auch mal ausruhen. Auch der Ball!
Wenn der Knirps eben so will, darf er mit vier Jahren zu den Minis des Fußballvereins gehen. Aber wie gesagt, reindrängen will ich ihn da nicht. ;)

Welche Hobbies haben Eure Kinder?

Montag, 15. Juli 2013

Kribbel Krabbel Käfer

Tiere aller Art sind faszinierend. Für den Knirps besonders und auch für uns. Die Begeisterung dafür geben wir ihm tagtäglich mit. In den Zoo oder zum Bauern schafft man es nicht immer, aber warum auch? Es gibt doch überall Tiere zu sehen! Auch in der Stadt. Wo man geht und steht, krabbeln Ameisen, Käfer, Fliegen usw. Das Gekreuch hat es dem Knirps im Moment besonders angetan. Er ist da völlig angstfrei. Zur Flut haben wir dutzende Regenwürmer und Nacktschnecken aufgesammelt. Jetzt beobachten wir Ameisen auf dem Gehweg oder machen einen Ausflug in den Park um Käfer zu finden. Marienkäfer findet der Knirps sehr schick. Er kann den Käfernamen auch schon aussprechen.

Der Knirps findet einen Käfer im Sandkasten und versucht ihn aufzusammeln.
Selbst vor Spinnen zeigt der Knirps keine Angst. Ich finde Spinnen nicht so toll, möchte meine Vorbehalte aber nicht an den Knirps weitergeben. Er schaut sich so schnell ab, wie ich reagiere und handelt dementsprechend. Als wir die Würmer aufsammelten, sagte ich ihm erst, dass er sie mit einem Stock aufsammeln soll. Als ihm einer auf den Finger fiel, ekelte er sich, weil er dachte ich finde die auch „bläh“. Also packte ich einen mit der Hand und kurz darauf griff der Knirps mutig zu. Somit wird jeder Weg zum spannenden Abenteuer, weil es überall etwas zu entdecken gibt. Es dauert zwar alles dreimal so lange, aber die Zeit nehme ich mir gerne (oder fast meistens, wenn wir nicht gerade mal dringend irgendwohin müssen).

PS: Bei unseren Entdeckungstouren wurden keine Tiere verletzt oder beschädigt. :)

Mittwoch, 10. Juli 2013

Früchte ohne Ende? Marmelade!

Gestern fand ich mich plötzlich mit vielen Früchten in meiner Küche wieder. Die Oma hatte selbstgepflückte Blaubeeren gebracht, die Johannesbeeren vom Wochenendeinkauf warteten im Kühlschrank und fingen an alt zu werden und eine frische Schachtel Erdbeeren schaute vom Küchentisch. Da ich nicht wußte wohin auf einmal mit soviel Beeren entschied ich mich für Marmelade. Ich hatte noch nie welche selbst gemacht, da es immer eine endlose Verpflegung mit Marmeladengläsern von der Verwandschaft gab. Aber jetzt hatte ich zuviel Beeren, die ich nicht schlecht werden lassen wollte. Den Gelierzucker hatte ich mir vorsorglich am Nachmittag gekauft und los ging’s.

Beeren und Saft aus Trauben zur moralischen Unterstützung (unbedingt notwendig :))
Das Internet sagte es sei ganz einfach Marmelade zu kochen. Gelierzucker und Beeren im Verhältnis 1:1 kochen lassen. Fertig. Ich säuberte die Beeren, zerteilte die großen Erdbeeren und mischte einmal Blaubeeren und Erdbeeren sowie Johannesbeeren und Erdbeeren. Diese kamen dann ich zwei verschiedene Töpfe und köchelten. Ich half mit einem Kartoffelstampfer nach, die Erdbeeren zu zerkleinern. Kurz danach kam der Gelierzucker dazu. Nun hieß es rühren, rühren, rühren. Nach etwa fünf Minuten kochen auf fast höchster Stufe machte ich die Gelierprobe. Dazu tropft man die Masse mit dem Messer auf einen Teller und schaut ob sie gleich fest wird. Wenn ja, ist alles fertig.

Gelierprobe.
Inzwischen hatte ich die Gläser ausgekocht und fischte sie mit einem Kochlöffel aus dem heißen Wasser. Beerenmasse rein, Deckel zu, fünf Minuten auf den Kopf stellen, umdrehen, über Nacht auskühlen lassen. Fertig ist die Marmelade. Jetzt muss sie nur noch haltbar sein. Das sehe ich spätestens, wenn ich in ein paar Wochen ein Glas aufmachen werde. Übrigens fragte ich mich danach, was im Gelierzucker wohl drin sei. Ich googelte und fand die eigentlich logische Antwort: „Gelierzucker ist eine Mischung aus Zucker und Geliermitteln.“ Aha. Übrigens gibt es auch Gelierzucker mit einem Verhältnis 3:1. Da werden die Konfitüren weniger süß. Diesem Zucker sind aber noch Konservierungsstoffe zugesetzt, da die Zuckermenge nicht ausreichen würde, die Marmelade haltbar zu machen.


Die Gläser stehen bereit.
Kochende Beerenmasse.
Der Knirps erspähte heute morgen gleich zielsicher die Gläser und fragte: „Daaas??“ Ich erklärte ihm das in den Gläsern Marmelade ist und ob er vielleicht kosten möchte? Der Knirps verstand und krähte: „Schokolade, Schokolade!“ Es dauerte eine Weile, bis er die Marmelade probieren wollte doch dann war es Liebe auf den ersten Blick und er nahm dankend ein 2. Marmeladenbrot.

Gläser stehen auf dem Kopf.
Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Haltbarmachen von Marmelade? Habt ihr Tipps?

Montag, 8. Juli 2013

Gesellschaftsspiel für Knirpse?

Ein Gesellschaftsspiel schon für mich? Ob das funktioniert?
Wir sind nicht nur unterwegs. Auch wenn wir oft auf Parties sind... Manchmal ist es kalt, es regnet, wir sind müde oder fühlen uns einfach nur wohl zu Hause. Dann bleiben wir daheim. Was fängt man zu Hause mit einem kleinen Menschen, wie dem Knirps nur an? Der Knirps spielt gern auch allein mit seiner Eisenbahn, den Autos oder rennt mit dem Schiebetier durch die Bude. Er springt leidenschaftlich gern auf dem elterlichen Bett herum und folgt uns manchmal auf Schritt  und Tritt. An Gesellschaftsspiele mit dem Knirps haben wir dabei noch nicht gedacht. Die gibt es doch sowieso nicht. Dafür ist er noch viel zu klein. Dachte ich, bis ich von der Firma HCM Kinzel das Angebot bekam, ein Gesellschaftsspiel für Kinder ab 18 Monate zu testen. Ehrlich? Sowas gibt es doch? Ich war neugierig und gleichzeitig skeptisch. Das Spiel „Roll&Play“ kam ein paar Tage später zu uns. Wir rissen das Paket gleich auf und machten und an den ersten Spielversuch.

Das Spiel in der Verpackung.
Der Spieleentwickler ThinkFun hat mit dem Spiel das erste für Kleinkinder ab 18 Monaten entwickelt. Das Spiel besteht aus einem Set von 48 Aufgabenkarten in den sechs Kategorien „Gefühle“, „Körperteile“, „Zählen“, „Farben“, „Tierlaute“, und „Handlungen“. Dazu gibt es einen kunterbunten Stoffwürfel auf dem jede Farbe eine Kategorie darstellt. Das Kind oder die Eltern würfeln und ziehen eine Aufgabenkarte mit der jeweiligen Farbe. Auf den Karten stehen unter anschaulichen Bildern in großen Buchstaben die Aufgaben. Kinder sollen so, laut Hersteller, erste Bezüge zwischen Bild, Sprache und Text herstellen. Der Würfel hat außerdem eine eingenähte Tasche in der man die Karten nach dem Spiel wieder verstauen kann.

Eingenähte Tasche für die Karten.
So liefen die ersten Spiele bei uns ab: Der Wüfel fasste sich weich an und der Knirps ließ sic nicht zweimal sagen, dass er den Würfel werfen soll. Schon beim ersten Mal versteht er, dass er sich die Karte in der Farbe nehmen soll, die der Würfel zeigt. Er nimmt eine Karte und ich zeige ihm, was er machen soll. Der Knirps macht eifrig nach: Tierstimmen oder am Knie kitzeln. Bei den Kategorien Gefühle ausdrücken (traurig schauen) oder etwas in einer bestimmten Farbe im Raum finden, macht der Knirps nicht so mit. Er kann die Farben noch nicht so gut, findet allerdings die passende Farbe zum Würfel. Da ist es egal, wie die Farbe heißt, Hauptsache die Farben des Würfels und der Karte passen zusammen. Also lassen wir diese Kategorien, die dem Knirps nicht so liegen weg. Die Zeit vergeht wie im Flug: der Knirps tanzt, quakt, zieht sich an den Ohren und so weiter. Nach etwa zehn Minuten ist die Luft aber ein bisschen raus. Er sucht sich jetzt die Kartenfarbe aus, die ihm passt und nicht die, die der Würfel zeigt. Er sieht auch nicht mehr ein, dass Mama oder Papa mit würfeln dran sind. Nach etwa 15 Minuten schiebt er die Karten unter den Teppich und sagt „alle, alle“.

Die nach Farben sortierten Karten.
Der Knirps würfelt.
Alle, alle. Die Karten werden unter dem Teppich verstaut.
Mein Fazit: Das Spiel ist definitiv für so kleine Knirpse geeignet! Je nach Entwicklung des Kindes können einige Kategorien besser oder noch nicht so gut verstanden und umgesetzt werden. Man vertieft sic mit dem Kind ins Spiel und vergisst die Zeit.Das ist nicht so der Fall, wenn man dem Kind mehr oder weniger bei eine, Spiel zuschaut, statt mitzumachen. Da schweifen die Gedanken schonmal. Hier ist die ganze Familie aktiv involviert.Einziger kleiner Minuspunkt den wir geben ist die Stärke der Karten. Die haben normale Spielkartensstärke und knicken beim rasanten Umgang der Knirpse damit leicht. Die Karten könnten etwas stärker sein. Wir sind von dem Spiel so begeistert, dass wir es auch Freunden schenken würden und finden, es ist ein wirklich guter Zeitvertreib, bei dem man sich mal auf ganz andere Art mit dem Nachwuchs beschäftigt.

Für diesen Test habe ich das Spiel "Roll & Play" von HCM Kinzel unentgeltlich erhalten. Trotzdem sind in diesen Test nur meine eigenen Meinungen und Erfahrungen eingeflossen. 

Freitag, 5. Juli 2013

{this moment - Dieser Moment

{this moment} - Ein Freitagsritual, inspiriert von Soule Mama. Ein einzelnes Foto - keine Worte - das einen Moment der Woche festhält. Einen einfachen, besonderen und außergewöhnlichen Moment, an den ich mich erinnern möchte.

{this moment} - A Friday ritual, inspired by Soule Mama. A single photo – no words – capturing a moment from the week. A simple, special, extraordinary moment, I want to remember.


Montag, 1. Juli 2013

Kurze Hosen und Top – Made4BOYS im Juli

Es wird wieder Sommer! Da ich die Hoffnung auf Sommersonne auch in der verregneten letzten Woche nicht aufgegeben hatte, nähte ich für den Knirps zwei kurze Hosen. Ich hatte keine einfachen Jerseyhosen mehr. Also nahm ich mir eine Kaufhose vom letzten Jahr und gab beim Schnitt etwas zu. Eine Hose ist noch etwas weit, die werde ich nochmal enger nähen. Ich habe keinen Gummizug verwendet. Nur Bündchen. Dazu trägt der junge Herr ein ärmelloses Shirt, was ich ihm in der Superhitzewoche genäht hatte. In der Wohnung trägt der Knirps in der Hitze fast nur ärmellos und wenn es sehr sehr warm wird sind bei uns in der Wohnung auch in den Nächten manchmal 27 oder 28 Grad. Da zieht der Kleine dann nur Windel und äremlloses Shirt an.

Damit bin ich wieder bei Made4BOYS im Juli dabei. Noch mehr tolle Jungenssachen gibt es hier.

Ein perfektes Balkon-Outfit.